Holtermann vs. Stehr

  • Guten Abend euch allen;-)
    Ich habe mal eine Frage an euch alle.
    Ich habe Segeberger Beuten von Holtermann. Nun hört man ja immerwieder, dass Stehr besser sein soll. Da dachte ich mir: Kauf dochmal Stehr-Zargen!
    Aber nun ist die Frage: Sind Stehr-Zargen und Holtermann-Zargen kompatibel oder haben die unterschiedliche Maße?
     
    Alles Liebe...
     
    Eichi:Biene:

  • Ähm,
    welche hast du denn jetzt: die Original-Segeberger mit 11 DNM, quadratisch, oder die Holtermänner mit 12 DNM (läuft jetzt nur noch unter Frankenbeute), rechteckig?
    Holtermann verkauft beides.
    Stehr-Beuten haben diesen Imprint mit Copyrightzeichen.
    Das Nordporstyropor ist wesentlich härter, aber beides ist echt unhandlich (ich HASSE diese Griffmulden UND die Falze....:evil:)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo, Stefan,
    angefangen hab ich mit nicht-zusammenpassenden -Selbstbau-Beuten vom Paten, dann hatte ich Oriinal Sgeberger, dann Holtermänner mit 12DNM, und seit 2005 Selbstbauholzbaumarktbilligbeuten, erst mit 12 DNM, jetzt auf 8.
    Plus halbhohe HR.
    SEHR handlich.:lol:
    Und SEHR preiswert.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Also Nordpor ist glaub ich der Name für das Styropor der STEHR Beuten, ich habe sowohl STEHR als auch Holtermann (11 Waben allerdings), die letzteren heißen auch "Original Segeberger" aber sie haben nicht den Schriftzug "STEHR" in jeder Griffmulde.
     
    Ich finde rein Subjektiv das sich die STEHR etwas besser macht, ich halte das NORDPOR Zeug für "dichter" geschäumt als das andere, kann aber sein das es Einbildung ist.
    Jedenfalls haben die "Original Segeberger" die ich habe schon bei Lieferung diverse Risse, das habe ich bei STEHR noch nie gesehen, kann aber auch sein das es bloß Montagsbeuten sind...
     
    Am Falz stört mich, das bei schnellem Arbeiten schon einmal die eine oder andere Biene dabei tödlich Verunglückt, normalerweise fege ich die aber immer über den Falz zurück in die Beute das nix passiert, ist halt nur ein wenig mehr Arbeit.
    Der Vorteil den ich in dem Falz sehe ist einfach das er die Beute gut zusammenhält, ich hätte bei Holzbeuten ohne Falz Sorgen, das die auseinanderschwubbern.
     
    Tipp: Wenn man einen Spachtel o.Ä. mit dem Feuerzeug erhitzt und über die scharfe Kante der Griffmulden zieht, hat man die gut "entschärft".
    Das macht man am besten bevor man die Beute streicht.


  • Der Vorteil den ich in dem Falz sehe ist einfach das er die Beute gut zusammenhält, ich hätte bei Holzbeuten ohne Falz Sorgen, das die auseinanderschwubbern.


    Moin,


    das hatte ich auch befürchtet, bevor ich Sabines Zargen nachbaute.
    Aber dank Kittharz halten die wie geleimt.
    Nur beim Wandern würde ich einen Gurt drumstricken...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,


    um es nochmal klar zu stellen, Segeberger von Stehr sind die originalen Segeberger und da steht es auch in den Griffmulden. Alles andere sind nachgemacht, von anderen Herstellern und sollen nicht die Festigkeit haben, wie Stehr. Dafür gibt es bei manchem Hersteller noch eine spezielle Beschichtung. Alles Segeberger passen zusammen, da gibt es auch sogar einen Holzboden.


    Gruß Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Guten Morgen,
    Zum Thema Falz und zerdrückte Bienen. Habe selbst Beuten mit und ohne.
    Meiner Meinung nach werden bei beiden Varianten leider immer wieder Bienen zerquetscht. Bei mit Falz werden sie flach gemacht und bei ohne Falz beim draufschieben zerschnitten.
    Bei ohne Falz werden die Bienen-Teile ausgeräumt, bzw. fallen draussen runter. Bei mit Falz wird man dagegen beim nächsten öffnen mit flachen, trockenen Bienenleichen konfrontiert, was zugegebenermassen kein schöner Anblick ist.
    Für die Segeberger habe ich mir eine einfache Stützvorrichtung gebaut. So kann ich den Deckel mit Futtergeschirr (oder mit Flachzarge) seitlich in eine vertikale Position aufklappen. Während dem Bearbeiten läuft der Grossteil der Bienen in die Waben, so dass das zumachen eigentlich dann problemlos geht.

  • Hey:)
    Ich habe die "Original Segeberger" mit 11 DNM von Holtermann und nach dem Kommentar von Wabenklau sollten die ja auch mit den Stehr zusammenpassen:)
     
    Also schonmal viele Danke;-)
     
    Eichi

  • Die passen zusammen wie a auf deckel. Das Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Die neun Kunststoffbeuten von Holtermann sehen allerdings schicker aus, weil die keine Naht mehr haben. Der beste Boden ist der Hochboden von Holtermann ohne Anflugnase. Wer möchte kann ein kleines Ansteckbrettchen dazu erwerben. Den Hochboden mit dem flachen Gitter musste ich im Frühjahr bisher nicht vom Totenfall reinigen, dass haben die Bienen bereits gemacht. Mein Gartenarchitekt meint allerdings, die Kunststoffkisten seine ästhetisch eine Katastrophe und da hat er recht. Ich suche noch DNM 1 1/2 Holzkisten mit Keilzinkenverbindung und Messingbeschlägen am besten mit Zink- oder Edelstahldach. Wer kennt sich da aus ?

  • :roll: Sorry, "kleine Ansteckflugbrettchen" sind absoluter Schwachsinn.
    Anflugbretter als Lebensretter im Frühjahr (und "Geldspucker" im Sommer *wink zu Toyotafan* :-D) müssen groß und breit sein, und bis auf den Boden reichen.
    Alles andere kann man sich gleich sparen, denn dann hat man den Sinn einfach nicht begriffen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Da kommt wieder der erfahrene Benutzer durch. Ein Anflugbrett wird von den Bienen nicht benötigt ! Wer das behauptet liegt wohl nicht ganz richtig, denn auch in den Strohkörben (zbSp Lüneburger Stülper) gibt es keine Anflugbrettchen, gleich welcher Größe. Bruder Adam, immerhin der Größe Imker des 20. Jahrhunderts, verwendete allerdings Riesenanflugbretter, eine Erklärung dafür findet sich in seiner Literatur dafür nicht. Für mich sind die kleinen Anflugbretter trotzdem praktisch und zwar aus folgendem Grund: Sie dienen als Stütze für die größeren Anflugbretter, die ich auflege bevor ich Bienen auf diese abkehre, zBsp. bei der Honigernte oder beim Bilden von Fluglingen oder der Vereinigung von Völkern über das Flugloch. Meine Bienen nutzen die langen Anflugbretter und aus die kurzen Ansteckbretter im Hochsommer zum Abkühlen, so sieht es jedenfalls aus.

  • :lol: Du Scherzkeks!
    Sowohl am Lüneburger Stülper als auch am "Hohlen Baum" haben die Bienen das Flugloch OBEN und somit eine Menge Landefläche.

    Zitat

    Bruder Adam, immerhin der Größe Imker des 20. Jahrhunderts, verwendete allerdings Riesenanflugbretter, eine Erklärung dafür findet sich in seiner Literatur dafür nicht.


    Toyotafan kommt für mich da direkt hinterher :p_flower01:, und sein Grund dafür ist selbsterklärend: "Geldspucker" (wer beim 1. IFT war, lacht heute noch und hat jetzt auch große Anflugbretter :lol:).
    Für die Nicht-Anwesenden ( Christoph, verzeih mir, die Versuchung war zu groß...:p_flower01:): Bienen, die sehr früh am Morgen ergiebige Trachtquellen ausmachen und schwerstbeladen nach Hause kommen, landen oft vor der Beute, und verklammen, weil es noch schweinekalt am Boden ist.
    Also keine Nachricht an die Schwestern zuhause, wo viel zu holen ist...
    Bienen, die es vom Boden aufs Flugbrett schaffen (vorzugsweise dunkel), wärmen sich relativ schnell wieder auf und können die gute Kunde viel früher weiterverbreiten.
    Entsprechend kommt das Volk dann in die Gänge - das kann 2-4 Stunden Unterschied zu Völkern ohne Flugbrett im Sommer bedeuten - Geldspucker.:cool:
    Das bringen deine kleinen Dinger nun wirklich nicht.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen