• Schönen Nachmittag allerseits, liebe Leut,
     
    am 3 Sept. 08 kommt der H. Seehofer nach Teisendorf.
    Er spricht im Poststall um 20 Uhr bei seinem Wahlkampfauftritt.
     
    Die Leute von www.bayern-stoppt-genmais.de werden ab 17 Uhr auf dem Marktplatz in Teisendorf eine Podiumsdiskussion veranstalten, bei der ein Vertreter von Demeter, eine Vertreterin von zivilcourage und ein Imker
    beteiligt sein werden. Dr. Peter Ramsauer wurde auch eingeladen.
    Ob er kommt steht noch nicht fest.
     
    Das Ganze wurde schon in München inszeniert, wo H. Seehofer, sowie Walter Haefeker anwesend waren.
     
    Nun meine Bitte an die Imker aus der Umgebung, die hier lesen:
     
    Kommt auch hier um 17 Uhr zur Diskussion. Es ist verdammt wichtig, daß Sie uns sehen.
     
    Wir müssen vom Gen-Mais weg, Ja wo han ma denn eigentlich?
     
    Der Gen-Mais muß von uns weg, aus basta!
     
    Wir dürfen jetzt nicht locker lassen, sonst werden unsere Honigvögel weiterhin vergiftet - vergent - und verhungern.
     
    Schönes Wochenende
    Gruß Simon

  • Ja... das würd mich auch interessieren. Hab zwar keine Imkersachen, aber ich könnt mir was ausleihen


    Grüße von Lisa

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere

  • Morgen liebe Leut,
     
    bitte laßt den Schleier zuhaus. Nehmt einfach einen schönen Imkerhut mit einem Federl, wer eine Pipp hat, der nehm auch diese mit oder einen Smoker.
     
    Das ganze soll eine Art Vorgeschmack auf die Demo in Berchtesgaden sein.
     
    Schreibt auch Transparente oder Tafeln wie z. B.:
     
     
    Der Genmais muß weg!
     
     
    Die Biene ist der Indikator, wenn Sie stirbt,
    dann sterben auch wir.
     
     
    Unserer Honigbiene gehts dreckig!
    vergiftet - vergent - verhungert
     
    usw., laßt Euch was einfallen. Wir müssen Ihnen auf die Pelle rücken.
    Die müssen einen Verfolgungswahn bekommen, daß sie sagen:
    Nein, nicht schon wieder diese Imker.
     
    Wir werden uns nicht vorhalten lassen müssen von unseren Kindern,
    nichts getan zu haben gegen das Aussterben der Honigbiene.
     
    Drum kommt und nehmt alle Naturliebhaber mit, die Herz und Verstand haben!
     
    Gruß Simmerl

  • Hallo miteinander.


    Ein Redner, mit Namen Herr Hönig, hat uns zum Ende der Demo in Freiburg erinnert, daß wir nicht nur GEGEN Pestizide und bestimmte Firmen sein sollten, sondern vor allem auch FÜR den Erhalt der Honigbiene und den Naturhaushalt.


    Wir können GEGEN Lobbyarbeit und GEGEN die Bieneninstitute, GEGEN die Chemieindustrie schimpfen. Wir können "Schuldige" entlarven und wir können starke Reden GEGEN sie schwingen.


    Sicher müssen die Dinge beim Namen genannt werden.


    Doch GEGEN etwas zu sein erzeugt einen Widerstand beim Gegenüber. Das GEGEN-ETWAS-SEIN ist wie ein Schubsen. Beim ersten Schubser trifft es den Gegenüber meistens unerwartet, er wird nachgeben. Mit jedem weiteren Schubser werden wir mehr und mehr Widerstand erfahren.


    Ganz anders, wenn wir FÜR etwas sind. FÜR den Erhalt der Bienen. FÜR die Gesundheit der Bienen und der Natur. FÜR eine nachhaltigere Landwirtschaft. Wir können indem wir FÜR etwas sind, den Gegenüber FÜR unsere Sache gewinnen. Egal ob Landwirt, ob Beamter bei der Zulassungsbehörde, Chemieindustrieller, andere.


    Was meint ihr, was konstruktiver ist? Den anderen zu sagen "Du bist schuld! Weg mit den Pestiziden!" Die Reaktion ist die folgende: "Ich bin mir keiner Schuld bewusst, ich mache das nur, weil ich muss. Und ich brauche die Pestizde, also geh weg!"


    Oder "Wir wollen die Honigbiene erhalten - machst Du mit?" Dagegen werden die meisten nichts haben und der Gegenüber wird eher bereit sein, mit Dir zu sprechen.


    Probleme werden gemacht! Und meistens dadurch, dass man nicht miteinander spricht. Und meistens spricht man nicht miteinander, weil man sich vorher gegenseitig Vorwürfe gemacht hat.


    Ich würde mir wünschen, dass wir auf den Demos nicht nur GEGEN etwas sind, sondern vor allem FÜR.


    "Erhaltet die Honigbienen"


    "Erhaltet den Naturhaushalt"


    Im Moment berichtet die Presse von Imkern, die gegen Clothianidin protestieren. Das ist nicht richtig, wir demonstrieren für unsere Bienen.


    Bitte bringt Schilder mit, die auch das aussagen.


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Einen wunderschönen guten Mittag an diesem grauen, verregneten, guten Mittag :-)
    Hey, Simon wo in Regensburg findet die Demo stadt?
    Wer mitfahren will, nehme gerne welche mit .
    Abfahrt: Bei mir, fahre über Straubing ,Autobahn, wenn gewollt nehme ich von den Anschlußstellen Euch mit.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Hallo Bernhard,
    Für und Gegen ist im Moment noch nicht so wichtig.Erst einmal muß mal klargemacht werden um was es hier wirklich geht.
    Für Friede, Freude,Eierkuchen und backe,backe Kuchen haben wir nach Brüssel noch Zeit genug.
    Jetzt ist ersteinmal klare Kante angezeigt,klare SCHARFE Worte.
    Aufklärung der Bevölkerung mit Tatsachen und Beweisen.
    Der armselige Imkerhaufen in Freiburg hat doch gezeigt wie es gemacht worden ist.
    Über 90 Prozent haben das Geld genommen und auf jede weitere Klage verzichtet.
    Wenn da nicht Nabu und andere Umweltler gekommen wären hätten wir ganz schön alt ausgesehen.
    Der Druck darf nicht aus dem Kessel genommen werden.
    Wir bleiben unberechenbar und BÖSE,weil uns sonst keiner ernst nimmt !
    Nicht teilen lassen,die Zukunft unsere Kinder und Bienen stehen auf dem Spiel !
    Kann man da überhaupt Kompromisse schließen ?
    Was passiert mit den Imkern,wenn herauskommt das Gifte jetzt schon im Honig sind ?
    Backe,backe, Kuchen jeder bekommt tausend Euro,und dann ADIOS !
    Niemals!
    Gruß
    Helmut

  • Hallo,


    für u. Gegen ist sehr wichtig! Ich bin eindeutig für "Für", für klare Kante, gegen SCHARFE Worte, für einnehmende Worte. Gegen BÖSE Worte u. böses agieren. Für Klarstellung und klare Worte.
    Bernhard wird halbwegs "backe, backe Kuchen" unterstellt. Das finde ich recht ätzend. Bevor ich scharfe Worte schreibe:


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hallo Helmut,


    es ist wichtig, die Rote Karte zu zeigen. Zu zeigen, daß Grenzen überschritten worden sind. Die Bienen dürfen nicht einfach geopfert werden. Das ist klar.


    Wichtiger ist es jedoch zielorientiert zu arbeiten. Wir können uns für den Krieg entscheiden und GEGEN "die Achse des Bösen" ausziehen. Oder wir entscheiden uns, unseren Groll in Zaum zu halten und die Zukunft der Bienen und der Imkerei zu erhalten, indem wir alle ins Boot holen.


    Auch wenn es manchen nicht schmeckt. Wir brauchen alle Beteiligten, von JKI, BVL, Politik, Chemieindustrie, Landwirte, Imker, Bieneninstitute, Wissenschaft - alle brauchen wir im Boot, um die heutigen Mißstände aufzulösen.


    Unmöglich? Vielleicht. Doch das wurde auch schon zu anderen Dingen behauptet, unmöglich, und siehe da, was alles möglich ist. Man muss es nur wollen.


    "Man muß das Unmögliche wagen, um das Mögliche zu schaffen"
    (Hermann Hesse)



    Man kann sagen: "Wir demonstrieren gegen den Krieg"
    Oder man sagt: "Wir demonstrieren für den Frieden"


    Wiederholt diese zwei Sätze innerlich ein paar Mal und entscheidet euch dann.


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Guten Abend Stefan,
    Was schlägst du vor ?
    Wie sollen wir vorgehen ?
    Das Bernhard ein lieber Pattevogel ist,und nur ans Gute im Menschen glaubt,ist uns wohl bekannt.
    Ich weiß aber, das der Mensch böse und egoistisch ist.
    Er glaubt und ich weiß ,das ist der Unterschied.
    Wenn über Jahre weiterdiskutiert wird ist die Welt längst verseucht.
    Hier geht es nicht mehr um Jahre,sondern um Sekunden.
    Es ist 20 nach 12 und nicht mehr 5 vor.
    Ich wäre bei Euch,wenns nicht so dramatisch wäre.
    Ich ziehe die scharfe Auseinandersetzung vor.
    Mag jeder für sich entscheiden,ich nehme die Ellenbogen und versuche niemanden(meiner Freunde) dabei zu verletzen.
    mit freundlichsten Grüßen
    Helmut

  • Helmut,


    Probleme werden gemacht. Wenn man keine hat, dann baut man sich welche.
    Und dann wundert man sich, dass man nicht vorwärts kommt...


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Im Anfang ist es sehr wichtig, möglichst genau zu wissen, woGEGEN man ist.


    WoFÜR ist deutlich schwieriger, erfordert mehr Wissen, Kreativität, Arbeit letztlich. GEGEN dies und das wurde und wird schon soooo lang demonstriert, doch hab ich da bisher auch nur selten Erfolge feststellen können. Grad für eine Vielzahl an Menschen ist ein Wogegen leider meist zu wenig. Ideen "WoFür" lassen sich am besten gemeinsam entwickeln.


    meint Lisa (die Bernhard nicht als FriedeFreudeEierkuchen-Menschen sieht sondern als einen mit sehr großem Weitblick :p_flower01:)

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere