Futterfabrik pro und contra

  • Hallo Forum,


    hat hier jemand Erfahrung mit der o. g. Betriebsweise d. h.:
    Futtervoelker werden das Jahr über mit Zuckerwasser gefüttert und
    die Futterwaben werden anderen Völkern zum Überwintern aufgesetzt.
    Wie gesagt pro und contra für diese Art der Auffütterung würde mich interessieren.


    tnx im voraus


    bernie

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte

  • Wozu soll das denn gut sein?
    Dadurch habe ich 1-2 Völker die keinen Honig produzieren und gewonnen habe ich was?
    Daß die anderen Völker nicht eingefüttert werden müssen?
    Hmmmm

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Moin


    So etwas ähnliches habe ich schon gemacht, als ich mit den Völkern noch in die Heide gewandert bin.
    Wärend der Rapsblüte wurden Ableger gezogen, die ab dann gefüttert wurden - überfüttert.


    Nach der Rapsernte sind die Völker in die Linde, Thymian und eben Heide gezogen.


    Zu Hause wurden die Ableger immer fleissig gefüttert.
    Überzählige Futterwaben beiseite gemommen.


    Wenn dann die Völker mitte September aus der Heide gekommen sind, wurden die überzähligen Waben mit Futter eingehängt.


    Hintergrund: da der Standort recht weit oben in den Bergen war, wurde teils nach wenigen Tagen am Heimatstandort kein Futter mehr angenommen.
    So war das dann die Überlebensversicherung für die Völker.
    Gruß


    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Ich hab die Erfahrung gemacht, daß die Bienis mit spät(!!!) aufgesetzten fremden Futterwaben gar nicht klarkommen - da spielt wohl wieder die verzögerte Raumwahrnehmung eine Rolle, sie haben es einfach nicht zur Kenntnis genommen, daß da noch eine ganze Zarge mit Futterwaben war, und sind einfach nicht hochgegangen - 2cm bis zu 30kg Futter...:-(

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin


    Kann ich mir vorstellen Sabine.
    Sehr gut sogar, wenn mit einem mal, Abra Kadabra, im Herbst eine ganze Zarge mit Futter über dem Kopf erscheint.
    Wenn die Bienen aber 3 Zargig aus der Heide kommen, also die Zargengröße kennen, Leerwaben und Honigwaben gegen Futterwaben ausgetauscht werden funzt es.
    Selbst über Jahre ausprobiert.
    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935