Edmund Geisen rügt Informationspoilitik des BVL

  • Sehr geehrter Herr Geisen,


    mit Interesse habe ich Ihre veröffentlichte Rüge des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gelesen.


    Die Pressemitteilung des BVL war weder reißerisch noch unsachlich. Sie war vor allem eins: ehrlich und aufrecht.


    Sie schreiben, daß "die Einhaltung von strengen Grenzwerten bei Pflanzenschutzmittelrückständen in Obst und Gemüse unverzichtbar sei".


    Nun stelle ich Ihnen eine Frage: Welche Menge an Clothianidin oder Imidacloprid wirkt toxisch auf den Menschen?


    Meines Wissens gibt es nur wenige veröffentlichte Paper über die Auswirkungen auf Mäuse und Ratten. Nun frage ich mich, wie man "strenge Grenzwerte" aufstellt, ohne Kenntnis der Toxizität auf den Menschen oder auf den Naturhaushalt im Allgemeinen?


    Ich frage sie weiter, wie Sie erklären das weit über 50 illegale (!) Pestizide in unserer Nahrung gelangen?


    Sehr geehrter Herr Geiser, mit Ihrer Rüge behindern Sie die Arbeit des BVL und binden den dortigen Beamten und Angestellten die Hände.


    Sind Sie nicht FÜR den Verbraucherschutz? Für den Erhalt des Naturhaushaltes?


    Die Arbeit des BVL ist elementar wichtig für unsere Gesundheit, für die Gesundheit unserer Kinder und für die Zukunft der Landwirtschaft.


    Sie fordern eine sachliche Berichterstattung des BVL. Ich fordere als Bürger, dass die Steuergelder dazu verwandt werden uns als Konsumenten vor den Gefahren zu warnen. Und nichts anderes hat das BVL getan.


    Ich bedanke mich beim BVL für die Ehrlichkeit und den Mut, der dazu gehört in der Landschaft des Schweigens.


    Mit freundlichen Grüßen,


    Bernhard Heuvel



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