• hallo, ich bins wieder. Der mit den Smielis:lol:. Aber ernsthaft! Hat man schon mal untersucht ob "unsere" Bienenkrankheiten nicht auch auf die anderen Hautflüglern übergreift.? Den ganzen Sommer hab ich fast keinen besuch von Wespen gehabt, auch Hornisen wahren eher selten zu besuch!
    Und das obwohl ich auf dem Land lebe.
    Wie sieht es bei Euch aus?
    Viele Grüße Orlando

  • Hallo Orlando,


    wo die Natur verarmt, da wird es auch weniger Wespen geben.
    Und nicht nur Wespen, auch Schmetterlinge und Wildbienen sind teilweise stark in ihrem Bestand gefährdet.
    "Unsere" Bienenkrankheiten haben damit nichts zu tun, die sind nicht auf andere Hautflügler übertragbar. Die haben ihre eigenen Schädlinge.
    Siehe auch hier:
    http://www.wwf.de/themen/polit…strumente/die-rote-liste/

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • warum zum Geier sterben sie dann, zum gleichen Zeitpunkt, wie unsere Bienen???? Die Umweltgifte und andere Faktoren giebt es auch nicht erst seit Gestern.
    Gruß orlando

  • Jetzt aber.
    Wespen sind Räuber. Räuber fressen vergiftete Opfer. Und sterben.
    Oder aber:
    Es gibt keine Opfer mehr, weil sie unseren Umweltgiften zum Opfer gefallen sind oder ihrerseits kein Futter mehr finden.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hi,


    also hier gibt es mehr Wespen, als mir lieb ist.
    Von meinen Weintrauben sind nur noch die 50 Stück übrig, die ich mit Gaze-Beutel gegen diese verd...... Räuber geschützt habe.


    Könnt euch gerne welche holen.
    Nee, nicht die Trauben... :roll:


    Hornissen kreisen regelmäßig um meine Beuten.
    Aber diese Stachelträger sehe ich trotzdem gerne.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,
    so extrem viele Wespen, und so früh wie in diesem Jahr,habe ich noch nie erlebt.
    Das ganze Jahr über keine Schmetterlinge,keine Vögel(Brut wurde aus dem Nest geworfen)
    keine Fliegen,keine Mückenstiche,kein Kirschen Pflaumen und Zwetschgen,wenig Birnen.
    Aber jede Menge Wespen und zwei große Hornissenvölker.
    Beim Auffüttern ab Juli ging es hier richtig zu Sache.
    Dafür sind sie jetzt bereits fast verschwunden.Auch sehr früh.
    Ein Schelm wer dabei an Umweltvergiftung denkt.
    Gruß
    Helmut

  • Da kann ich nur zustimmen. So ähnlich sah und sieht es bei uns auch aus. Allerdings gibt´s bei uns noch ein paar Schmetterlinge, wenn auch deutlich weniger und Fliegen und Stechmücken.
    Grüsse:cool:

  • Hallo zusammen,
     
    stimmt, jetzt, wo ihr es sagt, fällt es mir auch auf: in diesem Jahr kaum Mückenstiche! Und das, wo die Biester mich doch sonst zum Fressen gern haben.
     
    Wespen und Hornissen sind hier eigentlich wie immer vorhanden, Schmetterlinge weniger als sonst, Vögel eher mehr als sonst.
     
    In den letzten Jahren habe ich mich in jedem Sommer gefragt, wohin die Meisen verschwinden, die ich im Winter gefüttert habe, damit sie im Sommer vielleicht so nett sind und meinen Raupenüberschuss auffressen.
    In diesem Sommer waren sie nicht verschwunden, sondern auffallend häufig in der Nähe der Beuten zu sehen...
    ... die Raupen haben sie allerdings auch in diesem Jahr verschmäht.
     
    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Die Mücken waren dieses Jahr recht klein, aber nicht weniger fies.
    Wespen waren viel zu viele da, also aus meiner Sicht :)
    Hummeln waren auch viele da.
    Hornissen, hab ich zumindest gesehen.
    Vögel: Ich hab seit Jahren mal wieder einen Zaunkönig gesehen.
    Schmetterlinge hab ich nicht so drauf geachtet. Es gab welche, aber es gab auch Jahre, wo sie mir mehr aufgefallen sind. Ich weiß also nicht, ob es an meinen Beobachtungen oder an den Schmetterlingen lag.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Tommy Tulpe () aus folgendem Grund: komischer Fehler

  • Guten Abend Heike,
    mit deinem Raupenüberschuss meinst du doch den Überschuß an den Salat/Kulturpflanzen ?
    In meinem Wildgarten gab es gar keine Raupen.
    Schmetterlinge sind erst jetzt einige zu finden,das ganze Jahr über aber nicht.
    Von den hunderten,vielsortigen,die ich sonst hier hatte,sind dieses Jahr nur noch(im Moment)4 übriggeblieben.
    Landkärtchen,Admiral.Tagpfauenauge und ein Weißer,nicht mehr als 2-3 von Jeden !
    Das Fehlen der Vögel bemerke ich auch daran,das noch alle Beeren an den Wildsträuchern sind,die sonst um diese Zeit schon längst weg sind.
    Das die übriggebliebenen Vögel sich in der Nähe der Bienenvölker aufhalten,genauso wie Wespen und Hornissen,ist logisch.
    Da gibt es täglich noch etwas Nahrung,da gibts genug schwache Bienen.
    Auch das muss überdacht werden;sind die sterbenden,vergifteten Bienen für das
    Vogelsterben verantwortlich ?
    Wohl logisch.
    Eins ist sicher,die Nahrungskette zeigt es uns,Eins geht ins Andere !
    Darum lasst uns auf die Demos gehen und unsere letzte Chanche nutzen.
    Wir sind es unserem Nachwuchs schuldig!
    Gruß
    Helmut

  • Hallo Helmut,
     
    mit Raupenüberschuss meine ich die, die jedes Jahr meinen gesamten Jostabeerensträucherbestand skelettieren. Welche Art das ist, weiß ich nicht. Um Salat und anderes Gemüse haben sich in diesem Jahr die Schnecken gekümmert, um die Jostabeeren und Johannisbeeren die Amseln, um die Kirschen wie immer die Stare.
    Ich hatte nicht viel Arbeit mit ernten...
     
    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Hallo Tommy,
    meine Zaunkönige,Rotschwänzchen,Finken, Sperlinge, Meisen,Spechte sind weg !!!
    2 Holztauben sitzen noch im Eichenbaum.
    Gestern habe ich ne Elster gesehen,davon gabs sonst aucht recht viele.
    Ob wir dem Grund auf die Schliche kommen weiß ich nicht,aber wir müssen unsere Augen offenhalten,
    jede Änderung die man spürt,mitteilen.
    Egal ob ein Blödmann darüber lacht,es ist sehr wichtig,das wir diese Mosaiksteinchen zusammenfügen,es wird irgendwann jemand dafür zur Verantwortung gezogen werden.
    Gruß
    Helmut

  • Hallo ihrs,
    Also bei uns waren die Wespen für meinen Geschmack dieses Jahr etwas zu aufdringlich, aber ich abe auch total schiß vor denen.
    Aber es waren auch nicht mehr oder weniger als sonst, wobei letztes Jahr gabs hier fast keine Wespen.
    Inzwischen sind die Völkchen die bei uns wohnten nicht mehr da. Da hat der Herbst wohl schon einzug erhalten. Jedenfalls kann ich dort keinen Flugbetrieb mehr sehen. Wohl aber bei meinen Bienen, dort mögen sie sich am Zuckerwasser ihren Teil abholen. ( Das müssen Nachbars Wespen sein :-) )
    Hornissen habe ich hier noch nie gesehen!!!
    Vögel, tja das sit jedes Jahr anders. Alle Arten wechsel sich hier schön artig ab. Ständig hier sind wohl die Meisen, Spatzen, Magolves und die Elstern und Krähen. Die Elstern und Krähen mag ich ja besonders gerne.
    Und heute war sogar seltener Besuch zugegen ein echter Rabe. Toll!!!!!
    Mit Schmetterlingen hält es sich allerding in Grenzen. Aber die werden ja irgendwie immer weniger . Danke Mensch!
    So schönen Abend noch.
    Nodda
    Mone
    Übrigens, Der Specht ist uns Treu. Hackt jedes Jahr am Telefonmast. Und die Wiese sieht aus als wären Wildschweine hier gewesen. Sehr fleißg der kleine Kerl :-)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Mone () aus folgendem Grund: Habe den netten Specht voon nebenan vergessen, sorry.

  • warum zum Geier sterben sie dann, zum gleichen Zeitpunkt, wie unsere Bienen???? ...


     
    ..nö, das tun sie nicht, das sieht nur so aus...... Es gibt nunmal Populationsdynamik... in anderen Jahren und Regionen werden/sind sie wieder die "altbekannten Plagegeister" sein.....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"