... und sie krabbeln doch.

  • Hallo,


    Vorab: Bei der letzten Gemülldiagnose vor etwas mehr als einer Woche an meinen (Jung)völkern habe ich einen nat. Milbenfall von 0-1 Milben pro Tag festgestellt.


    Aufgrund des Threads http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=15062 habe ich nun den Wildbau unter den Rähmchen entfernt. Dabei war etwas Drohnenbrut (hmm, um diese Jahreszeit?) im Wildbau und ich habe interessehalber mal ein paar solcher Zellen (ca. 10) geöffnet. Bei drei oder vier davon ist mir doch prompt je eine Varroamilbe (vermutlich die Muttermilbe) entgegen gekrabbelt.


    Da war ich dann doch ziemlich baff, hätte ich doch nie damit gerechnet, dass mir bei den Stichproben so viele Viecher entgegenkrabbeln.


    Habe dann am Sa die Windeln bei allen Völkern eingeschoben und am So (ich war neugierig!) bei dem betreffenden Volk keine (oder wars eine - da war ich mir nicht so sicher?) Milbe gesehen.


    Ich dachte so bei mir, das ist aber ein seltsames Stichproben<->nat. Milbenfall-Verhältnis. Übrigens, Ameisen sind mir kaum welche aufgefallen - nur vereinzelt.


    Nachdem ich eigentlich bei diesen Jungvölkern aufgrund des sehr geringen nat. Milbenfalles auf die erste (TV kurz) Behandlung verzichten und erst Mitte Sept. mit TV lang behandeln wollte, werde ich nun wohl doch Morgen eine Kurzbehandlung einschieben.


    Oder wie bewertet ihr das Ganze?


    Gruß
    Martin

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  • Das würde ich auf alle Fälle machen. Dass der natürliche Milbenfall früher gering war, ist auch darauf zurück zu führen, dass damals die Mehrheit der Milben in der Brut war


    Gruss Jon.