Standplatz für Waldtracht

  • Hallo zusammen,
     
    ich habe in 2008 neu angefangen und beschäftige mich gerade mit der Frage, wie man an einen guten Standplatz für die Waldtracht kommt. Habe heute bei einem Spaziergang die Südseite eines geeigneten Waldrandes gesichtet.
     
    Geeignete Plätze hätte ich da schon gesichtet :). Wie geht man nun vor? Von wem bekommt man die Genehmigung dort Bienen aufstellen zu dürfen? Oder darf man einfach dort anwandern (...würde mich allerdings wundern - in BRD ist doch alles geregelt)?
     
    Ach so - es ist ein Gemeindewald. Dürfte vermutlich ein wichtiger Aspekt sein...
     
    Vielen Dank für Eure Hinweise und Tipps!
     
    Gruß Wolfgang

  • Hallo Simon,
     
    vielen Dank für die Info's. Ich werde auf die Gemeinde zugehen und fragen wie das läuft. Bin mal gespannt, ob man da offene Türen einrennt oder eher auf weniger Begeisterung stößt...
     
    Hab eben die Infos auf den Seiten des LVWI gelesen. Bis Mai habe ich ja noch genügend Zeit, um einigen Leuten in der Gemeinde auf die Nerven zu gehen :wink:
     
    Ich war heute nochmal am Waldrand und habe mir den Standplatz genauer angesehen. Auf der Wiese davor ist heute Nacht der ganze Boden von Wildschweinen durchwühlt worden - sieht fast aus wie nach einem Bombenangriff. Da kann man nur hoffen, dass die Säue keine Lust auf Honig bekommen.
     
    Gruß Wolfgang

  • Hallo zusammen,


    ich kann ein positives Ergebnis vermelden und war überrascht über die freundliche Unterstützung...


    Für diejenigen, die auch einen Standplatz suchen (...Anfänger wie ich), so habe ich's gemacht:


    => ich hab auf der Internetseite der Landesforstverwaltung den zuständigen Revierförster rausgesucht (für BW http://www.wald-online-bw.de/)
    => ich hab den Förster angerufen und ihm mein Anliegen erläutert. Da er nicht wußte, wie das mit der Genehmigung läuft, hat er mich an das Ordnungsamt der Gemeinde verwiesen.
    => an das Ordnungsamt habe ich eine E-Mail geschickt. Von da kam nach drei Tagen eine positive Antwort mit schönen Grußen und mit den besten Wünschen für gute Honigernte (:)!)
    => dann habe ich wieder den Förster angerufen und ihn entsprechend informiert
    => im Frühjahr muss ich vor der Aufstellung nochmal kurz den Förster informieren, das war's


    Lief alles völlig reibungsfrei. Ich hatte anderes erwartet...


    Sehr hilfreich bei der ganzen Geschichte ist Google Maps, wenn man dem Förster zeigen will, wo die Stelle ist. Google Maps "frißt" GPS-Koordinaten und zeigt dann die Stelle in der Satellitenansicht an. Das Bild mit der gekennzeichneten Stelle kann man als Link versenden. O.k. - ich gebe zu, ich bin etwas technikverliebt :wink:


    Gruß Wolfgang

  • Ist dann Der Wanderwart garnicht mehr zu informieren?
    Oder stellst du die Bienen das ganze Jahr dort auf?

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Ist dann Der Wanderwart garnicht mehr zu informieren?


    Wie kommst du auf sowas das der überhaupt zu informieren ist?
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo Zusammen,
    es gibt so etwas wie "Gute imkerliche Praxis" und die besagt, dass ich vor dem Auswandern mein Bienengesundheitszeugnis dem "Zuständigen" vorlege und nicht nur an die Kiste nagle, nach dem abladen.
    Der "Zuständige" kann ein Wanderwart der örtlichen Imker sein, der zuständige BSV für den Wanderplatz, die Ortspolizeibehörde/Gemeindeverwaltung etc..
    Gute imkerliche Praxis ist es auch sich mit den Imkerkollegen und Kolleginnen vor Ort vor der Trachtsaison bekannt zu machen.
     
    Eine Frage die mich seit dem ersten Beitrag in diesem Faden umtreibt ist:
    Wer sagt dem lieben Kollegen, dass der mit allen technischen Möglichkeiten ausgeguckten Wanderplatz ein Platz ist an dem es im Sommer auch honigt?
    Waldbeobachtung heißt das Zauberwort und oben besagter Kontakt zu den örtlichen Imkern.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk