Brutwaben vermarkten

  • Hallo,
     
    wer eine Reise tut kann sich bilden. So weiß ich seit meinem Kurzaufenthalt in Berlin, wie man Brutwaben entsorgt: Man verkauft sie! Schön eingelegt in Honig.
     
    In der Nähe meines Hotels fand ein (Wochen)markt statt. Natürlich nahmen wir einen Umweg durch den Markt um zu schauen, was es so gibt. Mein imkerlicher Blick entdeckte natürlich sofort den einzigen Imker auf dem kleinen Markt. Ich muste selbstverständlich sofort unter entsprechenden Kommentaren meiner Mitreisenden den Kollegen, bzw. sein Angebot unter die Lupe nehmen: Honig in verschiedenen Varianten und Honig mit eingelegten Honigwaben. Gut, soweit in Ordnung. Dann entdeckte ich das Honigglas mit dem dunkelbraunen Etwas im recht klaren Honig. Beim genaueren Hinsehen und unter Zuhilfenahme meiner bescheidenen Imkereikenntnissen war ich der Meinung, das Braune müssen mehrfach bebrütete Wabenstücke sein. Etwas ungläubig befragte ich den in Imkermontur anwesenden Verkäufer danach. Er bestätigt meine Vermutung mit dem Brustton der Überzeugung, dass dieses Produkt gegen Pollenallergie helfen würde.
    Leider machten mich meine Mitreisende auf die einfahrende Tram aufmerksam, so dass ich diese neue Erkenntnis nicht weiter vertiefen konnte.
    Habe ich da noch Kenntnislücken in der Wirkung von bebrüteten Honigwaben oder in Marktnischen? Wer weiß mehr?
     
    Gruß
    Werner

  • Hallo,
    na, eigentlich sollte man den feinen Unterschied zwischen bebrüteten und Brutwaben doch deutlicher machen.
    Übrigens soll es in Asien durchaus üblich sein, Drohnenbrut (nicht nur bebrütete Drohnenwaben) zur Ernährung zu verwenden.
    Ohne den "Kollegen" in Schutz nehmen zu wollen, sollte man schon objektiv und sachlich richtig in seiner Darstellung bleiben.
    Grüße ralf_2

  • Was ralph 2 meint, wär Apilarnil, Drohenenmadensaft, der vor allem, müde Männer munter mach soll, die Prostata unterstützt und wachstumsfördernd sein kann. Erfunden von einem rum. Imker, falls ich nicht irre, der damit seine Enten fütterte, die darauf hin schneller fett wurden.
     
    Gruß Simmerl

  • Hallo,
     
    dann weiss ich jetzt, dass Drohenenmadensaft für mich nix ist, ICH will nicht schnell fett werden. :u_idea_bulb02:
     
    viele Grüsse

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • ...fetter Papa...? :lol:


     
    Moin , Moin aus Hamburg
    es hapert nur an der Schreibweise. Fetter Papa geht gar nicht :wink: 
    Fätte Mutti - :daumen:
     

    Er bestätigt meine Vermutung mit dem Brustton der Überzeugung, dass dieses Produkt gegen Pollenallergie helfen würde.Gruß Werner


     
    Ist doch klar ! Wer das verträgt , der hat Dinge zu sich genommen, die das bloße Einatmen von so ein paar verirrten Pollen überhaupt nicht mehr ins Gewicht fallen lassen.
     
    Kinder die Im Dreck spielen sind auch seltenen krank. :wink:
     
    Das sah bestimmt lecker aus.Hast du ein Foto gemacht ?
     
    Grüße aus dem vorabendbrotlichen Hamburg
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo zusammen,
    für die Kunden ist das bebrütete Wabenstück sehr Interessant. Aber ob der Honig da noch schmeckt? Da ist doch das häutchen von den Bienenlarven drin.


    Nicht das die dann noch davon bekommt :lol:


    Gruß
    Markus

  • [quote=Drohne Daniel;
     
    Das sah bestimmt lecker aus.Hast du ein Foto gemacht ?
     
    [/quote]
     
    Nein, hab leider kein Foto gemacht, meine Mitreisende haben zu sehr gedrängt. Ich empfand es allerdings als unappetitlich.
     
    Gruß
    Werner

  • Apilarnil ähnelt dem Gelee Royal. Ist allerdings nicht mit weiblichen sondern mit männlichen Sexualhormonen ausgestattet. Die machen nicht fett...


    Vielleicht noch ein paar Details zu diesem "Produkt". 6-7 Jahre alte Drohnenlaven mit den Zellen inklusive Honig, Bienenbrot und Propolisspuren. Zerkleinert, homogenisiert, gefiltert und gefriergetrocknet. Apilarnil kann auch mit unbearbeiteten Drohnenzellen erfolgen.


    Studien ergaben 25 pharmakologisch wichtige Eigenschaften des an männlichen Hormonen reichen Bienenproduktes.
    - Diabetes, Gicht, Fettleibigkeit
    - mentale/ emotionale Depressionen
    - Immunsystemschwächen
    - Potenzstörungen
    - Störungen des endokrinen Systems
    - Beeinträchtigungen des neuro vegetativen Systems
    (vgl. Stangaciu & Hartenstein, S.55ff)


    Stangaciu, S. & Hartenstein, E. (2004). Sanft heilen mit Bienenprodukten. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag


    Ausdauersportler haben mir von Immunsystemstärkung berichtet. Außerdem sollen sich höhere Trainingsumfänge damit besser verkraften lassen.

    ...drama makes the world go round... darf ja bloß nicht langweilig werden!