Modifizierte Zanderrähmchen

  • Wer imkert mit den modifizierten Rähmchen und welche Erfahrungen wurden gemacht ?
    Welche Originalmaße haben Z. Bsp. mod. Zander in Bezug auf Breite, Holzstärke usw.?
    Sind Abweichungen möglich um Funktion nicht ein zuschränken ?
    Ich bitte um Mitteilung und Diskusion von Erfahrungen.


    mit imkerlichem Gruß
    W. Goller

  • Die dicken Oberträger sorgen tatsächlich für weniger Überbau.
    Durch die Nut kann man auch Standard-Zander-Mittelwände ohne Probleme einlöten.

  • Ich habe auch nur gute Erfahrungen gemacht damit bisher

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Wer imkert mit den modifizierten Rähmchen und welche Erfahrungen wurden gemacht ?
    Welche Originalmaße haben Z. Bsp. mod. Zander in Bezug auf Breite, Holzstärke usw.?
    Sind Abweichungen möglich um Funktion nicht ein zuschränken ?
    Ich bitte um Mitteilung und Diskusion von Erfahrungen.


    mit imkerlichem Gruß
    W. Goller


    Za = umlaufende Rähmchenstärke 10mm
    Za mod = Oberträger 19mm, Seite 10mm, Unterträger 10x13mm, lange Ohren (wie das Original auch)


    Abweichungen sind immer denkbar, aber dann wäre es ja ein ZA mod²! Funktionseinschränkungen? Solange der Oberträger länger ist als der Unterträger und die Auflage erreicht wohl wenige :-D

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    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo, W. Goller,
    ich benutze die im Naturwabenbau. Mit Nut kann man gut einen Anfangsstreifen geben.
    Abweichungen hängen davon ab, welche Funktionen du erreichen willst.
    Beste Grüße, BIENudo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Einspruch!
     
    Oberträger 27 x 19 mm Breite mal Höhe
    Unterträger 19 x 10 mm Breite mal Höhe
    Seitenteile 10 mm stark und bei Hoffmannsausführung 35mm breit. Ohne Hoffmannsausführung nur 27mm breit.
     
    Aussenmaß 420mm x 220x und je nach Oberträger lange oder kurze Ohren :lol:
     
    Gruß René

  • Nachtrag.
    Geringe Abweichung bei "Zadant" in der Tiefe.
    Oberträger: 27 x 19 b. x h.
    Unterträger 27 x 14 b. x h.
    Seitenteile 27mm x 10 mm stark.


    Mein Außenmaß ohne Nasen: 420 x 330. (Zadant)
    Dieses Maß soll ja ungefähr einem Nestvolumen in Freiheit entsprechen.
    Darum habe ich das gewählt.
    Beste Grüße, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo Zuzsammen,
    als ich das erste Mal etwas über das Modifizierte Zandermaß,
    übrigens nicht die erste Änderung dieses MAßes,
    gelesen habe, in Liebigs " Einfach Imkern",
    habe ich mich gefragt, wieso nimmt der nicht gleich Langstroth?
    Außer das man bei der Umstellung auf dieses Maß das alte vorhandene Wabenwerk ohne größere Umstände ausschneiden und in diese Rähmchen einfügen kann,
    habe ich noch keine Antwort darauf gefunden.
    Alle Vorteile dieser Änderung findet man beim Langstrothmaß ja auch!
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.


  • Das ist aber 1,5 Zander und nicht Zadant, Zadant ist 285 mm hoch.



    Gruß
    Heinrich


  • Ganz einfach, Langstroth ist nicht genormt, international gibt es unterschiedliche Maße, die alle unter Langstroth firmieren. Schon in den USA sind ja nicht mal unbedingt LS Beutenteile unterschiedlicher Hersteller miteinander kompatibel. Dazu kommt, daß nur noch in Nordamerika mit Zoll gearbeitet wird, in anderen Ländern aber schon längst in metrisch geändert worden ist. Die Umrechnung wird aber nach unterschiedlichen Normen vorgenommen, die dann z.B. auf den Normen für Holzprodukten aufbauen. In US Aufstellungen werden deshalb ja auch für Deutschland Rähmchen mit Zandermaß als Langstroth gelistet.


    Gruß
    Heinrich

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Melli-Baer () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Hallo Zusammen, Hallo Henrich,
    Nicht ganz, Langstroth gibt es in etwa sechs verschiedenen Höhen,
    allerdings sind meines Wissens Breite, Oberträger und Holzstärken gleich.
    Man streitet drüben halt nicht über regionale Sondermaße und Maße nach ihren Erfindern benannt, sondern ob man Ganz-, Dreiviertel-, Einandhalbmaße usw. verwenden soll und über deren Vor- und Nachteile.
    Langstroth ist doch international recht einheitlich.
    Mir ist dies nur bei Dadant bekannt.
    In Frankreich nach einen gleichnamigen Ort benannt, wo man sich auf ein Vereinsmaß geeinigt hat mit zufällig ähnlichem Maß.*
    Dann die Übernahme der Langstrothbreite mit Dadanthöhe.
    Außerdem scheint man alle Kopien des von Dadant erdachten Systems großer Brutraum mit kleineren Honigräumen nach ihm benannt zu haben, egal ob man dafür eigene Maße verwendet.
    Zudem gibt es von Ries eine auf metrische Maße umgerechnete Langstroth- bzw. Dadantbeute, wie sie auch von der AG Magazinimker vertrieben wird.
    Da kann René mehr zu schreiben.
    *ob, und wenn ja, der aus Frankreich stammende Dadant dort Einfluss genommen hat, weiß ich nicht.
    Viele Grüße
    Lothar

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  • Es gibt die modifizierten Rähmchen mit geraden und mit Hofmann-Seitenteilen.
    Ich hatte mit Hofmann begonnen - und sie hassen gelernt. Die Seitenteile quetschen Bienen und verkleben bombastisch.
    Ich bin auf modifizierte Rähmchen mit geraden Seitenteilen und Pilzköpfen als Abstandshalter umgestiegen. Die Hofmann-Rähmchen, die ich schon hatte, habe ich gerade zugeschnitten. Jetzt funzt alles wunderbau.
     
    LG,
    Hannes