Standortregister des BVL

  • Hallo Imkersleut',



    In der Septemberausgabe der Zeitschrift "Kraut & Rüben"(Magazin für biologisches Gärtnern und naturgemäßes Leben) findet sich ein Link: www.bvl.bund.de=> Gentechnik => Standortregister oder wenn es funktioniert bitte gleich hier:


    http://194.95.226.237/stareg_web/showflaechen.do


    Darin sollen alle Flächen mit genttechnisch veränderten Pflanzen lokalisierbar sein. Ich hoffe, das steht hier nicht irgendwo schon!


    Herzliche Grüße, Torsten

  • Auf der Seite von Greenpeace ist auch so was zu finden,
    aber dein link ist irgendwie übersichtlicher, hab ich gleich
    gespeichert, vielen Dank!


    Nur leider sagen die uns nicht, wo sie gentechnisch manipulierten Raps anbauen. Das wird definitiv gemacht, die Informationen darüber aber zurückgehalten.....:evil:


    muss immer aufpassen, dass ich nicht zu sauer werde....


    sneck

    Wer mit einem Baum sprechen kann, braucht keinen Psychiater. Die meisten glauben genau das Gegenteil. (Phil Bosmans)

  • xcde > enRGoogle


    Warum sollten DIE das denn tun?
    In dieser LIste wird alles aufgezeigt, was an GVO in Deutschland angepflanzt und angebaut wird.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Das wird definitiv gemacht, die Informationen darüber aber zurückgehalten.....:evil:


     
    Hallo sneck,
    da Du die Informationen offenbar hast, halte Sie bitte nicht zurück.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Gen-Raps WIRD bereits in Deutschland angebaut,
    wenn auch nur in sog. "Freilandversuchen".
    Diese müssen NICHT öffentlich gemacht werden und erscheinen
    demzufolge auch nicht in dem Standortregister.
    D.h. nebenan kann so eine Fläche sein und ich habe nicht die geringste Ahnung. Klasse.


    Raps sät sich sehr schnell und sehr unkontrolliert aus, siehe Kanada und der Kampf David gegen Goliath (dieser Percy Dings, weiß jetzt seinen Namen nicht mehr).


    Hier ein paar Leseproben:


    http://www.pressebuero-haehn.xwsnet.org/mi070904.PDF


    http://www.gene.ch/genpost/2005/Jul-Dec/msg00094.html


    http://www.greenpeace.de/theme…aessern_gentechnikgesetz/


    http://www.greenpeace.de/theme…schland_ausser_kontrolle/


    http://www.spiegel.de/politik/…land/0,1518,77068,00.html


    http://www.netlink.de/gen/Zeitung/1998/980323.htm




    sneck

    Wer mit einem Baum sprechen kann, braucht keinen Psychiater. Die meisten glauben genau das Gegenteil. (Phil Bosmans)

  • Hier Infos zu gentechnisch veränderten Raps in Deutschland:


    300 Hektar seien versehentlich gesät worden.


    http://www.spiegel.de/politik/…land/0,1518,77171,00.html


    Von der betroffenen Partie der Sorte Taurus waren 809 Einheiten ausgeliefert worden. Davon waren 404 Einheiten auf 67 Betrieben in den Bundesländern Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein auf insgesamt etwa 1300 Hektar bereits ausgesät worden.


    http://www.bvl.bund.de/DE/06__…bnisse__Untersuchung.html


    Der BUND hatte beim Landwirtschaftsministerium um die Bekanntgabe der mit Saatgut von gentechnisch verändertem Raps bestellten Flächen gebeten. Nun liegt der Bescheid vor: Das Ministerium verweigert die Bekanntgabe der betroffenen Flächen.


    http://www.bund-sh.de/Envolution/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=245




    Eine schwedische Studie belegt, was Kritiker schon immer befürchtet haben: Gen-Pflanzen sind kaum auszumerzen. Noch zehn Jahre nach Ende eines Freisetzungsversuchs mit gentechnisch verändertem Raps haben Forscher Abkömmlinge der Pflanzen auf der ehemaligen Anbaufläche gefunden.


    http://www.welt.de/wissenschaf…aeckig_in_der_Umwelt.html





    So langsam wird es eng mit dem Verkauf von Honig. Erst ist der Genmaispollen drin, jetzt auch noch Genrapspollen.


    Um den (unseren?) Energiehunger zu stillen, gehen die Verantwortlichen über Bienenleichen.


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Moin,


    es gab aber ein Vorschrift, wonach die Betroffenen Flaechen unschaedlich gemacht werden mussten (zumindest in SH). Die betroffenen Bauern wurden entsprechend aufgefordert und kontrolliert. Nur die Flaechen wurden nicht bekanntgegeben.


    Gruss Michael

  • bevor oder nachdem der Raps sich ausgesät hat...???


    sneck

    Wer mit einem Baum sprechen kann, braucht keinen Psychiater. Die meisten glauben genau das Gegenteil. (Phil Bosmans)

  • Hallo Michael,


    der Anweisung ist aber meinen Informationen nach nicht nachgekommen worden. Die Felder sind nicht (!) untergepflügt oder anderweitig dekontaminiert worden.


    Bedenklich in diesem Zusammenhang ist auch, wie gentechnisch veränderte Raps bei "Freisetzungsversuchen" trotz Vorsichtsmaßnahmen auch 10 Jahre später auf dem Feld zu finden ist.


    Siehe: http://www.welt.de/wissenschaf…aeckig_in_der_Umwelt.html


    Das bedeutet, daß selbst solche Maßnahmen, wenn sie denn durchgeführt werden, nur bedingt einen Schutz vor der Verseuchung schützen.



    Ich kann nicht verstehen, wie das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MURL) in Schleswig-Holstein dazu kommt, solche Informationen zu deckeln. Hier besteht ein öffentliches Interesse an der Sicherheit der Lebensmittel und an dem Erhalt des Naturhaushaltes. An unserer Zukunft. Auf welcher rechtlichen Grundlagen werden solche Informationen geheim gehalten?


    Honigbienen und ihre Produkte sind Bioindikatoren. Sie sammeln Pollen aus weitläufigen Gebieten, es ist jederzeit möglich die Existenz solcher geheimen und illegalen Anbaufeldern durch die Untersuchung von Honig- und Pollenproben festzustellen.


    Den entsprechenden Ministerien sollte dieser Vorschlag mal unterbreitet werden.


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    der Anweisung ist aber meinen Informationen nach nicht nachgekommen worden. Die Felder sind nicht (!) untergepflügt oder anderweitig dekontaminiert worden.


    Ich habe Deine Informationen leider nicht, deshalb bin ich davon ausgegangen, das die kontaminierten Flaechen hier in SH unschaedlich gemacht wurden.
    Wenn dem nicht so ist, ist das natuerlich eine Sauerei.


    Ich bin voll auf Deiner Seite wenn es sich nun herausstellt, dass die betroffenen Flaechen nicht dekontaminiert wurden.



    Ich kann nicht verstehen, wie das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MURL) in Schleswig-Holstein dazu kommt, solche Informationen zu deckeln.


    Was die Veroeffentlichung angeht, ist das Ganze natuerlich ein zweischneidiges Schwert. Stell Dir doch mal den Landwirt vor, der im guten Glauben alles richtig gemacht zu haben, das erworbene Saatgut ausgebracht hat. Nun erfaehrt er, dass das Saatgut mit GVO Raps kontaminiert war. Er macht es daraufhin lt. Vorschrift unschaedlich. (Ich hoffe immer noch, dass Vorschriften eingehalten werden, wie gesagt, ich verfuege nicht ueber gegenteilige Informationen)
    Nun wird zu allem Aerger, zusaetzlicher Arbeit und Verdruss auch noch die Lage seines Ackers veroeffentlicht. Ich moechte dann nicht in seiner Haut stecken. Ich glaube dass die Ereignisse an Frau Zindlers Maschendrahtzaun harmlos sind gegen das, was dann dort losgeht.



    Hier besteht ein öffentliches Interesse an der Sicherheit der Lebensmittel und an dem Erhalt des Naturhaushaltes. An unserer Zukunft. Auf welcher rechtlichen Grundlagen werden solche Informationen geheim gehalten?


    Die rechtlichen Grundlagen kenn ich leider auch nicht.



    Sie sammeln Pollen aus weitläufigen Gebieten, es ist jederzeit möglich die Existenz solcher geheimen und illegalen Anbaufeldern durch die Untersuchung von Honig- und Pollenproben festzustellen.


    Die Existenz ja, aber nicht die genaue Lage.


    Den entsprechenden Ministerien sollte dieser Vorschlag mal unterbreitet werden.


    Jo!


    Gruss Michael

  • Dem BVL habe ich diesen Vorschlag nun unterbreitet. Die genaue Position der Felder lässt sich nach der Feststellung im Bienenstock im Radius von 10km bestimmt schneller feststellen, als wenn garkeine Kontrolle bestünde.


    Die Probleme die der ahnungslose Bauer bekommt, dessen Felder "versehentlich" kontaminiert wurden, sollten auf die Verursacher, sprich die Hersteller umgewälzt werden. Also wenn die Felder verwüstet wurden, weil ein Hersteller gepanscht hat, soll dieser auch die Kosten tragen. Kann ja nicht alles am Landwirt hängen bleiben.


    Bin gespannt, ob das BVL antwortet und mit uns Imkern ein Bienen-Frühwarnsystem für illegale Pestizide und illegale gentechnisch veränderte Pflanzen einrichtet.



    Viele Grüße,


    Bernhard