• Hallo ihr Lieben,
    ich wüsste gerne wie lange ihr Eimer mit Futter in den Beuten lasst, wenn die Damen nicht so recht verarbeiten mögen.
    Also ich meine Wasser mit Zucker vermicht. Denn meine Damen sind da nicht so recht von überzeugt in diesem Jahr. Nach einer Woche schütte ich den Rest weg, weil ich angst habe, das Wasser kippt irgendwann um.
    Wie seht ihr die Sache?


    Liebe Grüße
    Mone

  • Hallo,
    wieviel Zucker zu wieviel Wasser?
    Und ich würde eher 3 Tage für angebracht halten - in einem weißen Eimer siehst du dann schon dunkle Schlieren, und angegammeltes Futter nützt ihnen nix mehr.
    Und wieviel fütterst du auf einmal?
    Legst du Spuren am Eimer außen runter, damit sie wissen, daß es da ist?
    Hast du Steig- und Schwimmhilfen drin?
    Bei Eimern mit Lochdeckel, die umgedreht aufgesetzt werden, verstopfen die gern schnell, bzw. werden zugekittet - dann kann nix mehr abgenommen werden...
    Trick 17: 1 TL VitC und 1 TL Kochsalz auf 10 Liter Futter wirken auch recht anziehend.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Sabine : Kochsalz und Vitamin C - wieso, was mögen die daran?


    Gruß


    Ute


    PS: Der Imkerpate erzählt von Apfelessig...gibts da noch ´ne geheime :cool:"Beimischungslehre" zum Zuckerfuttersirup...?

    ...to bee or not to bee, that is the question

  • :-D Hei, Ute,
    Kochsalz - alle Viecher außerhalb der Ozeane brauchen es, aber nur in sehr niedriger Dosierung. Mit viel Salz kann man seine Bienen auch schnell abmurksen.
    VitC - frag mich nicht, ich hab's von Dennis Murrell, und es funzt supergut.
    Wenn man berücksichtigt, daß es keinen Honig OHNE organischen Säurenanteil gibt, ist es schon möglich, daß die Bienen das als "lecker" empfinden.
    Ich mag ja auch keine Pellkartoffeln ohne Salz...*g*

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo an Alle
     
    Ich habe mal gelesen (altes Imkerbuch aus der DDR, 1983), das man zur Futterteigherstellung, auf 1 Kg Puderzucker max. 2 g Milchsäure gegben hat. Diente das zur Konservierung oder zum Wohl der Bienen ?
     
    Ob das heute noch so richtig ist, kann ich nicht sagen.
     
    Gruß
    Andy

  • Hallo Honigdieb & alle,
    die Ms diente als Invertierer, somit konnte das Futter leichter umgesetzt werden.
    Das heutige Flüssigfutter (Fertigfutter) ist keine Zucker-Wasser-Lösung sondern bereits invertiert. Damit habens die Immen leichter und man kann auch noch später nachfüttern.
    Knäcke

  • Hat jemand Erfahrung mit der Fütterung von Honig?


     
    Honig füttern mache ich immer wieder mal. Einfach den Honig (ist ja meist fest) schneiden und auf die Oberträger der Waben legen - aber Vorsicht, durch die Stockwärme wird er flüssig und läuft durch die Wabengasssen, so dass der Beutenboden ein geschlossener sein sollte. bzw. die Honigportionen so klein, dass ihn die Bienen aufnehmen können. Oder aber Honig in einem Glas o. Eimer o.ä. mit einer Gaze umgekehrt auf die Rähmchenoberträger stellen. Durch die Gaze ist die Gefahr, dass der Honig in der Beute breit läuft, sehr viel geringer.
     
    Wenn man Honig mit Wassser verrühren will und so den Bienen einfüttern, so muß man beachten, dass das Wasser nicht zu warm ist, damit sich nicht HMF bildet und so die Bienen umbringt. (Dazu kenne ich ein böses Beispiel: ein ganzer Stand wurde so umgebracht.)

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"


  • Wenn man Honig mit Wassser verrühren will und so den Bienen einfüttern, so muß man beachten, dass das Wasser nicht zu warm ist, damit sich nicht HMF bildet und so die Bienen umbringt. (Dazu kenne ich ein böses Beispiel: ein ganzer Stand wurde so umgebracht.)



    Kannst du das bitte genauer erklären?
    Ich glaube das wurde schon mal besprochen,
    aber die Suchfunktion spuckt es nicht aus...


    bittet
    sneck

    Wer mit einem Baum sprechen kann, braucht keinen Psychiater. Die meisten glauben genau das Gegenteil. (Phil Bosmans)