Dunkle Bienen bei www.dieBiene.de

  • Da kommen die Dark Bees aber ganz schlecht weg....
     
    Zitat: "Aber Konflikte mit Nachbarn und Nachbarimkern sind eindeutig vorprogrammiert, da Einkreuzungen mit der Mellifera oder Nigra eindeutig aggressiver sind. Aufgrund der sozialen Verantwortung sollte man daher eher Abstand nehmen.
    .........
    Aufgrund der bekanntermaßen sehr hohen Vererbung der Stechlust durch die Dunkle Biene lassen sich damit bestimmt keine Freunde bei den umliegenden Kollegen finden."
    http://www.diebiene.de/sro.php?redid=26153
     
    Nun gab es gerade hier im Forum duchaus eine andere Darstellung, was die Stechlust betrifft. Ist das überbrachtes Vorurteil, oder was ist dran, bzw. was ist der Grund für diese Darstellung?
    In einem Video sah ich jemanden nur mit Smoker, Basecap und T-Shirt an den "Schwarzen" arbeiten.
     
    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • :-D Ich hatte ja auch Dunkle, allerdings aus der belgischen Linie, und die waren eher Carnica-Art, und un-stichig, allerdings mit den von mir gewünschten Eigenschaften (fliegen auch bei leichtem Regen und 3° früher als alle anderen) und beschwert hat sich hier auch niemand aus der Gegend.


    Heidebienen, die noch halbwegs "sauber" sind, sind ein ganz anderes Kaliber, da kommen wir auch auf 100m Fluchtdistanz...

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Naja, selber gegeben... Zwei Meinungen stehen gegeneinander. Bin natürlich geneigt, den positven Berichten zu glauben, Sabi(e)nes Schilderungen zum Beispiel oder dem erwähnten Video...


    Der Grund der schlechten Darstellung interessiert mich, m. A. kann er nur in ökonomischen Interessen liegen, oder?


    Gruss
    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Du "hattest" welche? Warum nicht mehr? hat sich die Linie in den Kärnter Bienen und den Buckis verlaufen?


    Gruss
    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hi Erzgebirgler
    Die Dunklen waren da bevor die Carnica, Ligustica oder Buckfast gehalten wurden. Wer ist denn dann schuld dran, wenn Kreuzungen stechen? Es sind nicht die Reinzuchten die stechlustig sind, sondern vorwiegend wilde Kreuzungen mit der Carnica. Die Buckfastbiene selbst hat einen gehörigen Anteil an Schwarzem Blut, der englischen Mellifera. Es geht nur um ökonomische Interessen. Nichts verkauft sich besser als eine Biene die man nicht selbst züchten kann. (Siehe Tier-und Getreidezucht in der Landwirtschaft). Die Dunkle hat andere Eigenschaften als andere Rassen. Es gibt aber objektiv kein Grund, sie nicht zu halten, wenn sie in dein Konzept passt. Schau dir auch mal folgende seite an: www.kvarnhult.de.tt/

  • Hei,
    "echte" Schwarze ohne C-Anteil (wie die Heidebienen früher mal) geben tatsächlich Stecher in Kreuzungen, vertu dich da bitte nicht!
    Die belgische Linie ist eine Rückzüchtung.


    Und ich hab keine mehr seit einem Sturmschaden.:-(
    Da es aber eh ziemlich mühsam gewesen wäre, sie rein zu halten (Belegstelle in Belgien), hab ich auf Neuanschaffung verzichtet.

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    Bruce Springsteen

  • luxnigra :

    Zitat

    Die Buckfastbiene selbst hat einen gehörigen Anteil an Schwarzem Blut, der englischen Mellifera


    Ähnääää....davon war ja grad damals nix mehr übrig....lies doch mal K.Kehrle.

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    Bruce Springsteen

  • Hi Erzgebirgler
    Die Dunklen waren da bevor die Carnica, Ligustica oder Buckfast gehalten wurden.

    Richtig!

    Zitat

    Die Buckfastbiene selbst hat einen gehörigen Anteil an Schwarzem Blut, der englischen Mellifera.

    Falsch! Seit 1935 keine Einkreuzung von a.m.m mehr!!

    Zitat

    Schau dir auch mal folgende seite an: www.kvarnhult.de.tt/

    Aha, er hat also keine ökonomischen Interessen?

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • so wenig Königinnen wie er verkauft, sicherlich nicht. Und die Belgier verkaufen ihre gar nicht teuer, sie sind eine Vereinigung ohne Gewinnzweck.
    zu den Buckfastbienen: sie sind doch eine Kunstrasse, aber dennoch eine Rasse. Nachdem sie stabil gezüchtet wurde(mit hilfe der Dunklen), dürfte doch eigentlich keine Fremdbegattung mehr erfolgt sein.

  • Guten Abend,
    also im 'Meine Betriebsweise' von Bruder Adam steht auf Seite 13 schwarz auf weiss: " Die Buckfast Biene entstammt einer Kreuzung zwischen der Ligustica un der einstigen einheimischen Mellifica Grossbritanniens" ???
    Also was jetzt???:roll::roll::roll:
     
    Grüsse von Stöff

  • luxnigra :

    Zitat

    Nachdem sie stabil gezüchtet wurde(mit hilfe der Dunklen), dürfte doch eigentlich keine Fremdbegattung mehr erfolgt sein.


    Ähhh, irgendwie gewinne ich den Eindruck, daß du nicht so wirklich weißt, worüber du bei Buckis redest?:confused:
    Ich hab hier Monticolas mit drin, Anatolicas, und auch noch Reste von Sahariensis (okay, ich hab damit auch afrikanische Bienen - die Monticolas & Sahariensis vergeß ich immer, meine Entschuldigung an Reiner :oops:, aber die sind nun wirklich nicht mit A.m.sc. zu vergleichen)
    Pedigrees sind jederzeit öffentlich einsehbar.
    Nach K.Kehrles Tod wurde eben nicht bloß "Linien-Erhaltung" betrieben, sondern aktiv weiter selektiert und kombiniert.
    Und GsD wird da auch wieder die Genetik breiter, die Drohnenvölker der Belegstellen sind "beste", und nicht von einheitlicher Genetik, die letztlich in die Gen-Verarmung führt.
    Die Cs hier in der Gegend sind alle sehr, sehr eng verwandt, das mag ja nett für einheitliche Völkerführung sein, aber den Bienen tut das nicht wirklich gut.
    Ich bin da ziemlich glücklich mit.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo stöff,
    dann ließ doch mal weiter, Seite 14.
    Da steht, daß mit dieser Kreuzung weitergearbeitet, also gekreuzt, wurde.
    Die heutigen Buckis haben mit der Erstkreuzung soviel gemein, wie Du mit dem "Ötzi":lol:.
    Weiterführend ist "Auf der Suche nach den besten Bienenstämmen" von Bruder Adam sehr lesenswert.
     
    Herzliche Grüße
    Thorben

    Schere das Schaf und töte den Bären. Nie umgekehrt!
    Mongolische Weisheit.

  • [quote=sabi(e)ne;175814 hier in der Gegend sind alle sehr, sehr eng verwandt, das mag ja nett für einheitliche Völkerführung sein, aber den Bienen tut das nicht wirklich gut.
    [/quote]


    Siehste, deswegen bevorzugt der Drohn Nachschwärme (auch ein Grund von vielen):wink:
     
    Als der Imker noch nicht die Mobilität von heute hatte, waren auch die Bienenstämme nahe verwandt.
    Inzucht wurde da rigeros von der Umwelt ausgemerzt.
     
    Wenn die Imkerschaft wieder an Mobilität verliert, werden die Bienen wieder stabiler werden!
     
    Meinung und Beobachtung
    vom
    Drohn
    dem seine Dunklen von "Kollegen" professionel entweiselt wurden:evil: