3 Fragen zur Räuberei

  • Hallo zusammen,
     
    ich glaube bei mir wird geräubert, hab die Fluglöcher verengt und ein Brettchen davorgestellt. Jetzt hab ich das Gefühl die Räuberei ist wieder etwas abgeklungen, trotzdem drei Fragen zur Räuberei:
     
    1.Kannn sich ein Volk von der Räuberei wieder erholen bzw. kann man anschließend wieder auffüttern, sodass das Volk wieder genug Futter hat?
     
    2. Hört ein räuberndes Volk auf zu räubern, wenn es selbst gefüttert wird?
     
    3. Kann ich mir als Imker das Auffüttern "sparen", wenn ich weiß , dass mein Volk beim Nachbarn räubert bzw. geräubert hat!
     
    Bitte um ehrliche Antworten (insbesondere Frage 3)!
    Gruß Michel

  • Hallo Michel,


    1. Ja
    2. Nein
    3. Du Schelm :roll:


    Du weißt ja nie, wie viel und was die Bienen beim Nachbarn räubern.
    Vor allen Dingen, das zweite sollte Dir zu denken geben.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Moin Michel


    zu 3: Ich habe hier ein Volk, welches ich nie so viel gefüttert habe wie es nun auf die Waage bringt.
    Die haben dafür 2 andere ausgeräubert, die nun nicht mehr sind...


    Such mal im Forum unter Räuberei Gitter.


    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Die haben dafür 2 andere ausgeräubert, die nun nicht mehr sind...
    Such mal im Forum unter Räuberei Gitter.
    Patrick


     
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    nur mal so am Rande : Völker die Räubern sind hoch faulbrutgefährdet.Auch eine erhöhte Reinvasionsgefahr bezüglich Varroa ist anzunehmen.
    Geplündert werden im allgemeinen die schwachen /Kranken / Befallenen.
    Somit holen sich die starken nicht nur das Futter sonder auch alle möglichen Sachen, die nichts in einem Volk zu suchen haben.
     
    Viele Grüße aus dem recht kühlen und bedeckten Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin nach Hamburg


    Da ich meine Völker kenne, und bei allen die Faulbrut-Unbedenklichkeits Urkunde vorliegt mache ich mir nicht viele Gedanken darum, wenn nur meine eigenen Völker betroffen sind.


    Die Sache mit den schwachen Völkern die nur überfallen werden nehme ich schon lange nicht mehr hin ;-).
    Es kommt auch auf den Standplatz an.
    Wenn die Nachbarsbienen einfallen weil gemeint wird, Füttern ist überflüssiger Tand, und das stärkste Volk gerade an der nächsten Ecke zum Nachbarn liegt... - verloren.


    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935


  • Da ich meine Völker kenne, und bei allen die Faulbrut-Unbedenklichkeits Urkunde vorliegt mache ich mir nicht viele Gedanken darum, wenn nur meine eigenen Völker betroffen sind. Patrick


     
    Moin , Moin,
    Völker die den Bogen raus haben, halten sich nicht mit Läppertracht auf, wenn sie mit einem Volk fertig sind. Ich weiß bei meinen Völkern nicht , wo sie hinfliegen. Ich kann nur vermuten. War ja nur mal so eine Anmerkung.:wink: 
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo nochmals,
    danke für die aufschlussreiche Diskussion.
    Ich habe jetzt bei meinen 4 Völkern überall ein Brettchen vor das Flugloch gestellt und tatsächlich ist die Räuberei, soweit ich das erkennennen kann, eingedämmt. Jetzt lass ich die Bretter erstmal da, wo sie sind, oder?


    Wäre es nicht sinnvoll, dass in einem kleinen Ort, soweit dies möglich ist, die Auffütterung miteinander abzustimmen? Würde das etwas bringen, um potenzielle Räuberi einzudämmen?


    Gruß Michel