• Hallo Michael,

    das wird knapp. Beim Gitter hast du ja immer noch die Diagonale, die dem 1,4fachen entspricht, also ca 7 mm.

    Außerdem werden die Lochkanten recht scharfkantig sein, weil gestanzt.

    Ich würde es nicht nehmen.

    Gruß
    Werner

  • ...und wie stehts mit Königinnen - Drahtabsperrgitter auf den Fluglochkeil geschraubt?

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte

  • Yo, aber meist ziemlich weit oben im Baum - Lieblingshöhe 14 Meter über Grund....da hat's wenig Mäuse...:wink:


    Hallo Sabiene,
    woher weißt Du das? Empirisch ermittelt? Oder sind verlassene Spechthöhlen meist in der Höhe?
    Uli

  • Hallo Sabi(e)ne,

    und wenn die 14 m stimmen sollten, ist das kein Problem für eine Maus.
    Mein Dachboden ist bereits wieder besiedelt (es wird Winter), und da sind es auch einige Meter die glatte Wand rauf. Einen anderen Weg gibt es nicht für die Mäuse.

    Gruß
    Werner

  • Hallo Bernie,

    man könnte ein Drohnenabsperrgitter benutzen, welches auf Belegstellen oft vorgeschrieben wird. Das sind aber teuer. Ein normales Gitter geht nicht, nach "meiner Religion" geht eine Königin ab, wenn sie nicht den Stock verlassen kann. Sie muss raus können, auch wenn sie nicht schwärmen will. Kaufe dir doch einfach ein Fluglochblechle. Ich habe eines aus Plastik und benütze es nicht, denn ich traue dem Ding nicht. Nager schaffen das "Teil" locker.

    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,


    ich hab ein altes Metallabsperrgitter davorgeklemmt - heute war Flugwetter bei 15°, die sind mitsamt den Pollenhöschen (weiß der Kuckuck, wo sie den bloß herhaben ??) geschwind hindurchgeschlüpft. Es bleibt die Hoffnung, dass dies der Maus nicht gelingt.
    Ansonsten sind Werners Worte absolut zu bestätigen - hab es mit eigenen Augen schon gesehen (die senkrechten Anmarschwege :p).
    Im Bienenhaus sind die erste 5 Exemplare bis vorige Woche in die Falle gegangen (Nutella schein wirklich absolut verführerisch), jetzt ist das Ding seit 1 Woche unberührt. Hoffentlich bleibt das so und die Mäuslein weg:roll:.


    Schönes Wochenende noch


    Wolfgang

    Nicht alles was schön ist, kann man für Geld kaufen

  • Hi, ich geh jetzt auch wieder auf Mäusejagd auf dem Dachboden.
    Die marschieren von da aus in die Styro-Wärmedämmung und bauen ein schönes warmes Nest.
    Erkennbar daran, daß "Sickersaft" irgendwo in der Wand außen durchrieselt...:evil:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Ist nicht vielleicht sinnvoll noch ein paar Mausefallen ohne Köder auf den Gitterboden zu stellen und damit die zu erlegen die doch noch durch den Mäusekeil bzw. das Mäusegitter gekommen sind? Die Bienen sollten die ja wohl nicht auslösen können oder? Nicht das die Königin in die Falle geht oder sowas....
    Hat jemand das schon probiert?

  • Eigentlich bin ich nach Studium dieses Threads genau so schlau wie vorher. Wie groß dürfen die Maschen des Mäusegitters denn nun sein? Ich habe im Moment Absperrgitter davor aber die Bienen kommen nur schwer damit klar und es gibt immer wieder Staus. Dazu kommt dass die Putzkolonne es nicht schafft tote Bienen durchs Absperrgitter zu entfernen. Die mühen sich da wirklich ab und geben irgendwann auf. Also wäre ein Gitter gefragt dass keine Maus durchläßt aber den Bienen bequemen Zugang gewährt. 7x7mm? 9x9? Wie sind die Erfahrungeswerte? Danke für einen Rat. PS: Habe viele Mäuse hier in der Ecke.

  • Hei, sherry,
    ASG hat ja auch nur 4,7mm, das ist für Winter dann doch zu eng, und hat im Gegensatz zu 5x5 auch keine Diagonale, wo man sich noch schräg durchquetschen könnte.
    9x9 ist viel zu groß, das Gitter von Holtermann hat 8x8 und ist für Spitzmäuse auch noch gängig :evil:, und ich hab jetzt 5x5 drin, und das reicht.
    Allerdings dackel ich auch jeden Monat dran längs und harke Totenfall raus.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,
    ich brauch mal eure Hilfe!
    Ich habe 7mm Keile im Flugloch und habe immer wieder Flügel und kleine Mäuseschisse in einem Volk.Das ganze ist mitten im Wald bei meinem Ablegerstand.Ich vermute eine Zwergspitzmaus.Nach lesen dieses Thread hatte ich mich für ein Gitter mit 6,2 mm entschieden und angebracht.Heute das große Erwachen, es war Reinigungsflug und meine ganze Kiste vorne schwarz von Bienen!Sie kamen gut durch das Gitter aber nicht mehr hinein!
    Kurzerhand Gitter entfernt,alle Bienen sind sofort rein und es war Ruhe vor dem Stand. Was geht da bei mir schief? Die Keile hatte ich übrigens ganz draußen also nur Mäusegitter.
    Danke der Hilfe

  • Der Keil mit 7 mm dürfte reichen. Ich hatte auch bei 10 mm kein Problem mit Spitzmäusen. Es kann sein, dass die Spitzmaus tote Bienen vor dem Flugloch malträtiert hat. Du bist nicht immer da, deshalb würde ich kein Gitter nehmen, durch welches die Bienen nicht mehr rein können.

    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo

    ich verwende 7+7 mm drahtgitter, fluglochöffnung ca. 20 mm
    zweimal habe ich im winter die fluglöcher vom totenfall gereinigt,
    am freitag 06.02.09 war hier der erste reinigungsflugtag in diesem jahr, ich hab die fluglöcher sauber gemacht und die gitter bis abends weg gelassen. am späten nachmittag fand ich vor zwei beuten ca. 200- 300 tote bienen die bei der reinigung von den bienen ausgeräumt wurden.

    mein eindruck ist, dass das gitter so wie ich es verwende den bienen das entfernen des totenfalls erschwert bzw. abgehende bienen schwerer die beute verlassen können. würde mich gerne vom gegenteil überzeugen lassen ?

    "One of nature's biggest forces is exponential growth" (A.Einstein)