Verdampfen oder Träufeln??

  • Hallo,


    was ist besser?
    Oxalsäure träufeln oder verdampfen??
    Wie verdampft man bei offenem Boden in der Beute?



    Danke für Eure Antworten.


    Gruß Micha

  • Schau dir das mal an http://www.alp.admin.ch/themen…/00519/index.html?lang=de - da wurden Versuche zu dem Thema gemacht und ausgewertet bezüglich Effektivität und Bienenverträglichkeit.
    Grüßle
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
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  • Zitat

    was ist besser?
    Oxalsäure träufeln oder verdampfen??


    Alles hat seine Vor und Nachteile. Im Grunde genommen ist das so, dass alle Tierarzneimittel, Säuren usw. Spuren hinterlassen. Ich denke, wir sollten so wenig wie möglich Tierarzneimittel und Säuren einsetzen, wenn möglich alles nutzen, um von den ätzenden Stoffen wegzukommen.


    Zitat

    Wie verdampft man bei offenem Boden in der Beute?


    Überhaupt nicht. Die Frage ist genau so indiskutabel wie eine Ameisensäurebehandlung mit geschlossenen Flugloch.


    Herzliche Grüße


    Dieter

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Hallo Micha,


    ich verdampf OS im Spätsommer 3x mit 7 Tage Abstand (Blockbehandlung). Obwohl ich den Verdampfer habe, träufel ich im Winter immer. Geht schneller und ist genauso effektiv.


    Falls du den Verdampfer anwerfen willst, musst du aber den Boden schließen. Bis dann

  • Schönen guten Abend zusammen!
    Nach längerer Zeit der Abwesenheit von mir auch mal wieder eine Frage:
    Ich imkere auch mit Segeberger-Beuten mit offenen Gitterböden und verdampfe Oxalsäure. Bisher habe ich die Böden nie verschlossen während der Bedampfung, mir aber immer wieder Gedanken gemacht ob nicht die verdampfte OS durch den Boden verloren geht und somit unwirksam ist. Da ich aber stets bei annähernd windstillem Wetter und logischerweise mit verschlossenen Fluglöchern behandelt habe, bin ich nicht sicher, ob ich bei verschlossenen Böden nicht nur ein Mehr an OS-Kristallen auf dem Beutenboden bzw. dessen Verschluß hätte, bei gleicher Wirkung wie bisher.
    Bin gespannt auf eure Meinungen.


    Frostige Grüße
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Beim mir stellt sich Frage des offenen Bodens erst gar nicht. Ich benutze den Oxamat, der beim Verdampfen den entstehenden "Nebel" mittels Lüfter auf der einen Seite der Beute zwischen die Rähmchen drückt und auf der anderen ansaugt. Beim offenen Boden würde es unter herausdrücken. Nebenbei bemerkt erhöht der offene Boden auch das Risiko des Anwenders, der ggf. dem austretenden Os-Dampf ausgesetzt wird. Und ich habe keine Varroa.


    Also auch an sich selber denken.

  • Boden zu bei Oxalsäureverdampfung ist nun klar.
     
    Wie lange wartet ihr nach der Behandlung um den Boden wieder zuöffnen. Das würde mich gerne mal interessieren.
     
    Dann vielle Gramm dosiert Ihr wenn Ihr 3 Zargen je 2/3 Langstroh habt bzw. 2 Zargen mit je 10 Rähmchen bzw. 11 Rähmchen. Ich habe die 10 Rähmchen in meinen Holzzargen und 11 in den Kunststoffbeuten von der Frankbeuten.
     
    Danke

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)

  • Hallo Micha,
    nach erfolgter Behandlung sollte die Baute noch eine gute Viertelstunde verschlossen bleiben.
    Bei deinen drei Zagen mit 2/3 Langstroh würde ich (zuminderst ist das beim Varrox Verdampfer so) eine Dosierung von 2,5 Gramm empfehlen.
    Es kommt bei dieser Art der Beahandlung nicht auf die Anzahl der Rähmchen sondern auf den gesamten Raum an.



    Ich weis nicht ob du dich schon für einen Verdampfer entschieden hast?
    Ich würde dir auf jeden fall zu einem elektrischen Gerät raten bei den Gasbetriebenen ist die Wirkung oft nicht so toll.

  • Hallo zusammen!
    Wie bekomme ich die Böden denn zu? Ich habe die Segeberger Flachböden und möchte es vermeiden, den Völkern die Böden vor der OS-Behandlung noch "abzurupfen", um eine Platte o. Ä. auf`s Gitter zu legen.
    Meine Idee: Laminierte A3-Papierbögen die ich sonst als Stockwindel verwende, längs ins Flogloch rein so das der Boden bis auf einen kleinen Streifen links und rechts geschlossen ist. Dann das übliche Prozedere und am Ende die Papierbögen wieder raus und weg (wegen der vermutlichen Belastung durch OS-Kristalle sicherlich sinnvoll). Was meint ihr dazu?


    Gruß Patrick


    P.S.: Ich öffnete bisher die Fluglöcher und ab dieses Jahr die Böden auch wieder nach ca. 15 Minuten.:wink:

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo Micha,
    1,5 Gramm sind zu wenig für zwei Zargen. Nimm einfach so wie ich bei zwei Zargen 2 Gramm. Das mit den 2,5 Gramm für drei Zargen habe ich mir einfach nur deswegen so gedacht, weil meiner Meinung nach 2 Gramm zu wenig, drei Gramm aber wiederum vielleicht etwas viel sind. :)
    Aber im Allgemeinen kann man sagen lieber etwas mehr als zu wenig, (du kannst also ruhig auch drei Gramm für drei Zargen nehmen) den Bienen schadet es meinen Erfahrungen zufolge überhaupt nicht. Ich habe nach meinen OS Behandlungen praktisch keinen nennenswerten Totenfall gehabt,
    (im Gegensatz zur Armeisensäure) dafür aber vitale und gesunde Bienen und jede Menge toter Milben auf der Windel. :daumen:


    Wenn du also 2 Gramm als richtwert für zwei Zargen nimmst,


    liegst du immer Richtig. :-D



    PS. nach der Behandlung wirk OS noch ganze vier Wochen im Volk nach, somit ist der Milbenfall in diesen vier Wochen OS bedingt. :u_idea_bulb02:

    Grüße Stefan

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