Standortänderung im Winter

  • Liebe Bienenfangemeinde
     
    Leider hat man mich vor der Einwinterung nicht informiert, das auf meinem Bienenstandplatz, jetzt im Januar, Baumfällarbeiten durchgeführt werden.
     
    Ist es eigentlich, ohne Gefahr für die Bienen, möglich, den Standplatz zu wechseln. In meinem Fall heißt es, verladen und 3 Km weiter bringen. Das gibt doch nur Ärger in der Wintertraube oder wird das locker verkraftet ?
     
    Danke für Info´s.
     
    Gruß
    Andy


  •  
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    wenn ein Baum auf die Beuten stürzt, gibt es mehr Probleme. Hast du eine andere Wahl ? Umzug wenn nicht anders möglich , möglichst erschütterungsfrei und kalt.
     
    Letztendlich können die Mädels auch einiges ab.
     
    Viel Erfolg
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Daniel
     
    Eine andere Wahl habe ich nicht. Die Vollerntemaschinen (Harvester) brauchen den Platz.
     
    Kalter Transport ist möglich, erschütterungsfrei, bei gefrorenen Feld- und Waldwegen, nicht. Entweder erschlagene Biene oder zu Tode gerüttelt.
     
     
    Gruß
    Andy

  • Hallo Andy,
    die Harvester sind doch schnell fertig, entasten sofort und legen die Bäume auch gleich auf Polder. Müßte in 1 Tag beendet sein.
    Ich würde die Beuten für die Arbeitszeit nur aus dem Fällbereich stellen und danach wieder zurück.
    Solange Flugloch zumachen.
    Gut Holz, Uli

  • Müßte in 1 Tag beendet sein.
    Ich würde die Beuten für die Arbeitszeit nur aus dem Fällbereich stellen und danach wieder zurück.Solange Flugloch zumachen.
    Gut Holz, Uli


     
    :daumen: Selbst wenn es 2-3 Tage sind. So würde ich es auch machen.:daumen:
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Andy,
    die Harvester sind doch schnell fertig, entasten sofort und legen die Bäume auch gleich auf Polder. Müßte in 1 Tag beendet sein.
    Ich würde die Beuten für die Arbeitszeit nur aus dem Fällbereich stellen und danach wieder zurück.
    Solange Flugloch zumachen.
    Gut Holz, Uli


     
     
    Nicht zwingend. der Harvester(Fällung) ist im Regelfall nicht der Forwarder (Rückemaschine die für die Polterung zuständig ist). Da kann schon eine gewisse Zeit zwischen Fällung und Rückung liegen.
     
    Einfach mit dem zuständigen Revierleiter bzw Einsatzleiter besprechen...


  • Leider hat man mich vor der Einwinterung nicht informiert, das auf meinem Bienenstandplatz, jetzt im Januar, Baumfällarbeiten durchgeführt werden.
    Gruß Andy


     
    Moin , moin aus Hamburg,
    hast Du das Gelände gepachtet oder wirst du nur geduldet ? Bestand eine Informationspflicht ? Ansonsten Riskoverteilung im Schadensfalle / oder verschiebung des Termines aushandeln. Über wie viele Völker reden wir eigentlich ? und sind es Deine einzigen ?
     
    Grüße aus Hamburg
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hi Daniel
     
    Ich bin dort nur geduldet. Leider sind die Fällaktionen nicht verschiebbar, da der Boden sehr moorig ist und man ja nicht im Voraus weis, wann er soweit gefroren ist, das gearbeitet werden kann.
     
    Es sind nur vier Völker und müssen dort auf jeden Fall weg. Ich hab nur wirklich Bedenken, das es die Bienen aus der Traube rüttelt und ein Großteil nicht mehr zurück findet oder kann.
     
    Gruß
    Andy

  • Hallo


    ich habe das zwar noch nie gemacht.


    Aber ich würde die 4 Beuten in ein Auto packen das innen schön warm ist,
    so könnten die Bienen nicht verklammen (verbrausen bei den Temperaturen eher nicht) und am neuen Platz wenn es wieder kälter wird sich normal zusammen ziehen.


    Wie gesagt nur Theorie


    Gruß Uwe

  • Du meinst also, kurzzeitig "auftauen" und dann wieder einfrieren. Bei der kurzen Zeit, ist die Futteraufnahme auch gering. Etwas Streß für die Bienen und das war´s.
     
    Hört sich gar nicht mal so schlecht an.
     
    Gruß
    Andy

  • Moim,
     
    warum nicht einfach wegstellen, schön vorsichtig, und dann wieder hinstellen, schön vorsichtig? Und wenn nötig auch mit Auto transportieren.
    Bei Frost fliegt doch sowieso nix.
     
    Gruß Jan

    Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.

  • Moin janpan,


    vorsichtig ist ja gerade das Problem bei Wald- und Wiesenwegen. Das verklammen von Bienen, die durch Erschütterungen aus der Wintertraube fallen, wurde ja schon angesprochen, des weiteren habe ich gerade gelesen, das durch Störungen auch im Winter Wächterbienen zum Flugloch eilen und dann dort verklammen und sterben.

  • hallo Tommy,
     
    Flugloch zumachen, Verluste verschmerzen. Bleibt doch eh nix anderes übrig. Harvester über Beute und dergl. mehr.
     
    Gruß Jan

    Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.