Beutenbau und Imkerpate

  • Glück Auf !


    Ich bin ja noch Nicht-Imker, habe aber schon einen Paten, von dem ich im Frühjahr 3 Völker bekomme. Es ist ein sehr netter Herr von 80 Jhren mit über 50 Jahren Imkerpraxis. Solch einem Man will und kann ich ja auch gar nicht widersprechen.
    Mein Problem:
    Ich baue meine Beuten selbst und er "kontrolliert" das Ganze. Neulich brachte er mir einen Boden, einen hohen Boden mit einer herausnehmbaren Klappe hinten, einem Gemüllschieber, vorne mit einer Klappe, die heruntergeklappt, als Flugbrett dient. Der Boden ist unten geschlossen und hat auf der Oberseite ein Gitter. Vom Flugbrett müssen die Bienen schräg hochlaufen, zum Flugloch. Das Ganze ist recht aufwendig gearbeitet.
    Verglichen mit den Böden die ich hier sehe, z.B. bei Sabine, 4 Leisten+Drahtgitter fertig, finde ich den Aufwand enorm.


    Meine Frage: Ist dieser Aufwand nötig?


    PS. Ich habe schon 11 dieser Böden fertig.:-(


    Grüße aus dem 15°C kalten aber sonnigen Havelland
    Bernd

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."

  • Hallo Beetle!


    Antwort: Nicht nötig, aber auch nicht unnötig :wink:!


    Ich komme prima mit Sabi(e)nes Einfachbauweise zurecht, die Bienen auch. Meine Bienenstöcke stehen auf einer Unterkonstruktion (Ziegelsteine mit queren Holzbalken) so etwa auf Kniehöhe. Als Anflugbrett lehnt ein einfaches Brett davor, andere klemmen einen alten Teppich davor o.ä.


    Zum Transport kannst Du bei Deiner Kontruktion einfach die "Landeklappe" schließen, ich klemme Schaumstoff ins Flugloch. Du siehst, vieles geht. Und wo Du nunmal schon 11 Böden hast: mach halt noch 1-2 Einfachkonstruktionen und bild Dir eine eigene Meinung!?


    Viele Grüße und viel Spaß mit den Bienen wünscht


    Andrea

    Lernen als Lebensziel... Du lernst jedoch mehr, wenn Du Umwege zulässt!