PSM und Baumschule

  • Habe seit letztem Jahr einen neuen Standplatz.
    Eigentlich sehr schön gelegen in einem Landschaftschutzgebiet in einer Flußaue. In der Nähe hat der BUND sehr viele Flächen gekauft und gepachtet und nach einem längeren Gespräch mit dem Vorsitzenden, in dem ich ihm vom Netzwerk blühende Landschaften erzählt habe, meinte er das sie diese Saatmischung nächstes Jahr auf einigen Flächen ausbringen wollen.
    Leider hat eine Baumschule in nächster Nähe einige Flächen auf der alle möglichen Bäume angepflanzt werden. Wie ich letzes Jahr feststellen musste wird dort sehr viel gespritzt ( hauptsächlich wird Aufwuchs zwischen den Baumreihen " weggesprtzt ".
    Jetzt zu meinen Fragen:
    1. Hat jemand Erfahrungen mit Baumschulen in der Nähe ?
    2. Ist die Ausbringung von Spritzmitteln zur Aufwuchsbekämpfung in Landschaftschutzgebieten überhaupt zulässig ?


    Gruß Schilling

    Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom.

  • N ´Abend Schilling,
    zu 1: habe ich nix Erfahrung,
    zu 2: ja, können sie machen, müssen sich nur an "gute fachliche Praxis" halten...


    Bis denne Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • nach § 17 Abs. 6 des Bodenschutzgesetzes verstößt also gegen die gute fachliche Praxis, wer die biologische Aktivität des Bodens nicht erhält.
    Das heißt wenn ich auf dem ganzen Acker nicht einen Regenwurm finden kann muss die biologische Aktivität des Bodens doch irgendwie nicht intakt sein.
    Kann man das so sagen ?


    Gruß Schilling

    Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom.

  • Hallo Drohn,


    hast du das schon mal ausprobiert ?
    Geht das mit jeder Taschenlampe ?
    @alle hat sonst noch jemand einen Bienenstand in der Nähe einer Baumschule
    und was für Erfahrungen habt ihr damit gemacht ?


    Gruß Schilling

    Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom.

  • Hallo Schilling,
    wenn der Kollege sich an das Pflanzenschutzgesetz und die Bienenschutzverordnung hält, kannst du und die Bienen durchaus von den Kulturen selbst aber auch von den Untersaaten und Gründüngern profitieren. Hält er sich nicht an die Vorschriften, kann es natürlich Probleme geben, aber wohl nicht mit den Herbiziden, die sind meines Wissens fast alle B4 (Bienenungefährlich), schon eher mit den Insektiziden, die die Untersaaten treffen (was sie nicht dürfen), er (der Baumschuler) müsste diese zuvor mähen/mulchen, was aber auch zu erheblichen Bienenverlusten führen kann.
    Also: wie so oft im Leben - es kommt darauf an.
    Im Übrigen weiß wohl kaum einer mehr die Nützlichkeit der Regenwürmer zu schätzen als die Gärtner.