Jan. 09 Wieviele überleben bis jetzt?

  • Habe heute noch mal nach dem Volk mit Mäuse-Untermietern geguckt.
    Mäuse jetzt weg, Mäuseschutzgitter hält. Blätternest habe ich weitmöglichst ausgeräumt, soweit es ging, ohne die Bienen zu stören.


    Bisserl Schaumhonig auf die Zargen gestrichen.


    Das Volk sitzt - hoffentlich mit Madame - im Parterre.
    Futter in der oberen Zarge noch genügend vorhanden, wenn auch durch Mäuse reduziert.
    Ich behalte sie im Auge.


    Mal überall gegen die Zarge geklopft.
    Beruhigendes Brausen... :p
    Von 6 Eingewinterten sind noch alle da.


    Wie sieht es bei Euch aus?
    Überlebende?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Von 5eingewinterten Völkern sind alle 5 am Leben,allerdings mit teilweise stärkerem Totenfall als die letzten Jahre.Der varroafall nach OS-Behandlung war auch deutlich stärker als sonst.

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971

  • Moin , moin aus Hamburg ,
    Nach Oxalsäurebehandlung kein/kaum Varroa Totenfall. Kein Ausfall, unterschiedliche stärken bei den Völkern wurden aber auch so eingewintert.


    Wirklich ausgewintert ist ein Volk aber m.E erst im April.


    Grüße aus dem Norden


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Ich glaube der Eindruck täuscht gewaltig!
    Der Totenfall dürfte gleich sein. Letztes Jahr gab es wesentlich mehr Flugtage im Dezember und Januar, die die Bienen auch zum Aurfäumen genutzt haben. Dieses Jahr eben nicht weil so lange kalt...
     
    Alle eingewinterten Völker leben. Nach den Gemüllstreifen zu urteilen auch nachwievor sehr stark. Allerdings machen Grünspecht und Buntspecht an den Beuten Schaden... Die Tips aus dem Forum haben bisher keinen Erfolg gebracht, 10 Zargen sind vermackt, 5 mit bienengrossen Löchern. :evil:

  • Bei mir sind auch alle 7 Völker in Ordnung. Kaum Totenfall (etwa 30-40 Bienen) bei den Magazinen, bei den HBB noch weniger. Aber die schaffen ja ihre Toten auch bei 0°C vor das Flugloch. Gestern haben die ersten Bienen bei Sonnenschein mal Ausflug gehalten, da kommt aber nur jede 2. Biene zurück. Deshalb werde ich bei Kälte und Sonnenschein in Zukunft Fluglochblenden verwenden.


    MfG Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Moin,


    noch keine unerwarteten unerklärlichen Verluste.
    Mausangriff mit Wabenzerstörung: Volk lebt noch.
    Wespenangriff noch im Herbst: Schade, schade die Hoffnung starb wie immer ganz zuletzt.
    Ameisenangriff am üblichen Ort: Für den Ableger kam das Unterstellen von Ölschälchen wohl zu spät.
    Ruhr/Scheißerei nach wahrscheinlich mißglückter Umweiselung nach dem Auffüttern: da war nur wegzuräumen, hatten schon kaum Futter angenommen
    Mini-Plus: Allein, Allein ist's eben auch in 3 Etage zu kalt, wenn das Volk nur aus vereinigten Resten besteht ...


    Prozentual aber alles im grünen Bereich. Sehr schöne Völker dabei. Keinerlei Probleme bei normal bis besser eingewinterten Völkern. Es erwischt immer die Kandidaten. man ist nicht konsequent genuch, hat sinnlos Hoffnung oder einfach 'ne Königin zu viel. Unsinn ist es trotzdem und gegen die eigenen Prinzipien. Vor andere Kisten gekehrt, wären wenigstens die Bienen noch da ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Karlsvorstädler,
    nachdem ich gestern Liebigs Keule auf dem Ministerium bekam." Alle 150 Monotoringvölker haben 2007/2008 überlebt, nur die Imker haben immer noch Varroaprobleme", so zählte ich heute die Häupter meiner Liebsten und siehe, es fehlte keines. Ach so, letztes Jahr überlebten auch alle, welche den ersten August überlebt haben. Grässlich ist, dass 4 Völker trotz der Kälteperiode immer noch brüten. Da hilft wohl nur die verhasste Drohnenbrutschneiderei. Halt, gelogen. Ein Miniplus ist verschieden. Überwintern in einem Magazin geht nicht. Das Futter reichte bei der Kältewelle nicht.
     
    Es stimmt so nicht, dass die Ratschläge hier nicht funktionieren. Der Tip mit dem Netz funktioniert. Ich hatte trotz fehlender Abwehrmaßnahmen Glück. Die Spechte sind wohl auf den Fildern oder z' Heslich. Sollen sie dort bleiben. Spechte sind granaten Blitze. Der Nachbarimker hat vor seinem Flugloch grüne Federn gefunden. Als er das Volk kontrollierte war der Gitterboden durchgekackt und der Grünrock lag erstochen am Boden.


    Mit dem Henry wird es auch nicht besser, der hat unterschiedliche Völker. Pfui!
     
    Gruß Remstalimker
     
    Bite keine negative Bewertung!:-(

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Remstalimker () aus folgendem Grund: Ergänzung, weil ich gelogen habe.

  • Zur Varroa,
    bei der Oxalsäurebehandlung, fielen nicht viele der Plagegeister. Zwischen 60 und 180 lagen unten. Diese wurden mit größter Wahrscheinlichkeit im Herbst erbrütet. Leider musste ich heute noch 5 Völker behandeln, obwohl, ich bei 4 noch Brut gemessen habe.
     
    Gruß

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Moin


    Von 6 eingewinterten noch 6 da.
    Bis hierher erst mal OK.
    Teilweise sind die Bienen so ruhig, das selbst leichtes dranklopfen und Ohr an die Wandung halten nichts "erhöhrbares" bringt. Ein Stethoskop bringt dann die Erleuchtung.


    Mäuse werden anscheinend von meinen "Anti-Ameisenblechen" mit abgewehrt.
    Seitdem ich diese Bleche verwende ist nix mehr mit Ameisen und Mäusen.
    Spechte sind hier recht selten und wohl mehr Richtung Wesermasch in den Wäldchen zu finden.
    Die Schafe werden mit einem kleinen Zaun im Winter auf Abstand gehalten.


    Solange ich mich auf meine Finger setze haben die Bienen keine Störungen.:lol:


    Euch allen noch viel Erfolg und Ruhe bei den Bienen.


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Wird sicher ein Super-Jahr.
    Niemand mit Bienenverlusten... :cool:


    Leute traut Euch! Wir können aus Fehlern nur lernen!

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • So ganz ohne gehts nicht. Ich habe drei Völker bislang verloren. Restentmilbung am 05.12.08 mit OS-Träufeln. Eines ist das, von dem ich mal schrieb, dass ich es umgeworfen hatte, eines war mit einer Königin eines Bekannten der wohl mein Chiemgauer Klima nicht schmeckte, eines wurde im Spätsommer steitg schwächer und ist nun verschwunden. Sonst überwiegend normale Volksstärke , ein Stand von fünfen durch die Bank schwach. Erfahrungsgemäß erleben von den jetzigen noch ein paar das Frühlingslüftchen nicht, oder sind reif zum Vereinigen. Ist aber alles nicht bedenklich.

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    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Es sieht bisher "durchmischt" aus, allerdings ständeweise.... d.h. nur auf einem Stand gibt es sehr viel Totenfall und die meisten Völker dieses Standes "brummen" auch nicht, ... man kann sowieso blos abwarten, bis zum Reinigungsflug..... es ist noch zu früh im Jahr, um irgendetwas Substanzielles zu sagen.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo an ALLLLE
    Habe gestern nachgesehen meine beiden Völker existieren noch. Nach Windel sind jeweils 4-5 Waben besetzt. Kommt mir ziemlich klein vor.
    Mal sehen was die nächsten Monate bringen. Habe ein ungutes Gefühl.


    Mit trüben Gesicht :-(


    siggi

  • Hi,


    wollte noch was zum OS-Träufeln nachtragen:
    Im Dezember habe ich so einen Blumen-Drucksprüher (einen von denen, die man vorher aufpumpen kann) mir OS/Zucker gefüllt und statt zu träufeln gesprüht.


    Ging ratzfatz.
    Deckel auf, Folie zurück, pschschscht, fertig.
    Angenehmes Handling! Beste Anfangsverteilung.
    Wenn die im Frühjahr noch da sind, wird das meine Standard-Dezember-Behandlung.


    Die Menge (Düsenweite und Dauer des Sprühens) hatte ich vorher mit Wasser ausprobiert.


    Es empfiehlt sich, einen Drucksprüher mit auf- und abkippbarer Düse zu verwenden.
    Dadurch hält man den Sprüher immer gerade.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.