Neues Schreckgespenst?

  • Hallo an alle,
     
    ich komme grade von der Imkerversammlung. Und mir gefiel gar nicht was ich am Schluß zu hören bekam. Hier bei uns im Landkreis wurde ein, ob es neu ist weiß ich jetzt nicht, Repellent gegen Krähen am Mais verwendet.
     
    Der Wirkstoff trägt den Namen METHIOCARB.
     
    Nun ratet mal....
     
    Nervengift mit höherer Toxizität wie Clothianidin, Thiacloprid und Konsorten.
     
    Wird unter anderem in Schneckenkorn verwendet.
     
    Kleiner Auszug aus folgender Internet-Seite: http://www.wohnnet.at/chemische-bekaempfung.htm
     
     
     
    Wirkstoff METHIOCARB
    Wirkungsweise: Methiocarb gehört chemisch zur Gruppe der Carbamate und ist ein stark wirksames Nervengift, mit einem breiten Wirkungsspektrum auf Insekten, Spinnentiere und Schnecken. Weiters wird dieser Wirkstoff als Vogelrepellent (Abwehr landwirtschaftlicher Schadvögel) eingesetzt.


    Auswirkungen auf den Menschen: Methiocarb-Vergiftungen führen beim Menschen zu Erbrechen, Speichelfluß, Schwitzen, Durchfall, Atemnot und Lungenödem. Gemäß VELVART (1993) geht von Cabamatwirkstoffen eine erhebliche Gefährdung für den Menschen (Cholinesterase-Inhibition) aus. Das Gegenmittel ist Atropin, 2 mg intravenös.


    Umweltauswirkungen: Methiocarb ist im Boden mäßig beständig und zeigt geringe Tendenz zur Versickerung. Es ist giftig bis sehr giftig für Wasserorganismen, Bodenorganismen (z.B. Regenwürmer), Vögel, Nützlinge - insbesondere Bienen und Säuger (Igel). Besonders gefährdet sind auch Haustiere, wie Hunde und Katzen. Aufgrund seines abschreckenden Geruchs und Geschmacks wird methiocarbhaltiges Schneckenkorn von Vögeln weitgehend gemieden.


    Ich bin sprachlos. Einfach nur sprachlos.
     
     
    Gruß René