Jäger und PSM !!

  • http://www.jagdaufseherverband-bw.de/?dispatch=43&24=84&34=258&44=5&72=258#258


    Kann hier jemand weiterhelfen?


    Der
    Drohn
    bei dem im Frühjahr noch ein Gesperr Hühner war,
    und die nun auch weg sind!!
    Geschweige von Passeriformes!!
    alle weg bis auf Elstern, Raben, etc..:evil::evil::evil:

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  • Hi
    Wuerden ausgesetzte Fasane ueberleben und sich vermehren, waer das ein Zeichen einer gesunden Umwelt.
    Ich erinnere mich, dass sie vor 40 Jahren schon gefuettert wurden.
    In letzter Zeit werden die erst ganz kurz vor dem Abschuss freigelassen.
    Mein Vorschlag: Tontaubenschiessen.


    gruss guenther

  • Sieht bei uns nicht besser aus. Seit der Getreideaussaat sieht man weder Rebhühner noch Fasane.
    (Kein Wunder , das Dreckzeug lag Eimerweise in Kilometerlangen Fahrspuren.)
    Von Sorgfalt und Rücksicht keine Spur. Fotos belegen das.)


    Aber : Jäger haben eine stärkere Lobby als Imker. Wenn die Herren aus Wirtschaft und Poilitik nicht mehr ihrem Hobby fröhnen können, bewegt sich vieleicht eher etwas.

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hallo Markus,
     
    toller Link!
     
    So langsam sieht man (nicht nur die Imker) die gesamte Auswirkung auf die Natur und die in ihr lebenden Tiere. Bei uns gibt es einen See, der in einer Senke liegt. Um den See herum wurde Mais für Biogasanlagen angebaut. Nach der Maisaussaat gab es starken Regen, so daß auf den Äckern das Wasser stand. Dieser Wasser floß in den See. Alsbald kam ein großes Fischsterben.
    Die Analyse des massenhaften Sterbens der Fische ergab, daß ihre Kiemen entzündet waren und dadurch Viren und andere Krankheitserreger die Fische umbrachten. Leider war die Verdünnung des Mittels, das die Entzündung hervorrief, so hoch, daß im Wasser nichts mehr nachweisbar war. Nach dem Grund der Entzündung wurde nicht mehr geforscht.
     
    Nun ist ja allen Fischereischeininhabern bekannt, daß Nikotin ein sehr starkes Gift für Fische ist. Zumindest wurde mir das bei meinem Kurs so beigebracht.
    Wer jetzt noch etwas mathematisch denken kann, der kann sich 1 und 1 zusammenzählen und kommt am Schluß drauf, das da mal wieder Nervengifte im Spiel waren.
     
    Durch das Sterben der Kleintiere (Frösche, Jungfische usw...) mussten die Störche aus der Umgebung des Sees abgewandert werden, da sie zu verhungern drohten. Wer dachte dabei an die vielen anderen Vögel rund um den See? Und dann wieder die Tiere, die sich von den Vögeln ernähren?
     
    Und jetzt kommt das Beste. Der See liegt in einem Naturschutzgebiet, das als Brutplatz für seltene Vögel ausgewiesen ist. Da darf man noch nicht mal mit nem Motorboot drauf. Nicht mal die Rettung!
     
    Der See heisst Federsee.
     
    Gruß René

  • Hallo Zusammen, hallo Markus,
    von Fasanen und gesperrten Hühnern ( :) ) habe ich keine Ahnung. Aber dieser Artikel aus den Vereinsmitteilungen unseres Anglervereins ist auch interessant.


    Es geht dabei um Beobachtungen des Flugs der Eintagsfliegen. Dieser wird in diesem Jahr auf nur noch 10% der langjährig gesehenen Insektenmenge geschätzt.
    Der Beobachter tippt auf eingeschwemmte Herbizide, aber uns kommt da noch eine weitere Idee.
    Die Maisäcker stehen hier bis dicht an die Lahn und bei den Sturzregen im Juni haben die Felder wagenladungsweise Ackererde an den Fluss abgegeben.
    Und was auf den Straßen liegenblieb, das hat die Feuerwehr durch den Kanal gespült...


    http://www.fsv-oberlahn.de/pdfdat/lahnfischer/lafi20083.pdf


    Die PDF ist schlecht komprimiert und braucht deshalb etwas Ladezeit.
    Der Artikel steht auf der PDF-Seite 9, in der rechten Spalte oben.


    Viele Grüße
    Rudi

  • Einen wunderschönen guten Morgen, an diesem wunderschönen guten Morgen :)


    Wir haben bei uns daheim ein wildwachsendes Areal, sprich Feuchtwiese mit kleinem Sumpf.
    Auf meiner Wiese auch einen kleinen Teich.
    Früher, allso noch vor 2 J. hatten wir einen Schwarm Rebhühner und etliche Fasane mit Kücken.
    Es gibt keine Rebhühner mehr bei uns aun Fasane habe ich dieses Jahr nur 2 Hähne gesehen.
    Auch das Rufen der Tiere hört man nicht mehr.
    Wir haben letztes Jahr einen Stadel gebaut, l 22m, H 7m, letztes Jahr waren auf jedem Sparren ein Nest mit Hausrotschwänzchen, dieses Jahr hatten wir nur 1 einziges bei uns über der Haustür (altes Haus), das Pärchen hat im Frühjahr gebrütet und als die Jungen soweit zum ausfliegen waren, habe ich eins am Boden sitzend gefunden, damit es die Katzen nicht erwischen wollte ich es auf einen Ast vom Nußbaum vor dem Haus setzen.
    Beim näheren Ansehen des Kükens bemerkte ich das ein Bein abgestorben und mumifiziert am Vogel hing, ich habe Ihn leider umbringen müssen.
    Bei der nächsten Brut, die Jungen wahren etwa 1,5 W. alt lag ein Totes vor der Haustür, ich wollte es wegräumen und sah das Ihm am Kopf ein ca. murmelgroßer Tumor wuchs.
    Bei der dritten Brut wurden nur noch Eier gelegt, ich habe kein Hausrotschwänzchen mehr gesehen. :evil:

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Hallo,


    das stimmt recht traurig wenn man so was liest, bei dem Gift was überall versprüht wird ist das kein Wunder. Man kann nur hoffen das die Menschen es begreifen, bevor es zu spät ist.


    Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Moin moin,
    Hier wird in Natur und Jagd in eine andere Richtung abgelenkt:
    "kurz angesprochen wurde auch die,zumindest regional,in diesem Jahr auffallend geringe Zahl an Fasanen.Mögliche Ursache könnte der ungünstige Witterungsverlauf im Frühjahr gewesen sein.In der Praxis diskutiert wird auch ein neues Infektionsgeschehen."


    Nix PSM.
    Mit meinen Jägerfreunden habe ich noch nicht gesprochen.
    Bei mir auf dem Grundstück war es das ganze Jahr über sehr ruhig.
    KEINE Vogelart hat es geschafft Brut großzuziehen.
    Von 17 sonst anwesenden Schmetterlingsarten hatte ich noch ganze drei.
    Raupen habe ich ,an den Brennnesseln,nur vom Tagpfauenauge gesehen,übriggeblieben sind auch nur ganz wenige.
    Im Moment sind nur zwei Amseln und zwei Holztauben anwesend.
    Die Tage habe ich eine Meise gesehen.
    Gruß
    Helmut