Beute zu groß?

  • Hallo zusammen,


    Ich hab heute hier irgendwo gelesen, dass man nicht jeden Kunstschwarm gleich in eine Beute mit 3 mal 8 DNM-Rähmchen einschlagen sollte. Da das ja auch nur zwei DNM- oder Zander-Zargen entspricht, hab ich erstmal eine Weile nachgedacht, aus welchem Grund eine Beute für ein Bienenvolk zu groß sein könnte.


    An der Heizbarkeit kanns ja kaum liegen. 24 DNM-Rähmchen über offenem Gitterboden lassen sich vermutlich genau so gut heizen wie 16 oder 12. Zumal ja nur die bewohnten bzw. bebrüteten Waben beheizt werden müssen.


    Lässt sich eine kleinere Beute vielleicht besser bewachen? Liegt das Brutnest in einer kleineren Beute evtl. näher am Ausgang und ist damit die Versorgung der Wächterbienen höher?


    Oder ist es viel einfacher? Ist der Schutz vor Regen das wichtigste und die Größe der Beute doch egal?


    Fragende Grüße,
    Markus

  • Hei,
    falls das von mir war, bezog sich das auf die Bonsai-Nachschwärme, nicht auf normale KS (wer arbeitet denn sonst noch mit 8W...*g*).
    Ansonsten wäre ein Zusammenhang mit Link nett.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Nein, Herbert bezog sich auf das problematische Einweiseln von "fremdrassigen" Königinnen, und daß es mich nicht jucken würde, wenn ein KS danebenginge (was NICHT stimmt :evil:), und Finnvara meint "normale" Beuten, und nicht die 8W-Kisten.
    Ein sehr kleiner KS KANN, nicht muß, ein Problem mit einer zu großen Kiste haben - das merkt man aber recht zügig, die benehmen sich dann tatsächlich anders und irgendwie "deprimiert" (ich mußte einsehen, daß 1kg-KS in 3x13W doch etwas verloren wirken :oops:, in 3x8W gibt es keine Probleme, auch wenn sie ganz oben anfangen.)
    Man lernt.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,
    ich meine das schon so. es gibt Imkereien, welche vo der Größe her solche Experimente locker ertragen und solche mit 4 Völkern nicht. Das Risko einer Kleinimkerei ist viel zu groß. Wenn ich nur 4 Völker betreiben würde, dann käme für mich nur einen Art Celler Rotationsverfahren mit 4 entlausten Ablegern in Frage.
    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Ah, danke für die erläuternden Worte.


    Ich war wohl auch noch etwas "daneben", weil ich mir gestern die komplexen Erklärungen eines älteren Imkers anhörte, wann genau er den Bienen wie viel Raum genau gibt, "damit sie es immer schön warm haben". Als er dann von Trennschieden im zweiten Brutraum erzählte, hab ich das mal vorerst abgehakt - aber man weiß ja nie, vielleicht ist da ja was dran?? Ist ja für einen Anfänger sehr schwer rauszukriegen, was man jetzt genau von den alten Hasen übernehmen kann. Ich sollte mich vielleicht mal dran machen, alle Tips die sich für mich nach Aberglauben anhören, aufzuschreiben :wink:


    Grüße,
    Markus

  • Dann muss ich jetzt doch nochmal fragen, warum ist es ein Experiment einen Schwarm direkt auf Endgröße der Beute (ohne Honigraum) einzuschlagen? Was ist mit dem Raumgefühl von dem ich schon so oft hier gelesen habe? :confused:

  • Es ist kein Experiment, das ist zumindest bei mir mittlerweile Standard.
    Die Völker passen das Brutnest an, und sogar, wenn sie im ersten Sommer nicht alles ausbauen, wissen sie, wieviel Platz sie noch für Brut haben im nächsten Frühjahr.
    Und es gibt nicht diese Verzögerungen der Annahme beim Aufsetzen, aber auch kein "über die Honigkränze" ausdehnen des Brutnests in den HR, was soll Mama oben, wenn unten alles okay ist und sie legen kann wie ein Maschinengewehr?
    Und nur Honig über Kopf (statt da auch nochmal Brut) ist bei Flugloch unten sehr okay aus Bienisicht :wink: deshalb kein ASG nötig.
    Und als KS/Schwarm mit Naturbau ergibt sich schon fast erschreckend wenig Drohnenbau, auch im zweiten Jahr wird das nicht viel mehr.
    Und wenig Arbeit macht das auch.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen