Wie Gewicht feststellen?

  • Hallo nochmal,
    jemand hat vorhin geschrieben dass seine Beuten noch nicht ihr Wintergewicht erreicht haben. Wie stelle ich denn das Gewicht fest?
    Ich sehe grad mit meinem geistigen Auge meinen armen Ehegatten mit einer Beute auf den Armen balancierend auf einer Personenwaage im Garten stehn *lach*

  • hallo sherry,


    die Frage habe ich meinem Imkerpaten auch gestellt. der sagte mir er würde im ersten Jahr bei mir vorbeikommen und die kurz anheben (quasi bei der as-Behandlung). er hätte das im gefühl....naja, jedenfalls ist er der Meinung, dass man es ganz gut abschätzen bzw. auch lernen kann, wenn man eine Leerzarge mit Rähmchen und Mittelwänden daneben stellt um die als Referenzgewicht zu nutzen.
    aber lach mal nicht, an die Sache mit der Personenwaage habe ich auch schon gedacht. ich habe nämlich keinen Flaschenzug für eine Zugwaage.

    Meine Betriebsweise ist es keine Betriebsweise zu haben - jedes Jahr ist anders !

  • Würde mich auch interessieren. Am einfachsten/günstigsten dürfte es mit einer Federwaage gehen, aber wie genau ich mit dem Haken derselben die Beute anheben soll weiß ich auch noch nicht. Hat Henry nicht mal was von einer Art Schürhaken (mit quasi einem Winkel am einen Ende, zum unter die Beute fahren) erwähnt? Da wär ein Foto nicht schlecht! :daumen:


    Gruß
    Martin

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
     
    zum Beispiel so : Harke mit längerem Stil oder alten Aschekratzer nehmen.
    Am oberen Ende (gegenüber dem abgewinkelten Teil / kurz) Lochbohrung oder Auge herstellen. Hier eine Zugwage einhängen.Rechte Seite unter der Beute einhaken /angeben /Gewicht ablesen. Dito linke Seite.
    Addieren ----- Feddich !
    Einfach- günstig -gut. Nimmt auch den rest des Jahres nicht aufwendigen Lagerplatz ein.
    Schätzen ist zu ungenau.
     
    Grüße aus dem frühabendlichen Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Da wär ein Foto nicht schlecht! :daumen:Gruß
    Martin


     
    Guggst Du Foto. Z: Bei ebay unter Ascheschieber :u_idea_bulb02:

    Bilder

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • hhmmm...hätte nicht gedacht, dass man das so einfach machen kann....ich dachte man verlagert beim anheben der einen Seite das Gewicht dann eher auf die andere, als das man wirklich die effektive Hälfte hochebt....

    Meine Betriebsweise ist es keine Betriebsweise zu haben - jedes Jahr ist anders !

  • hhmmm...hätte nicht gedacht, dass man das so einfach machen kann.....


     
    Das Leben kann so einfach sein (seit Einführung der Großmachtaste :wink:)
     
    Kannst das ja mal mit einer Kiste Bier testen.:wink: Geht alleine an den Haken von der Zugwaage und zum testen im Additionsverfahren.
    Kann nach dem Test auch prima entsorgt werden. Der Test sollte wöchentlich wiederholt werden.:wink:(Mann weiß ja nie , ob man der Technik trauen kann.
     
    Grüße aus dem feierabendlichen Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo,
    also, sherry, Du lachst - aber ich hab's dieses Jahr so gemacht.
    Hab mich mit der Zarge auf eine Personenwaage gestellt und hab dann mein Gewicht und das Gewicht der Zarge einschließlich ausgebauter Rähmchen(ca. 5 kg) und ca. 3-4 kg Bienenmasse abgezogen = Futtermenge.
     
    Ging eigentlich ganz gut. Für eine Stockwaage fehlt mir das nötige Kleingeld und für eine Federwaage die Aufhängevorrichtung...
     
    Ich weiß nicht, ob das eine Dauerlösung sein wird - aber dieses Jahr ging's ganz gut.
     
    Gruß Sambiene

    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungstoffe, die man kriegen kann. (George Burns )

  • Moin, zusammen,
    also ich mach das nicht so kompliziert.:lol:
    Ich guck einfach mal rein und lese.
    Und am Flugloch lese ich auch.
    An den Bienen kann man zum Bücherwurm werden, wegen lesen, aber
    Kraftmeier tu ich mir nicht an.
    In jeder Region ist es sowieso anders, mit den Bienen.:Biene:
    Mit ein bißchen Einfühlungsvermögen kriegt man einen ganz anderen
    Zugang zu den Bienen,
    so man denn will.:daumen:


    Beste Grüße, Udo:wink:

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • :daumen:
    auf die Waage stellen und dann durch 2 teilen, Mööönsch habe ich ein Traumgewicht:p
     
    Wir wiegen so wie der Hamburger Drohn
     
    Viele Grüße
    Andrea

    nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

  • Toll, Bienudo, dass Du den Futterbedarf Deiner Bienen ablesen kannst.
     
    Irgendwie mach ich da wohl was falsch - wie hast Du Deinen Bienen das Schreiben beigebracht?
     
    Gruß Sambiene

    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungstoffe, die man kriegen kann. (George Burns )

  • Sambiene, du meinst das jetzt doch ironisch oder witzig, oder?


    Beste Grüße, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Udo : :wink:
    Gruß Sambiene

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