Futterwaben umstecken?

  • Hallo zusammen,
     
    wie ist das, wenn Futterwaben am ganz rechten Rand des Magazines sind und die Bienentraube ganz am linken Rand sitzt - soll man hier die Futterwaben irgendwann näher an die Bienentraube bringen?
     
    Oder lieber die Finger vom Volk lassen und hoffen, dass die Bienen den Weg bis an den rechten Rand des Magazines finden?
     
    Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich auf zwei Magazinen überwintere, die Bienen gerade mehr unten links sitzen und im oberen Magazin nicht so viel Futter eingelagert ist wie unten am rechten Rand...
     
    Hab auch schon überlegt, ob ich die vollen Futterwaben von unten rechts nach oben links stecke. Bin aber ehrlich gesagt nun wirklich etwas verunsichert, da man doch überall liest, dass man um diese Jahreszeit die Finger von den Bienen lassen sollte.
     
    Bin für jeden Hinweis / Tipp dankbar!
     
    Gruß Wolfgang

  • Moin Freeze


    Für dieses Jahr:
    Finger weg.


    Für nächstes Jahr:
    Draus lernen!! - und das Flugloch nicht über die ganze Breite auf lassen.
    - Flugloch aussermittig rechts oder links halten.


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Hallo


    Zitat

    Für nächstes Jahr:
    Draus lernen!! - und das Flugloch nicht über die ganze Breite auf lassen.
    - Flugloch aussermittig rechts oder links halten.


    Was denkst wo sie dann sitzen
    natürlich auf der Fluglochseite


    Gruß Uwe


  • Hallo,
    du solltest derzeit deswegen nichts unternehmen.
    Eine Korrektur nehme ich immer erst dann vor wenn der erste Pollen eingetragen wird und es einen Bruteinschlag gibt.
    Ohne Brut ist der Verbrauch von Futter relativ gering - auch kann die Bienentraube dem Futter leicht folgen.
    Besteht ein Brutnest wird die Bienentraube quasi fixiert - die Bienen müssen das Futter herbeiholen was viel Energie kosten kann und sich bei längeren Kälterückschlägen fatal auswirken kann.
    Gruß
    Christian

  • Hi Wolfgang,


    so generell - vertraue ruhig ein wenig auf die Bienen. Die kennen sich mit Bienenhaltung erstaunlich gut aus.

  • Hallo Wolfgang,


    die erste Antwort von Uwe ist genau zutreffend. Ich würde sogar weiter gehen und sagen: Sieh erst im Februar nach dem Reinigungsflug nach, alles öffnen der Beute ist eine Ruhestörung der Bienen und verändert das Kleinklima in der Beute. Dichte Ritzen werden nicht mehr abgedichtet und es kann Zugluft entstehen. Aber das sieht ja auch jeder anders.


    Gruß Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Uwe


    Hallo


    Was denkst wo sie dann sitzen
    natürlich auf der Fluglochseite


    Gruß Uwe


    Die Bienen fangen bei der Fluglochseite an, dem Futter hinterher zu wandern.
    Bei voller Breite kann es sein, das sie von der Mitte aus in eine Richtung marschieren, und dann link verhungern, obwohl rechts volle Futterwaben sind.


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Hallo


    das trifft höchstens auf einen Einzarger zu,
    niemals auf ein zweizargiges Volk mit Futter über dem Kopf.


    Ein Volk verhungert bei Kälteeinbruch, auf der Brut,
    weil es sich zusammenzieht und so vom Futter abreist,
    in diesem Fall nütz Dein Trick Dich nichts.


    Gruß Uwe

  • Hallo Uwe,


    Wir haben 1.Januar.
    Die letzten Tagen waren -12°C.
    Da ist noch keine Brut.


    (trotzdem sollte man jetzt nicht durch reinschauen wissen wo die Bienen zur Zeit sitzen. Für so etwas gibt es nen Stethoskop)


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935