Goldener Schnitt / Fibonacci-Reihe und Warrebeute

  • Hallo miteinander.


    Immer wieder stoße ich bei der Warrebeute auf den Goldenen Schnitt/die Fibonacci-Reihe.


    Die offensichtlichste Stelle sind die Außenmaße der Warrebeute. Die Zahlen 34 und 21 sind Zahlen der Fibonacci-Reihe. Das sind auch die Außenmaße der einzelnen Zarge, also 30cm Breite und 21cm Höhe. Das Verhältnis der beiden Zahlen ist 1,61904 - das ist fast auf dem Punkt der Goldene Schnitt von 1,618.


    Eine weitere Stelle habe ich vorne am Flugloch gefunden. Die Breite des originalen Bodens ist 33,5cm. Das Flugloch wird von Warre mit 12cm angegeben. Würde man auf die Breite des Flugloches den Goldenen Schnitt anwenden, dann erhält man eine Aufteilung auf 20,70457cm und 12,79543cm. Im Sinne des Goldenen Schnitts sollte man die Fluglöcher also auf 12,8cm verbreitern.


    Dementsprechend ist auch das Verhältnis der Eingangsfläche im Verhältnis des Goldenen Schnitts aufgeteilt.


    Über den Goldenen Schnitt und den Fibonacci-Zahlen einfach mal bei Wikipedia nachlesen. Sehr interessant. Und bei youtube gibt es dutzende interessante Videos (auch uninteressante, einfach weiterklicken) dazu.


    Für mich ist das sehr interessant, weil viele organische Strukturen und viele Lebensprozesse im Goldenen Schnitt leben, wachsen und fortentwicklen.


    Vielleicht sollte man die Warrebeute auf weitere Goldene Schnitte hin untersuchen, oder mit neuen auf solche Schnitte angepassten Maße versehen.


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Na das ist ja mal eine interessante Entdeckung :)
    Wie bist du auf die Idee gekommen, die Beute auf diesen Umstand hin zu untersuchen?
    Ich finde es übrigens auch interessant dass man oft in der Natur Mathematik an treffen kann.
    Grüße
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Das kann ich Dir sagen. Zunächst wurde das Thema hier schon mal angesprochen, ausserdem stösst man unweigerlich auf die Fibonacci-Zahlenreihe, wenn man sich mit Formen und Lebensformen beschäftigt.


    Speziell bei Bienen bin ich darauf gestossen, als ich eine Abbildung einer typischen Baumhöhle in Seeley's Buch angesehen habe. Das dort abgebildete Verhältnis zwischen Brut und Honig war fast auf den Punkt genau der Goldene Schnitt. Das fand ich interessant.


    Ich habe mir immer schon Gedanken gemacht, warum die Bienen die Zargen der Warre nicht miteinander verbinden, nicht so wie bei den Christ- oder ähnlichen Beuten. Der Goldene Schnitt wäre da eine Erklärung. Die Innenmaße jedoch nähern sich nur dem goldenen Schnitt, während die Außenmaße der Warrezarge exakt den Goldenen Schnitt treffen.


    Beim Thema Gemüll habe ich mir noch Gedanken über den Eingang der Beute gemacht und da "fiel es mir ins Auge", dass dort das Verhältnis ebenfalls dem Goldenen Schnitt entspricht.


    Nun, das ist wirklich interessant. Ich werde da mal weiter bohren, da kommt bestimmt noch was interessantes heraus.


    Bernhard

  • Glaubst du, dass Warre bewusst den goldenen Schnitt angewendet hat, oder war es ihm zwar nicht bewusst, aber durch die Suche nach der für ihn am Besten geeignetsten Beute haben sich die Masse so ergeben?
    Bei der Fischermühle haben die bewusst den goldenen Schnitt angewendet.

  • luxnigra also ich glaube wenn er bewusst den goldenen Schnitt genutzt hätte, würde das wohl in seinen ausführungen irgendwo angedeutet sein.
    Der goldene Schnitt ist ja keine Entdeckung von heute und schon damals bekannt gewesen.
    Grüße
    Olli

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  • ...Bei der Fischermühle haben die bewusst den goldenen Schnitt angewendet.


     
    Die Einraumbeute ist nicht im Goldenen Schnitt ausgeführt, es wurden Abstriche an die Schleudertechnik gemacht, anfangs war es aber so von den Teilnehmern der Wintertreffen geplant!
     
    Der
    Drohn

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von gast013 () aus folgendem Grund: Adam dachte ähnlich, machte aber auch an die Technik abstriche!

  • Ich finde es übrigens auch interessant dass man oft in der Natur Mathematik an treffen kann.


    Ähm, Olli?
    ALLES in der Natur besteht aus Mathematik - vom "Auswickeln" eines Sämlings aus einem Samen über sehr flexible Wachstumsmuster eines Baums bis zu den ganzen Blatt- und Blütenformen, die alle mit Zirkel und Winkelmesser nachzuvollziehen sind.
    Den Goldenen Schnitt findest du an jeder Ecke, wenn du weißt, wonach du gucken mußt - miß mal Bienenpuppen aus, oder Flügel oder Waben.
    Ist alles letztendlich binär.:Biene::liebe002:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Schönen Abend liebe Leut,
     
    den Gold. Schnitt hat schon der Leonardo bei seinen Gemälden angewandt und haupts. ist er in der Achitektur verankert, da erzähl ich ja nichts Neues. Selbst Bauklötze oder Ziegelsteine wurden demnach geformt, der G. Schn. zieht sich durchs ganze Leben und durch die Geschichte.
     
    Ist also kein Wunder, daß Warre ebenso darüber Bescheid wußte und ihn anwandte.
     
    In der heutigen Zeit, fehlt er allerdings zunehmends.
     
    Gruß Simon

  • Sabine ja das weiß ich alles :)
    Und schon wären wir bei der philosophischen Frage ob die Natur aus Mathematik besteht oder der Mensch die mit Mathematik nur die Natur abbildet. (Bitte das Thema nicht Diskutieren - das ist langweilig).
    Ich jedenfallds finds schön ... die Natur und die Mathematik in der Natur :)
    Olli

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    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Olli schrieb:


    Ich jedenfallds finds schön ... die Natur und die Mathematik in der Natur :)
    Olli


     
     
    und in der Musik:p_flower01:
    uli:p

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von honig () aus folgendem Grund: [quote]

  • Einen weiteren Goldenen Schnitt habe ich in der Warrebeute gefunden. Die Höhe des Dachfirstes an der Front beträgt 21cm, die Höhe des Kissens inklusive der Deckelplatte beträgt 13cm. Zwei Fibonacci-Zahlen, die im Verhältnis des Goldenen Schnitts stehen.


    Die Gesamthöhe der Beute (84cm) mit vier Zargen nähert sich der Fibonaccizahl 89.


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Ja Bernhard,
     
    und die Bienen bauen 9 Waben im Stülper.
    Der Regenbogen hat 7 Farben, die Tonleiter 7 Töne.....
     
    aber wieso hatte dann Christus 12 Jünger, Adam 12 Rähmchen und warum war dann Judas der dreizehnte:daumen:
     
    Es gibt Tatsachen die werden dem Menschen nur nach und nach bewusst:p_flower01:
     
    Der Drohn
    der hofft,
    dass dieser Faden weitergesponnen wird:u_idea_bulb02: