Bienenstöcke nach Anastasia Romanen

  • Aber von daher müßte die optimale Lösung ein festes Deckenbrett sein, von dem aus die Waben durchgehend ohne jede Trennung runterhängen und nach Belieben gebaut werden können.
    Das erinnert aber dann doch schon wieder sehr an Zeidlerei und Ernte durch Türchen.
    Und dann würde ich das Flugloch oben hinsetzen, um den Honig hinten/unten zu haben, und somit ohne Streß einfach abschneiden zu können.


    Hallo, Sabine, dieser Text erinnert mich an eine Textstelle im Buch Anastasia, Band 1 von Wladimir Megre, Seite 79f:


    Viele Grüße
    Konstantin


    PS:
    Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Zitates durch den Verlag liegt dem Administrator Helmut vor.
    Das Buch hat die ISBN 3-906347-65-6 ist im Govinda Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich

    "Die spinnen, die Römer!"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von KonstantinKirsch () aus folgendem Grund: Hinweis auf Zitatgenehmigung

  • Wie sagen die Imker zu sowas: Tunnelstock? Gab hier auch schon Fotos von schräggestellten


    Hier ein Bild des Anastasia- Tunnelstocks in aufwändiger Mehrkantform, wird gerade besiedelt, anscheinend hat man keine Hauswand parat:


    http://radikal.ru/F/i029.radik…/ac/f75b395da053.jpg.html


    noch eins von einem Baumstamm im Winter:


    http://radikal.ru/F/i020.radik…/b5/b10db17d796d.jpg.html


    und noch eins von diesen Klotzbeuten/Tunnelstöcken in einer herrlich ursprünglichen Wiese:


    http://radikal.ru/F/i009.radik…/f9/a61c843176b1.jpg.html


    Anastasia- Jünger sind Esoteriker? Stimmts?


    Gruss
    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo Erzgebirgler,


    es gibt diese Bilder, und noch mehr, auch im deutschen Anastasia-Forum:
    http://www.anastasia-de.eu/forum/viewtopic.php?t=643


    In diesem Forum habe ich auch schon die Warré-Methode zur Diskussion gestellt:
    http://www.anastasia-de.eu/forum/viewtopic.php?t=750


    Was mit nicht gefällt an den Bildern ist die Länge der Einflugsschlitze.
    Im Originaltext steht nichts davon, wie lang die Schlitze sein sollen:

    Zitat

    Entlang einer der Längsfugen des Hauses sollen etwa 1,5 cm hohe Schlitze gesägt werden. Diese Schlitze sollen in einem Abstand von mindestens 30 cm zur Deckelseite aufhören.


    Ich verstehe den Text so, daß "Längsfuge" eine der Kanten der eckigen Kiste gemeint ist und nicht mitten in der Seitenwand. Mein Gedanke ist, 30 cm Abstand von der oberen Deckelseite und an einer der unteren Kanten 2 Schlitze 1,5 cm x 10 cm anzulegen. Das reicht doch locker als Einflugsloch. Hinter/Oberhalb dieser Schlitze haben die Bienen dann einen Hohlraum von ca. 40x40x40cm für das Brutnest. Schräg nach unten geht die Röhre jedoch 80 cm weiter. Da dieser Bereich weit weg vom Flugloch ist, müßte hier der Honigraum entstehen. Von diesem kann man durch den unteren Deckel leicht Honigwaben entnehmen. Macht man die Einflugschlitze bis weit zum unteren Ende könnte auch in der Nähe des unten liegenden Öffnungsdeckels Brutwaben sein, was ungünstig wäre.


    Wäre der Hohlraum komplett waagerecht, wäre auch denkbar, daß die Bienen am gegenüber liegenden Ende der Einflugschlitze mit dem Wabenbau starten. Wäre der Hohlraum komplett senkrecht ist die Entnahme von Waben schwieriger (über Kopf arbeiten) und die bis zu 1,2 meter langen Waben könnten unter dem eigenen Gewicht leicht abreißen. Durch die schräge Bauweise sind die Waben jedoch max 40 cm lang was stabiler sein dürfte.


    Ein bißchen erinnert mich diese Bauempfehlung an eine TopBarHive, allerdings ohne Top-Deckel, und ohne Rähmchen, aber der quer liegende Hohlraum, nur etwas schräg gelegt.


    Viele Grüße
    Konstantin


    PS schau mal hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik
    Da die Anastasia Bücher öffentlich erhältlich sind zählt das darin verbreitete Wissen zur Exoterik.
    Da in den Büchern angeregt wird nach innen zu spüren kann man es auch als Anregung zur Esoterik verstehen.
    Ich sehe in den Büchern eher die Anleitung paradiesische Gärten anzulegen, demnach sind die Bücher auch in die Rubrik Gartenbau einzusortieren.

  • Morgen zusammen,
     
    nun sind wir wieder bei den schräggestellten Rauchfangstöcken aus der Steiermark gelandet, die im Prinzip, dasselbe Prinzip darstellen.:p
     
    Habens nun die Russen von den Österreichern oder umgedreht?
     
    Die Steiermarker stellten sie auch auf den Balkon oder unters Vordach und stellten sie angelehnt an die Hauswand schräg.
     
    Dazu die richtige Betriebsweise, über die ich Genaueres, gerne erfahren würde. Außer im Bienenlexikon, hab ich noch nichts gefunden.
     
    Gruß Simmerl

  • Hallo Konstantin,
    bin auch schon auf dieses Forum gestoßen. Über Varroafreiheit. Abenteurlich, was ich dort las. "Varroafreiheit durch Siebenstern" oder so. Von Kraftfeldern war die Rede, davon, dass Bienenköniginnen bis in Höhe des Regenbogens zur Begattung fliegen.....War sogar ein Link auf eine Imkerei mit dabei. Leider gewann ich den Eindruck von Scharlatanerie. Gruslig.


    Naja. Jeder nach seiner Fasson. Bei solchen Experimenten wird die Biene leider zur Experimentiermasse mit gesichert tödlichem Ausgang, auch bei angeblich guter Absicht.


    Die Technik an sich, die Haltung in den Rauchfangstöcken (Danke Simmerl!) wird schon funkionieren, ob bei uns in heutiger Zeit, ist die andere Frage. (kaum Spättrachten).


    Naturnähe, ja. Am besten aber in Sibierien ausprobieren. Oder eine Haltung hier, wo tatsächlich noch eingegriffen werden kann, wenns sein muss, leider muss es ja sein.


    Gut, dass Du wenigstens die Vorstellungen von Bienenhaltung dort ein wenig zu "relativieren" versuchtest.


    Gruss
    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo Erzgebirgler,
    das genannte Forum ist auch kein Bienen-Fachforum. Wenn durch die dortigen Beiträge zu Bienen, die am Gartenbau interessierten Leser erkennen, daß sie Bienen im Garten haben sollten ist dies schon ein Schritt. Jeder Imker muß eh den Weg finden der zu ihm/ihr passt.
    Mit den von Dir angesprochenen 7-Stern-Imkerei habe ich mich noch nie wirklich beschäftigt. Wenn allerdings die Anordnung von Bienenstöcken hilft daß wenig oder keine Milben auftauchen fänd ich's gut. (Wer heilt hat recht).


    Wie man das dann begründen / erklären will ist mir nachrangig. Es zählt was hilft.


    Das Bild http://www.siebenstern-imkerei.de/galerie2/images/img021.jpg
    fände ich allerdings noch schöner wenn es Warré-Beuten wären. Die Warré Dächer finde ich äußerst sympatisch schön. (Ich mag keine Flachdächer...)


    Viele Grüße
    Konstantin

  • Fotos hab ich leider nicht, Konstantin, ich kenn nur eine Abbildung vom Buch von Alfonsus. Auf der Abbildung sind 5-6 Rauchfangstöcke im 45 Grad Winkel unter einem Vordach zu sehen.
     
    Rauchfangst. deshalb, denk ich, weil sie an die hölzernen Kamine erinnern, die es früher mal gab.
     
    Gruß Simon

  • Moin Saimon,
     
    vielleicht hilft folgendes Zitat weiter...

    Zitat


    Es kam auch vor, dass die Klotzbeuten schräg zum Boden aufgestellt wurden. ...
    Aus diesen Klotzbeuten wurden in den ersten zwei Jahren bei der Honigernte die unteren Teile der Waben herausgeschnitten. Den so entstandenen Leerraum füllte man im Winter mit Stroh, das man im Frühjahr wieder entfernte.
    Wenn sich im oberen Teil der Klotzbeuten ausreichend Honig befand, so schnitt man die dort befindlichen Waben heraus und drehte die Bienenwohnung in der Weise, dass das obere Endede nach unten kam.


    aus "Bienenbäume, Figurenstöcke und Bannkörbe" Hrsg. Irmgard Jung-Hoffmann

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hätte ich so einen Anastasia-Spinner in meiner Nachbarschaft, würde ich demjenigen den Amtsveterinär im wöchentlichen Abstand auf den Pelz hetzen. Das sind für mich Tierquäler, die ihre Bienen verwahrlosen lassen.


    Bah - da graust es mir. Ich finde es schon unverantwortlich, solchen Personen Bienen zu geben.


    Gruß, Klaus

  • Sagt wer?


    Bernhard


    PS: Vergessen, die Werbung für das Honighäuschen einzufügen? Oder kommt diese in einem zweiten Beitrag nach der Provokation?


    .

  • Klaus, lass doch die alten Kamellen, wo sie sind und koch da nicht schon wieder was hoch. Der Beitrag ist fast ein Jahr alt.. So langweilig wird Dir doch sicher nicht sein, oder? :wink:

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter