Wenig Milben nach Oxalsäure

  • Hallo zusammen,
     
    ich habe vor 10 Tagen die Oxalsäurebehandlung mit selbstangesetzter 3%iger Lösung im Träufelverfahren durchgeführt und heute mal die Windeln kontrolliert. Bei beiden Völkern waren lediglich 6 Milben zu finden. Nun ist es nicht so, dass ich mich über hohe MIlbenzahlen freuen würde, aber so wenige irritieren mich doch. Was denkt ihr? Ist da was schief gelaufen oder ist das ein realistischer Wert?


    Gruß
    Roman

  • Ich hatte vor der Träufelbehandlung 3 Stück in 1 Woche, danach 400 in 10 Tagen. Nach Liebig fallen in der 1.Woche 80%, käme ich also auf 500.
    Uli

  • Hier mein Ergebnis der OS-Behandlung:


    Am 14.12.08 habe ich meine beiden Völker mit OS beträufelt.


    Am 25.12.08 fand ich bei einem Volk 30 Varroas und bei dem anderen nur eine auf den Gemüllschiebern.

  • Hallo zusammen,
    ich habe am 20./21. Dezember alle Völker mit 3,5%-iger OS (geträufelt) behandelt. Auf einem Standort habe ich bei 6 Völkern Windeln eingelegt. Bei der Kontrolle am 26. Dezember habe 80 - 640 (!) Milben gezählt.
    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Hi!


    Ich dachte auch, wie so manch anderer Imker in diesem Bienenjahr, dass die Varroabelastung nicht allzu hoch sein sollte.


    Kann sie ja auch gar nicht, weil man hat ja schließlich viele Ableger gebildet und die Altvölker systematisch auf neuen Wabenbau ohne Brutwaben gesetzt (Kunstschwarmverfahren). :daumen:


    Überzählige Brutwaben habe ich in einer Brutscheune auslaufen lassen und die Bienen mit Oxalsäure beträufelt. Auch die Ableger wurden bei beginnender Eilage der Jungkönigin mit Oxalsäure beträufelt.


    Bei der durchgeführten Varroawinterbehandlung durch Beträufelung mit Oxalsäure gab es aber kaum einen feststellbaren Unterschied in der Varroabelastung bei Kunstschwärmen und Ablegern! Es gibt nur Unterschiede zwischen den einzelnen Bienenständen.


    Die Völker sind alle so weit in Ordnung gewesen. Kaum Auffälligkeiten, Futter reichlich vorhanden, aber leider auch reichlich Varroamilben. :Biene:


    Im einzelnen lag der Befall zwischen 40 und 480 gezählten Milben je Volk nach einer Woche. Der Durchschnittswert liegt bei 215 Milben je Volk bei insgesamt 33 eingewinterten Völkern.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)