• Ich habe bei meinen Beuten offene Gitterböden, unter die in einenem Abstand von va. 2cm eine weiße Kunststoffplatte als Windel eingeschoben wird.
    Jetzt habe ich auf dieser Windel eine Menge toter Bienen und Mäusekot liegen. Das seltsame ist, es handelt sich um Hinterleiber und Köpfe, die Brüste fehlen. Da ich dieses Bild vor einigen Wochen auch vor den Beuten vorfand, habe ich ein Gitter gegen Kohlmaisen angebracht.
     
    Jetzt frage ich mich, hat eine Maus im Spätsommer den Weg in diese eine Beute gefunden? Es war die einzige, bei der ich nicht den ganzen Sommer über die Kunststoffrechen vor dem Flugloch hatte.
    Gegen die Maus innen spricht, das die Bienen eigentlich nicht durch die Gitterböden passen.
     
    Kann es sein, das sich immer wieder eine Maus zwischen Gitter und Windel verirrt, dort die toten Bienen vom Boden hin bringt und verspeist?
     
    Ich habe jetzt mal ein Stück Karton in die Beute gelegt, auf den Gitterboden, um zu sehen, ob Mäusekot darauf liegt.
     
     
    Meine eigentliche Frage wäre: Wenn ich eine Maus drin habe, wann kann ich die Beute ohne Gefahr öffnen, da ich am Sonntag, also vor 3 Tagen eine Oxalsäureverdampfung gemacht habe.
    Heute wäre es warm genug gewesen, die Bienen von 3 Völkern fliegen aber der Wind ist sehr stark, da möchte ich die Rähmchen nur ungern ins Freie bringen.

  • Hallo Günther B.


    Wenn sich Mama Maus in deine Beute verirrt hat, dann baut sie ein Nest aus Blättern, Gras und allerlei Unrat in Höhe der Wabenunterträger.
    Dabei schmeisst sie so viel Müll und Wachskrümel umher, dass man das eigentlich gleich sieht.
    Mach mal den Fluglochkeil raus und leuchte mit einer Taschenlampe rein.
    Denn Dreck am Boden erkennst Du dann sofort.
    Schau mal hier, kein besonders gelungenes Foto, aber dieses Nest hat sich einmal in einer Kletterzarge gefunden.
    http://www.flickr.com/photos/44238324@N00/3113678180/

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Günter,


    hoffe für dich das du keine Maus in der Beute hast.Aber man glaubt nicht, wo sich so ein kleines Spitzmäuschen überall durchquetschen kann. Auf alle Fälle prüfen ob noch kein Nest in der Beute ist, sonst das Schlupfloch suchen und beseitigen. Die Störung durch eine Maus kann für das Volk tödlich sein. Bin sicher das es eine Spitzmaus ist.


    Gruß Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo,
    ich bitte Maus und Spitzmaus auseinander zu halten !
    Maus nistet sich ein,
    Spitzmaus(bedeutend schmalspuriger) kommt frühstücken !
    Fehlende Brust deutet auf Spitzmaus hin.
    Frage :Welches Maß hat das Mäusegitter ?
    Gruß
    Helmut

  • Ich erlaube mir mich hier mal einzuklinken. Es heist immer man soll ein Mäusegitter anbringen. Jetzt habe ich gelesen daß die Spitzmaus wenn sie ungehinderten Zugang hat keinen Schaden anrichtet. Kleine Exemplare könnten aber durch das Gitter schlüpfen und nach der Malzeit nicht mehr hinaus. Sie würden dan im Stock umherrennen und die Bienen beunruhigen die dann verklammen. Was ist jetzt richtig Mäusegitter oder nicht?

    Wo kämen wir den hin wenn jeder fragt wo kämen wir den hin und keiner geht um nachzusehen wo wir hinkämen

  • Fehlende Brust deutet auf Spitzmaus hin.Helmut


    Moin , Moin aus Hamburg,
    wie Helmut schon geschrieben hat: Fehlende Brust = Reines Muskelfleisch /reich an Eiweiß. Ist das was alle Fraßfeinde der Biene gerne nehmen. Beobachte mal Wespen /Hornissen. Die trennen auch sauber den Kopf und Hinterleib ab.

  • Hallo.


    Bei ähnlichen Verhältnisse wie Günther B. habe ich heuer auch wieder auf einer Windel nur ein paar Hinterteile und Köpfe gesehen (und Mauskot).



    Vorigen Winter lagen auf dieser Schneedecke ( siehe Bild ) ein paar ausgenagte Bienenmittelteile. Sind das Mausspuren im Schnee ? Wenn ja dann hat sich die Spitzmaus wahrscheinlich unter dem Schnee liegende Bienen geholt.

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • Hallo,


    wenn ich die Größenverhältnisse (zum Blatt bzw. Pfosten) richtig interpretiere, ist das weit weg von Spitzmaus. Ratte erscheint mir da eher wahrscheinlich.


    Robert

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

  • Hallo ich könnte mir auch eine Meise vorstellen, die Füttert man am besten ein Stück vom Stand weg.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo,


    ich halte die Spuren auch für die von Meisen. Ich hab im ersten Winter mal Mausefallen aufgestellt, die ich mit Streichkäse beködert habe.


    Das Ergebnis war, das ich bereits am ersten Tag in 3 von 4 Fallen Meisen drin hatte.


    Kein Scherz.
    Hab die Fallen natürlich sofort wieder weggeräumt.


    Ich hab dann beobachtet, wie die Meisen dabei vorgehen. Sie fliegen aufs Flugbrett und klopfen mit dem Schnabel an die Beute.
    Nach und nach lösen sich Bienen aus der Wintertraube und schauen nach, was sich da tut.


    Und sobald eine Biene raus schaut, ist sie auch schon aufgepickt.


    Ich hab mir dann damit geholfen, das ich aus dem Lagerhaus Maschendraht geholt hab. Der hat glaub ich 4 oder 5mm im Quadrat, ist verlötet und verzinkt.


    Etwas großzübiger zugeschnitten und links und rechts um die Beute gebogen, dann brauchts nicht einmal eine zusätzliche Sicherung.


    So angelegt, das er vor dem Flugloch schräg nach unten verläuft, kommen die Vögel nicht mehr nah genug an das Flugloch und verlieren so das Interesse.