Was ist da los?

  • Siehe Bilder...
     
    Es hängen an allen Völkern Trauben unter dem offenen Gitterboden.
    Die Bienen sind am fächeln. Temperatur liegt jetzt bei 24°C.
     
     
     
    Es kommt wahnsinnig viel Pollen rein wie im Frühjahr und es ist die Hölle los, Flugbetrieb als wären alle gleichzeitig am schwärmen.


     

     
     
    das war jetzt die letzten Tage auch so, immer ab 7 Uhr(Sonnenaufgang)aber nie so heftig wie heute.
     
    wenn ich die zweite Zarge anhebe quellen tausende Bienen raus, die aber alle wieder ins Flugloch drängen.
     
    Räuberei kann ich eigentlich ausschliessen. letzte Varroabehandlung liegt über 1 Woche zurück, letzte Fütterung 2 Wochen.
    Wir haben Mitte September, wo kommen die ganzen Bienen her?


    Was ist mit denen los?

  • Hi, sam,
    zwei Möglichkeiten:
    a) du kennst aber die alte Regel mit "eine Brutwabe ergibt drei belegte Wabengassen", ja?
    Zweiter Brutpeak und kein Platz, weil ja keine HR mehr drauf sind und auch sonst kein Volumen da ist.
    Ich würde sagen, paß auf Überbevölkerungsschwärme auf....
    b) doch, Räuberei, dafür spricht schon fast der frühe Beginn, und das unter dem Boden sitzen.
    Mach mal ne Mehlprobe, und schau, wo die bemehlten hindüsen....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sam,


    hier möchte ich mich dem Markus anschließen! Sieht wirklich nach Tracht aus.
    Beim unteren Bild ist mir der Einsatz im Flugloch mit viel zu kleinem Schlitz aufgefallen. Bei den Massen, die jetzt alle glauben, das der Gitterboden das Flugloch ist:lol:, sind ungefähr 80 x 20 mm Fluglochgröße angebracht. Das solltest Du schnell ändern! Nach Räuberei sieht das nicht aus!
    Es ist nicht besonders vorteilhaft, wenn die Bienen unter den Gitterboden "laufen" können!


    Mit Herzlichen Grüßen, Torsten

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  • Natürlich ist da Tracht, aber ich frage mich wo die ganzen Bienen herkommen! Räuberei will ich wie gesagt ausschliessen.
     
    Das gezeigte Bild ist ein Jungvolk, die sehen alle so aus.
    Bei den Altvölkern aber das gleiche Bild, obwohl die vor einer Woche nur noch winzige Brutnester hatten. Die werden doch wohl so spät nicht wieder anfangen zu brüten?
     
    War gerade nochmal schauen, es sind ganz wenig Bienen nur noch am Gitterboden, und sie Lagern auch kaum vor. Hebt man die unterste Zarge an kann man sehen dass die Bienen auf allen Wabengassen durchhängen und größtenteils auf dem Gitterboden aufsitzen. Oben durch die Folie geschaut, alle Wabengassen dick voll mit Bienen.
    Das Flugloch ist allerdings sehr klein, mit 4x1,5cm, doch hatten die damit die letzten Wochen auch keine Probleme.
     
    Irgendwie kurios.:Biene:
     
    Morgen abend wollte ich eh bei allen die Restauffütterung vornehmen, vielleicht legts sich dann wieder.
    Jedenfalls über zu schwache Völker mach ich mir momentan keine Sorgen.:roll:

  • Hallo Sam,


    Du zweifelst also immer noch?!:lol:
    Dann schau dir Bitte nochmal Dein 2. Bild an. Hier sieht man deutlich, dass viele Pollenbienen das Flugloch nicht mehr finden und statt dessen den fehlgeleiteten(sterzelnden) Anderen hinterhersuchen. Das sind in der Masse höchstwahrscheinlich Winterbienen, die sich wiederholt (Pollenaufnahme)gereinigt haben, und da sie auf dem Status Jungbiene stehenbleiben, bei jedem Mal fast neu einfliegen. Sind Bienen davor, ist Dein Flugloch schlecht auszumachen. Es fehlt einfach ein optisches Merkmal. Also, wenigstens optisch eine Nische schaffen, Anflugbrett anbringen und Flugloch vergrößern. Eventuell seitlich der Beute Brettchen anbringen, damit die Bienen nicht mehr ohne Weiteres zum Gitter können. Sonst erlebst Du beim nächsten schönen Wetter das Gleiche wieder!:daumen:


    Mit Herzlichen Grüßen, Torsten

  • Hallo sam,


    kann den letzten Beitägen nur zustimmen, auch meiner Meinung nach müssten an die Beuten Anflugbretter und dann ein ordenliches Flugloch. Wie gesagt mindestens 8cm breit, bei meinen Segebergern sind die 15 cm breit, auch beim einfüttern offen und da gibt es keine Räuberei wenn genug Bienen drin sind. Bei dir sind es bestimmt genug. Sie finden nur nicht so schnell das Flugloch. Wenn die Jungbienen sich jetzt einfliegen dann denke ich manchmal die wollen schwärmen, aber bei mir habe die ein Flugloch das den Ansturm auch aufnehmen kann. :wink:


    Gruß Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hmm, die stehen doch auf einem Anflugbrett! :confused:



    Es hängt jetzt nur noch eine kleine Traube (faustgroß), bei manchen ist die Traube wieder ganz verschwunden.
    Was mach ich nun mit den Bienen die noch in der Traube hängen?
    Einfach hängen lassen? Kehren die zurück oder bleiben die da jetzt ewig sitzen?

  • Hallo SAM,
    das "Problem" liegt in der Konstruktion der Kästen.
    Besser wäre es, wenn diese seitlich dicht sind und keinen Freiraum zwischen Boden und Aufstellfläche haben.
    Ein "Falscheinfliegen" von hinten konnte ich bisher nicht beobachten.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo sam,


    Anflugbrett ist für mich ein Brettchen (wenigstens 6 cm lang und so breit wie das gesamte Beute) unmittelbar unter dem Flugloch, damit die Bienen von dort gleich in die Beute laufen können. Deine Beutenunterlage ist meiner Meinung kein Anflugbrett.


    Gruß Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • @ Drobi: das kommt einem Anflugbrett gleich...
     
    Lothar : wenn man sich die Aufstellungen der Kollegen anschaut ist da immer Platz zum drunterkriechen, egal wie die Böden gebaut sind, nur dort wird sowas eher nicht beobachtet weil sich keiner bückt...