Umsatteln auf Langstroth?

  • Ich habe mit Segeberger Beuten im DN-Maß angefangen und überlege mir gerade ob ich ab nächstes Jahr alle neuen Völker auf Langstroth-Maß setzen soll.
     
    Also im Prinzip ein fließender Übergang von DN nach Langstroth.
     
    Da mir die Styroporbeuten sehr gut gefallen (ist ein herrlich leichtes Arbeiten) habe ich die Frankenbeute ins Auge gefasst, die es ja auch im Langstroth-Maß gibt.
     
    Hat schon einmal jemand mit dieser Beute geimkert, kann man die empfehlen? Was haltet ihr generell vom Langstroth-Maß?

  • Moin,
    laß die Finger von der Frankenbeute, das Styropor ist nicht so hart wie von den Segebergern (falls du "echte" hast).
    War ein absoluter Fehlkauf.
    Dazu kommt, daß die Dinger entsetzlich unhandlich sind für meinen Geschmack, und anscheinend hattest du noch keine Gelegenheit, eine wirklich volle Ganzzarge aus und auf Schulterhöhe heben zu dürfen :wink:
    Plus der von mir so sehr gehaßte bienenkillende Falz - näääää. Nie wieder, nicht mal geschenkt.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen



  • Bei den heutigen Preisen alles noch mal Neu?
    Welchen Sinn soll das Ganze haben?
    DN ist in Deutschland ein gängiges Maß!


    Mit freundlichen Grüßen
    IMME


  • Wären wir wieder beim Thema "Was ist schwerer, die Beute oder der Inhalt?"


    Styoropor kommt für mich auch nicht in Frage. Ich habe für einen Kunden in diesem Jahr vier Ableger gleich in Frankenbeuten einlogiert. War wieder eine Erfahrung zum Abgewöhnen - für mich wohlgemerkt!


    Im kompatiblen (Holz)System kannst du auch Langstroth verwenden. Das Maß an sich ist nicht falsch, bringt dir aber systembedingt keinen Vorteile gegenüber DNM oder ZA (zweiräumiges Imkern, 20 Rähmchen).


    Ein Umstieg lohnt sich meiner Ansicht nur auf ein anderes Maß: Dadant. Ist einräumig mit einem Riesenangebot an Fertigprodukten.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo,
     
    es ist eigentlich egal ob Zander oder Langstroth. Das vor Jahren oft benutzte Argument des globalen Austausches ist verstummt. Dadant ist ein gutes Maß. Ich würde aber heute möglichst niedere Honigräume benutzen. Der Vorteil von zwei Bruträumen ist, dass man bei Betriebsweisen variabler ist. Wenn du die Varroadauerbehandlung satt hast, dann hast du bei Zander ausgebaute Brutwaben zur Verfügung. Bei Dadant muss dreiviertel des Brutraumes neu ausgebaut werden. Funktioniert allerdings.
     
    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Wenn Langstroth, dann 2/3.
    Mir sind die DNM-Honigräume auch viel zu schwer und deshalb bin ich zu 2/3 Langstroth (Flachzarge) gekommen. Es ist eine Frage der Philosophie ob Flachzarge oder lieber ungeteilter Brutraum.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • OK dann lass ich das mit der Frankenbeute wohl doch, Hauptanreiz war für mich einfach die größere Wabenfläche.
     
    Ich habe so einen praktischen Wabenbock und hebe die Waben da einzeln rein bevor ich die Zarge abhebe, das geht gut und schont den Rücken :)
     
    Vielleicht gibt es da Alternativen, was ist denn von der DN 1 1/2 Rähmchengröße zu halten?
    So ein Brutraum aus 2 x DN 1 1/2 könnte den Bienen bestimmt gefallen.


  • So ein Brutraum aus 2 x DN 1 1/2 könnte den Bienen bestimmt gefallen.

    Nein, das wäre ein Maß um einräumig im Brutraum zu arbeiten. Auch gibt es keine Königin der Welt, die zwei solche Räume wirklich kpl. bebrüten könnte! Du hättest riesige Vorräte, die du nicht nutzen kannst. Falls du aber das gar nicht willst, hast du Völker die stetig wie die Made im Speck sitzen...

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    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hallo Leute,


    es ist vielleicht nicht ganz im Sinne des Fragers, aber hier in meiner Gegend steigen sehr viele Kollegen auf 1,5DNM um.
    Was man so landläufig hört, mit besten Resultaten.
    Dann allerdings-wie Reiner schreibt- mit einem BR. Die Großwaben scheinen sich landauf-landab immer mehr durchzusetzen.
    Was mir persönlich nicht gefällt, sind -auch vielfach gesehene- HR in DNM-Halbrähmchen. Das erscheint mir dann doch zu sehr Spielerei.
    Ich persönlich habe meinen Komplettumstieg auf Dadant noch keine Minute bereut und würde es jedem "Umstiegswilligen" mal als Vorschlag unters Kopfkissen legen wollen.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • OK dann lass ich das mit der Frankenbeute wohl doch, Hauptanreiz war für mich einfach die größere Wabenfläche.
     
     
    Vielleicht gibt es da Alternativen, was ist denn von der DN 1 1/2 Rähmchengröße zu halten?
    So ein Brutraum aus 2 x DN 1 1/2 könnte den Bienen bestimmt gefallen.


     
     
    Hallo,
    Du gibst Dir die Anwort auf Deine Frage ja schon fast selbst. Du magst Segeberger Beuten und eine grössere Brutwabe. Kauf 1 1/2 Brutzargen dazu und die Sache ist erledigt! Die 1/1 Zargen tun's dann als Honigzargen.
    Habe selbst dieses Jahr einen Teil von Zander auf DNM 1 1/2 Brut und Flachzargen Honig umgestellt. Bin bisher sehr zufrieden.
     
    Grüsse