Rähmchen mit einsetzbarem Edelstahlgestell von Imkereibedarf Weber

  • Servus miteinander,
     
    ich habe in diesem Jahr mit der Imkerei angefangen.
    Jetzt habe ich auf der Internetseite von Roland Weber das Rähmchen mit einem "Mäander"-Gestell gesehen und finde als Neuimker die Idee eigentlich super. Kein bohren der Rähmchen, keine Metallhülsen pressen, keinen Draht einziehen und der Edelstahldraht kann ja laut Aussage von Hr. Weber immer wieder verwendet werden. Aber ist es wirklich so problemlos und praktisch wie beschrieben wird, wie z.B. beim Honigschleudern oder Mittelwände einlöten.
    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand diesbezüglich helfen könnte.

  • Kein bohren der Rähmchen, keine Metallhülsen pressen, keinen Draht einziehen und der Edelstahldraht kann ja ... immer wieder verwendet werden.

    Also ich kaufe fertig gedrahtete Rähmchen und hab' kein Problem damit. Edelstahldraht ist bewährt, kompatibel und nicht neu. Neue Dinge sind oft erst wahnsinnig toll und dann wahnsinnig unnütz. Denk nur an die Plastewaben, die Erlanger Seitenteile, Schnelleinhakdrahtmontageklammern, Fahrradspeichen und diverse andere rähmchennahe Erfindungen. Inzwischen alles Tonne, weil Preis und Leistung nicht stimmt.


    Ich will nicht nachdenken, wie ich ein Mittelwandhaltesystem zurück bekomme, wenn ich Völker verkaufe und auch nicht wenn ich Rähmchen verbrenne.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Mondschein,
    du verwechselst Wagner und Weber. Beim Schleudern hilft der Draht wenig. ER dient eigentlich nur zur Halterung von Mittelwänden. Das Problem ist ist bei Wendeschleudern, dass zu spät gewendet wird und bei Radialschleudern gibt es bei kandiertem Honig Probleme(gilt auch für Wendschleudern).
    Vor 120 Jahren hat ein Thüringer das Problem mit Mittelwänden aus Glas bzw. Blech, nur einseitig ausgebaut, lösen wollen. Da er seinen Trick nur gegen 15 Mark verraten wollte, hat es im Imkerblätterwald mächtig gerauscht. Die Geizkrägen wollten einfach wissen für was sie bezahlen.
     
    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo allerseits,


    so das Thema ist ja jetzt schon mehr als ein Jahr alt.Von daher wollte ich mich mal erkundigen, ob der ein oder andere schon erfahrungen mit dem
    Mäander Draht/Gestell gemacht hat?


    Vor allem ob die denn auch wirklich Schleuderfest sind.


    Was ich auch noch interessant finde, sind die Edelstahlstäbe wie Sabiene sie nutzt sowie einige andere die Sie so entwickelt und bebaut hat:u_idea_bulb02:.



    grüße aus dem Sauerland

  • Lieber Sauerland,
    ich benütze Sabi(e)nes Schweißdrähte, gekauft, nicht bei ihr geklaut, im Honigraum. Nach dem Ausbau der Wabe ziehe ich sie und verwende sie weiter. Im Brutraum habe ich noch keine große Erfahrung. Oft wird behauptet die Bienen brüten im Bereich der Stäbe nicht. Das ist Imkerorakel. Bei den Mäadergestellen ist das so, dass du immer die Rähmchen mit Ober- und Unternut benötigst. Wer garantiert dir, dass du sie immer bekommst?


    Gruß
    Remstalimker

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  • Remstaler,
    Du bist wirklich sparsam. Die Mäander kannst Du aber nicht mehr rausnehmen. Ich biege die für meine 2/3 selbst und ich bekomme einen guten Bau, alles bebrütet. Normalerweise haben alle modernen Standartrahmen die obere und untere Nut und für meine reicht der 1m Edelstahl in der Länge.
    Gruß Peter

  • Hallo Peter,
    bei mir ist der Geiz mit der Faulheit kombiniert. [QUOTE]Normalerweise haben alle modernen Standartrahmen die obere und untere Nut/QUOTE] Mir ist von einer Standardisierung nichts bekannt. Jeder Rähmchenfritze, sei es in Rumänien, Polen oder noch Deutschland hat seinen eigenen Standard.


    Gruß in den verschneiten Tann des Erzgebirges
    Herbert:lol:

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • also gibt es doch Nutzer dieser Gestelle und Drähte.So richtig durchsetzen tun sie sich ja wohl doch nicht.


    Den größten Vorteil sehe ich im Einsetzen im vergleich zu dem drahten.Das nervige drahtenist mir zu mühselig, und vor allem sehr Zeitaufwändig.


    Was mit den Drähten und den Mäander mit sicherheit auch schneller geht, ist das reinigen nach dem Ausschmelzen der Waben.Das müßte bei den Drähten sogar noch schneller gehen,rausziehen und es ist nichts mehr da wo Trester oder sonstige Reste kleben bleiben könnten.


    Wie sind denn Eure erfahrungen beim schleudern gewesen?


    grüße
    Andreas

  • Hallo Sauerland,


    nervig ist das Nachspannen bei der Zweitbenutzung Die schleuderfrage lässt sich nicht pauschal erklären. Bei Halbwaben und unbebrütet, sowie Radialschleuder (bei mir Pendelkörbe), kein Wabenbruch. Weil die Selbstwenderei bei mir schon lange her ist kein Kommentar.


    Gruß
    Remstalimker

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