Deckeleinlage für Neutralgläser

  • Hallo,
     
    ich suche schon einige Zeit nach einer geeigneten Alternative zu den DIB-Gläsern. Was mich an den Neutralgläsern stört ist, dass es offensichtlich keine Deckeleinlagen gibt. Ein Glas mit Deckeleinlage, so finde ich, sieht aber einfach professioneller aus und dichtet vermutlich auch besser.
     
    - weiss jemand eine Bezugsquelle für Neutralgläser mit passender Deckeleinlage
    - würdet Ihr im Hinblick auf Dichtung und Design die Twist-Off-Gläser bevorzugen? Worin liegt der Vorteil der Twist-off, eine Deckeleinlage gibts dazu sicher auch nicht?
     
    wäre für Euere Ratschläge sehr dankbar.
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Deckeleinlagen für Neutralgläser hab ich noch nirgends gesehen. Da die üblichen Normalglasdeckel alle mit einer Dichtlippe ausgestattet sind, wäre es wohl auch eher nachteilig für die Dichtheit der Gläser, wenn in so einen Deckel eine Eilage reingequetscht würde. Die Dichtlippe kann dann ja nicht mehr auf dem Glasrand aufliegen. Professionell ist das sicher nicht.
     
    Ein wichtiger Vorteil von Twist-Off-Gläsern ist auf jeden Fall, dass sie absolut dicht sind. Da kommt kein Kunststoffdeckel, erst recht nicht mit Einlage, ran.
    Außerdem gibt's die Deckel mit schönen Aufdrucken, was das Glas für den Kunden wesentlich ansprechender macht.

  • Moin,


    die Optik finde ich mit Einlagen auch deutlich besser. Allerdings musst Du die DIB-Gläser nach ein paar Wochen reichlich nachdrehen, wenn sie für längere Zeit dicht halten sollen. Bei einfachen Neutralgläsern war das bei mir ähnlich, wenn vielleicht auch nicht ganz so heftig wie beim Einheitsglas.


    Und da kommt dann der Vorteil der Twist-Off-Gläser ins Spiel, die zwar oft etwas teurer, als Einfachneutral, dafür aber auch von Anfang an dicht sind.


    Grüße


    Marcus

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo,
     
    erst mal danke für die Antworten.
     
    Mein Ziel ist es, keine DIB-Gläser mehr nachzukaufen, sugzessive auf eine sinnvolle Alternative umzusteigen.
     
    Wenn ich Dichtung und Disign als Hauptkriterien ansehe, würdet Ihr mir dann eher zu den Twist-Off-Gläsern raten?
    Das Rundglas 400 ml mit Deckel Bienendekor von Holtermann ist zwar teuerer, würd mir aber gut gefallen. Kann man denn in das 400 ml-Glas 500gr Honig einfüllen?
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Hallo Gerd,


    ich nehme auch Twist-off, nicht nur für Honig.
    Die Kosten spielen doch keine Rolle, wenn Du Pfand nimmst!
    Ich nehme 50Ct Pfand.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,
     
    wo gibt es das 405 ml für 500 gr?
     
    Das mit dem Pfand sehe ich genauso, darum ist der Preis für das Glas eher unwichtig.
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Hallo,
     
    ich habe letzte Woche ein Honigglas des Bayerischen Imkerbundes in die Hand bekommen. Es hat eine Beschriftung im Glas, ähnlich dem DIB-Glas, aber einen Twist-Off-Deckel.
     
    Vielleicht kann mir jemand dazu ein paar Fragen beantworten:
     
    - handelt es sich bei den Bayerischen Imkerbund um eine Unterorganisation des DIB?
    - ist man als DIB-Mitglied und "Bayerischer Staatsbürger" automatisch auch beim Bayersichen Imkerbund?
    - Muss man bei der Verwendung des Glases zusätzliche Auflagen erfüllen?
    - kann ich auf dieses Glas meine eigenen Etiketten kleben, oder gibt es dazu - ähnlich zu den DIB Gäsern - Markenschutz zu beachten?
    - kann ich die DIB-Ettiketten auf dieses Glas kleben?
     
    Ich wäre sehr dankbar, wenn mir da jemand helfen könnte, ich möchte künftig Twist-Off-Gläser verwenden, bin etwas verwirrt über die vielen Vorschriften und möchte mich korrekt verhalten. Das Glas vom Bayerischen Imkerbund würde mir sehr gut gefallen, sogar besser als Neutralgläser.
     
    danke schon mal im Voraus und viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.


  •  
    Das Twist-Off-Glas stammt vermutlich vom Verband Bayerischer Bienenzüchter (www.v-b-b.net). Ganz exakte und richtige Auskünfte zu diesem Verband kann ich Dir nicht geben. Es ist aber keine Unterorganisation des DIB sondern um eine eigenständige Organisation.
     
    Wenn Du in Bayern lebst und Mitglied im DIB bist, dann bist Du auch Mitglied im Landesverband Bayerischer Imker, dem Landesverband des DIB. Die haben kein eigenes Glas sondern verwenden das ganz normale
    Der VBB hat ein eigenes Glas, das ähnlich wie das DIB-Glas geschützt ist. Du solltest möglichst weder das eine noch das andere Glas mit eigenen Etiketten bekleben und schon garnicht das Glas des einen Verbands mit dem Etikett des anderen, das kann leicht Ärger geben.

  • Oder meintest du weiterhelfen mit dieser Frage?


    Das gibt's z.B. beim schon genannten Holtermann im Glasshop (allerdings 408 ml) oder bei bottles de oder, oder, da lohnt ja kaum das Werbung-machen.
    Reichen denn 400 ml genau nicht für ein Pfund Honig?
    Grüße
    Ralf

    Wir redeten ein bißchen was, dann ging sie wieder. C. Bukowski: Ein Profi

  • Hallo und danke für die Antworten,
     
    obwohl mir das Glas vom Verband Bayerischer Bienenzüchter besser gefällt, werde ich besser die Finger davon lassen.
     
    Da ich die Qualität der HV deutlich überschreite, würde es eigentlich für alle Gebinde mit diesen Mindestanforderungen an Qualität, eine Aufwertung darstellen, wenn ich meinen Honig darin abfülle. Die Produktqualität ist doch unabhängig von der Mitgliedschaft zu einen bestimmten Verband.
    Diesen Gläser- Etiketten- Einlagen- Marken- Verbands-Wirrwarr finde ich einfach schrecklich, für die Verbraucher undurchsichtig und für die gesamte Imkerschaft keineswegs hilfreich. Offensichtlich stehen nicht die Imker und Qualitätskriterien, sondern Verbände und deren Organisationen im Mittelpunkt.
    Wenn die einheimischen Märkte mit Billig-Importen überschwemmt werden, können doch nur klare und differenzierte Qualitätsstandards die Antwort sein (Bio, Öko, Feuchte...). Dies wäre primär die Aufgabe ALLER Verbände. Würde die Qualität des heimischen Honigs und der biologische Wert der Bienen im Vordergrund stehen, gäbe es sicher bessere Lösungen, als Markenschutz für 18% feuchten Honig. Es wäre auch so möglich:
     
    1. unabhängig vom Gebinde muss die HV erfüllt sein (ohnehin Vorschrift)
    2. die Verbände legen differenzierte Qualitäts-Standards fest
    3. Abhängig von der jeweiligen Produktqualität und unabhängig von Mitgliederlisten, werden von den Verbänden die entsprechenden Etiketten und Siegel ausgegeben (z.B. ein Bio/Öko/blablabla/siegel vom Verband A, B, C ...).
     
    Wie seht Ihr diese Sache?
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • ....werden von den Verbänden die entsprechenden Etiketten und Siegel ausgegeben (z.B. ein Bio/Öko/blablabla/siegel vom Verband A, B, C ...).


     
    Hallo Gerhard,
    Du rennst offene Türen ein.
    Genau das machen alle diese von Dir genannten Verbände und manche bringen eben auch noch das "eigene" Gebinde. Und Mitgliederliste sind für Verbände zwingend, für die Eintreibung von Beiträgen, denn Geld braucht auch der kleinste Verband.
    Also werde Mitglied im Verband Deiner wahl.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk