Wintereinbruch (Oxalsäurebehandlung)

  • Die Zulassung wird wohl auf sich warten lassen.....



    ..weil eine Zulassung Kosten verursacht ,die in keiner Weise zum Gewinn stehen! Man kann sich damit ruinieren..... Da hat sich der Staat (EU) als Preistreiber betätigt und damit bestimmte Gruppen vom Markt verdrängt....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Um nochmal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen...
    Dieses Wochenende ist es für meine OS Träufelbehandlung so weit.
    Eine Frage bleibt bei mir noch offen: Warme oder kalte OS Lösung?
    Wenn warm, wie warm genau?


    Geplant ist das folgende:
    Früh morgens bei Frost die Völker öffnen und dabei 50 ml 3.5 % OS direkt auf die Bienen.
    Dabei wird nur die Zarge beträufelt die die meisten Bienen enthält.
    Dann schaue ich auch noch nach eventuellen Mäusen.

  • Um nochmal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen...
    Dieses Wochenende ist es für meine OS Träufelbehandlung so weit.
    Eine Frage bleibt bei mir noch offen: Warme oder kalte OS Lösung?
    Wenn warm, wie warm genau?



    warm, etwa Körpertemperatur.


    Geplant ist das folgende:
    Früh morgens bei Frost die Völker öffnen und dabei 50 ml 3.5 % OS direkt auf die Bienen. .



    Möglichst nicht bei Frost sondern bei niedrigen Plusgraden öffnen. So wenig Wärmeverlust wie nötig, aber so kalt, dass die Bienen eng sitzen.


    Dabei wird nur die Zarge beträufelt die die meisten Bienen enthält.
    Dann schaue ich auch noch nach eventuellen Mäusen.



    Die OS-Lösung wird möglichst gleichmäßig auf die Bienen verteilt. Also nicht alles da hin wo viele Bienen Sitzen, sondern viel dahin wo viele sind und wenig dahin wo wenig Bienen sind. Möglichst aber überall wo Bienen sind auch träufeln.

  • Hallo!


    Habe letztes Wochenende (6.12) meine Völker behandelt (bedampft - in Österreich erlaubt).
    Nun meine Frage: Bei wie vielen abgefallenen Milben nach einer Woche würdet Ihr nocheinmal behandeln? Der Abfall nach der Behandlung fällt ja erst nach 3 Wochen auf den natürlichen Abfall zurück (habe ich wo gelesen) und dann könnte ja auch schon wieder Brut in den Völkern sein und eine wirksame Behandlung sehr schwierig, außerdem möchte ich die Behandlung vor Silvester abgeschlossen haben.
    Werde morgen nachschauen was so alles in den gittergeschützten Windeln zu finden ist an Milben.


    lg
    Andreas

  • .... Bei wie vielen abgefallenen Milben nach einer Woche würdet Ihr nocheinmal behandeln?



    Wie war/ist das Wetter in Niederösterreich? Hier ist's schön länger kalt, so daß die Bienen garantiert aus der Brut sind. Darum würde ich nur einmal behandeln und nicht mehr.

    Ansonsten: Egal wieviel fallen, nach ca. 5-8 Tagen nochmal..... allerdings ist das nur für die Zeit, wo Brut in den Völkern ist.

    Alfred

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Hallo Alfred!


    Danke für die Antwort.
    Zur Zeit schneit es. In letzter Zeit war es in der Nacht so um den Gefrierpunkt und bei Tag bis ca. 8 Grad C. Manchmal auch sehr stürmisch.


    Habe am 6.12. behandelt. Am 10.12. habe ich bei 4 Völkern schon mal nachgeschaut und da waren 50 bis 100 Milben in den Windeln.


    100 Milben sehe ich noch nicht als problematisch an. Wenn ich nur eine 80% Wirkung hatte wären nur mehr 25 Milben im Volk. Aber ich vermute, dass ja noch welche fallen werden. Ab welcher Zahl wäre daher eine nochmalige Behandlung sinnvoll. Im Sommer schneide ich Drohnenbrut.


    lg
    Andreas

  • Hallo Andreas,
    ich würde auf jeden Fall nur ein mal behandeln. Die Bienen brauchen im Winter Ruhe. Jede Störung schadet. Deine Annahme von 80% Wirksamkeit finde ich doch etwas konservativ. Normalerweise sollten 90% (bei Brutfreiheit!) oder mehr erreicht werden. Was benutzt Du denn für einen Verdampfer?

    Grüsse von Stöff

  • Bin derselben Meinung.
    Den Milbenfall beobachten. Bei Brutfreiheit sollte die Bedampfung hervorragend gewirkt haben. Und die Milben können sich sowieso jetzt nicht vermehren und die Oxalsäuremoleküle sind überall in der Beute. So sollten die Milben im Laufe des Winters, bis auf die Reste, die immer bleiben, nicht überleben.

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Der Drohn hatte mal drei Jahre hintereinander OX-Sprüh angewendet und dabei jede verdeckelte Brut aus den Völkern geschnitten und eingefroren, dann geköpft und ausgewaschen.

    Fazit: In der Weihnachtsbrut waren < 0,1 milben pro qdm!

    Milben sitzen nicht zu dieser Jahreszeit in der Brut, also, kein Kopfweh wegen diesem Thema!

    Milben gehen erst wieder in Brut, wenn massive Pollentracht einsetzt:u_idea_bulb02:

    so das Verständnis vom Drohn zu Bien und Varroa
    nach dem "Drohn" seinem Erkenntnisstand.

    Der
    Drohn

  • Ich weiß nicht ob der Martin aus BaWü das noch liest, was er hier angefangen hat. Egal, trotzdem meine Antwort:

    Hallo Martin,
    ich komme auch aus BaWü (zwischen Stuttgart und Heilbronn). Habe gerade den Müll rausgebracht und festgestellt, dass keine Wolke am Himmel ist. Seit Tagen also mal wieder klares Wetter hier im Schwobaländle => heute Nacht wird's wohl knackig kalt.

    Wetter-Online sagt für morgen auch wechselhaftes, trockenes Wetter (Sonne u. Wolken) voraus. Tagestemp. bis +3°C, Nachts bis -1°C.

    In BaWü also morgen, Sonntag 14.12.08 optimales Wetter zum oxalsäureträufeln! :daumen:

    Ich werde warten bis kurz vor Mittag, bis die Sonne den Bienenstand erwärmt hat und die Temp. deutlich über den Gefrierpunkt sind. Dann lege ich los :cool:

    Gruß Wolfgang

  • Mahlzeit !


    Ich habe vor einer Woche behandelt und heute die Windeln kontrolliert bzw entfernt.
    Bei einem Volk waren es 2-3000 Milben.Die anderen hatten ca. 100-300 Milben.
    Sommer und Herbstbehandlung habe ich mit AS (60 und 85 %) gemacht.gewirkt hat diese derzeit auch.Ich bin froh OS geträufelt zu haben ...

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971