Was trennt uns? Traditionelle Imkerei-Artgerechte Bienenhaltung

  • ich gestehe, ich weiß es auch nicht - aber ich sehe und kann wissen, das bei nahezu jedem Zerfallsprozeß nach dem Sterben eines vordem lebendigen Organismus mineralisches übrigbleibt, das nicht sofort wieder in einen neuen Lebensprozeß überführt wird - diese Reste könnte man auch "Asche" nennen. Meist ist das sehr sehr wenig Substanz.


    Was können wir daraus lernen ? Ganz einfach Fleisch wächst schneller als Knochen, wegen des geringeren Gehaltes an Mineralien. Die Metalle und anderen Mineralien sind auch haltbarer und was hat das mit Artgemäßer Bienhaltung zu tun ? Tierische und Pflanzliche Körger nehmen Mineralien auf und lagern die ein Knochengerüst Chitinpanzer. AN der ganzen Minerelaisierung scheint sich eine umfassende Philosophie anzuknüpfen. Erklärt aber das Leben na sich nicht. Auch der nicht mineralische Teil, wie Kohlenstoffe werden nicht sofort wieder umgebaut. Mein Auto rostet langsamer als mein Steak verfault, für die Bienenhaltung sind diese Erkenntnisse wenig wichtig.

  • Doch lieber Gartenfreund,
    der Ascheprozess ist überaus wichtig für den Imker, sonst kann er nicht verstehen warum ein Bienenvolk, der ein Wärmeorganismus ist, der "Selbst" den Winter überdauert in der Höhe?


    Wir könnten uns ja nun überlegen,was die Asche bei einem Bienenvolk ist ;)


    Der
    Drohn


    wer weiß da was? hüstel!

  • :lol: Die Enten sind nach ein paar Tagen weggerannt, wenn ich Schnecken über den Zaun auf ihre Weide geworfen habe...keine Mono-Diät...
    Ich hab schon alles durch, nicht nur hier, es nützt nix.:-(
    Meine Mäuseplage inside krieg ich auch nur mit Schlagfallen mit Nutella, in Lebendfallen gehen sie nicht.:-(


    edit: Igel hab ich jede Menge, nützt auch nix.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Bienenfreund
    Ich mag dein Beispiel mit der Gaertnerei. Nur auch da hat der Mensch nichts Dauerhaftes geschafft. Ich moechte dazu gerne Lektuere von Masanobu Fukuoka empfehlen. Beste gruesse guenther


    Vielen Dank - Das ist genau das, was ich ausdrücken wollte - eben nicht Dauerhaftes!
    Kultur ist ständige Tat im gegenwärtigen Sein - sonst fällt alles wieder in den Ausgangszustand zurück.
    Was zu tun ist und was getan wird und aus welcher Einsicht - das ist heute eine andere Frage als gestern und war bei Fukuoka - soweit ich etwas über ihn weiß - ein anderer Hintergrund als der hiesige.


    Der Bienenfreund

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

  • बोधिसत्त्व begleiten Dich:liebe002:



    :oops: :p_flower01:
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo, Michael,
    ist aber nicht genau die Kultur in deinem Sinn das nicht wirklich naturgemäße?
    Wenn ich mir hier meine "wilden" Ecken anschaue - das ganze Jahr grün, kein Wassermangel feststellbar, wenn ich drauftrete, sinke ich 12cm ein, und wenn ich reinfasse, habe ich ein extrem dichtes Wurzelgeflecht und viele Krabbelviecher in der Hand.


    Die Kultur kann naturgemäß sein, wenn sie die Natur zu verstehen sucht und aus diesem Verständnis heraus handelt und entwickelt - und um nichts anderes geht es, um Entwicklung und das ist TAT, tätige Entwicklung!


    Und - von Deinen wilden Ecken könntest Du auf Dauer nicht leben, weil sie das, was Du zum Leben brauchst, nicht ausreichend hergeben werden. Das heißt nicht, das man sie nicht haben sollte, sogar braucht - aber eben nicht alleine.


    Der Bienenfreund

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

  • Lach... meine Enten lieben Kulturpflanzen... das sind einfach die - zarteren, auch ohne Zähne gut zu fressenden...


    Wir nehmen halt ab und zu Salat, damit das wirklich gesunde "Unkraut" besser rutscht, der Salat ist quasi die Soße. Davon werden wir auch noch abkommen. Die Nischen, ich hätte wirklich wirklich gerne mehr davon, gedeihen prächtig. Allerlei Tiere, allerlei Pflanzen, alles reguliert sich von selbst. Es stimmt schon - als Mensch habe ich einen Einfluss, wir gehören dazu, unsere Bedürfnisse sind genauso wichtig, drum siedeln sich auch Pflanzen an, die in meinem Garten vielleicht sonst nicht so wuchern würden


    Mutter Erde hat alle Wesen versorgt, bevor es uns Menschen gab. Manche sind von der Liste gestrichen worden. Katastrophen gab es schon immer. Doch dass Mitwesen von der Zuwendung und Aufmerksamkeit des Menschen abhängig sind, ist erdgeschichtlich nicht ganz so alt.


    Es sollte auch ohne uns gehen


    Mit uns ist schöner, gern leb
    Lisa


    (die den Bienen, aber nicht nur denen, viel zutraut)

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere

  • Doch lieber Gartenfreund,
    der Ascheprozess ist überaus wichtig für den Imker, sonst kann er nicht verstehen warum ein Bienenvolk, der ein Wärmeorganismus ist, der "Selbst" den Winter überdauert in der Höhe?
    Wir könnten uns ja nun überlegen,was die Asche bei einem Bienenvolk ist ;)


    Nun, von einem Bienenvolk bleibt sehr wenig Asche, weil alle Substanzen in ihm und aus ihm sehr sehr nahe aus dem Leben genommen werden und sehr sehr nahe am Leben bleiben - letztlich sogar sein "Skelett", das ist nicht aus Calciumverbindungen sondern hochspeziell aus CHO-Verbindungen aufgebaut, bei der "Verbrennung" keine Asche bleibt.


    Die Chitin-Hülle der Einzelbiene wiederum besteht aus hochkomplexen N-Verbindungen und auch die werden ziemlich restlos wieder in Lebensprozesse übernommen - es ist wirklich sehr wenig mineralisches in einem Bienenvolk, außer der Höhle, die es braucht, um ein Bienenstock sein zu können, aber darauf muß sich der BIEN nunmal einlassen, wenn er hier in dieser Welt leisten will, was er leisten will.


    So ist es - meint


    Der Bienenfreund

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

  • Mein Auto rostet langsamer als mein Steak verfault, für die Bienenhaltung sind diese Erkenntnisse wenig wichtig.


    Dein Auto ist ja auch viel weiter vom Leben weg als Dein Steak - und verfaulen ist ein lebendiger Prozess - verrosten ein physikalisch-chemischer.

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Der Bienenfreund () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Das würde aber bedeuten, dass wir alle schon unseren Bodhi voll entwickelt hätten!!
    Sollten wir uns nicht lieber trauen uns und Anderen zu trauen...wirklich passieren kann uns doch nix, wenn wir das machen im Guten Willen:roll:
    Oder
    der
    Drohn


    Das versteh ich jetzt nicht ganz - nur eins noch dazu: es gab vor etlichen Jahren mal ein Buch zur Erziehung von Kindern, das hieß: "Liebe allein genügt nicht"!


    Ich sehe und denke einfach, daß wir es tun müssen, weil es sonst keiner macht! Und aus der Sache kommen wir auch nicht raus und das hat auch ganz viel mit den Bienen zu tun und dem Unterschied, ob ich mir dazu versuche, ein Verständnis zu erarbeiten oder ob ich eben traditionell arbeite, weil's schon immer so war (war es das?), womit wir weiterhin beim Thema sind!


    Eine Gute Nacht wünscht
    Der Bienenfreund

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

  • Sollten wir uns nicht lieber trauen uns und Anderen zu trauen...wirklich passieren kann uns doch nix, wenn wir das machen im Guten Willen:roll:

    :liebe002::liebe002:



    Servus Michael,


    Liebe allein genügt nicht, aber weil ich mit so vielen jungen Menschen zu tun hab, Liebe ist mehr als vieles anderes, grad auch Vertrauen in Stärken und Fähigkeiten. mit einer gehörigen Portion - Zuhören und durchaus Meinung sagen - Menschenkinder sind keine Bienen, keine Kräuter, Menschenkinder brauchen Menschen


    Liebe Grüße von Lisa

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere