Knurren aus der Beute

  • Moin moin!


    Gestern machte ich die Beute von einem sonst unauffälligen Volk auf, und wir hörten sogleich ein komisches Geräusch.


    Man könnte es als Knurren oder Knarren bezeichnen. Oder wie ein Rülpsen. Laut und bassig. So bassig, so dass wir uns schwerlich vorstellen können, dass es von Bienen kam.


    Wir haben es mehrere Male gehört, aber beim Auseinandernehmen des Volkes nichts auffälliges gefunden...


    Hat jemand von Euch soetwas schonmal beobachtet und weiß, woher diese Geräusche rühren?


    Gruß,
    Malte


    @Admins: Tolle Idee NACH dem schreiben eines neuen Threads und VOR dessen Eintragung ins Forum auf nicht ausgefüllt Pflichfelder im Profil hinzuweisen, woraufhin ich meinen Beitrag nochmals von vorne schreiben durfte.

  • Hallo Malte,


    sorry, aber Du kannst nur schreiben nachdem Du diese Pflichtfelder ausgefüllt hast.
    Wenn Du selbige aber lückenhaft ausfüllst und das Adressfeld unserer Prüfung nicht stand hält, dann kann es schon mal passieren, daß sich Dein geschriebener Beitrag mit unseren Maßnahmen kreuzen.


    Beste Grüße
    Hartmut

  • Hallo Malte,


    zu dem Knurren hätte ich auch gerne was gewusst - das habe ich letztens auch gehört und war ganz verunsichert - fand aber keinen schnurrenden Kater in der Beute:)


    Habe dann die Idee entwickelt es könnte sich um heftige Ventilationstätigkeit handeln - wie gesagt, hier würden mich die Meinungen/ Erfahrungen anderer auch interessieren.


    Schönen Abend noch


    Ute

    ...to bee or not to bee, that is the question

  • Ich bin also nicht der einzige, der sowas hörte:


    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=9214


    Mir ging auch noch durch den Kopf, dass es im Gleichtakt auf Waben und/oder Beute klopfende Hinterleiber gewesen sein könnten. Ist sowas schonmal beobachtet worden?
    Es klang schon etwas nach "Mini-Specht in der Beute" :-)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von newbees () aus folgendem Grund: Link-Korrektur

  • :lol: Drohnen im Gedrängel machen sowas.
    Man stelle sich mal mittags bei schönem Wetter an die Kiste und sperre die Ohren auf, wenn die dicken Jungs rein/raus wollen und behindert werden - *schnurrr-knurrrrrrrrrrr*

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ja, ich denke auch es sind die Drohnen:
    Anfang des Jahres zeigte mir mein Imkerpate, dass mit umhängen und Absperrgitter seiner Meinung nach der Honigraum schneller genommen wird. Ich wollte das nicht unüberprüft glauben, bei einem Volk kam das Gitter am nächsten Tag wieder raus. Inzwischen hatten sich eine ganze Menige Drohnen auf oder knapp über dem Gitter gesammelt. Als ich die Zarge bewegte knurrte es auch deutlich.
    Vielleicht könnte es folgendes sein:
    Vor zwei Wochen habe ich meine erste "selbstgemachte" Königin gezeichnet. Ich war natürlich (trotz an einer Drohne üben) etwas nervös, und habe sie nicht sonderlich fest gepackt. Zuerst gab sie nur das typische Summ/Jaulgeräusch von sich, was entsteht wenn sie mit "ausgekuppelten" Flügeln die Flugmuskulatur betätigen. Als sie merkte, dass das nichts bringt, fing sie auf einmal an zu vibrieren. Und zwar richtig stark, wie ein kleines Handy mit Vibrationsalarm. Immer in kurzen Stößen, schnell hintereinander! Sie schaffte es tatsächlich, sich rauszuvibrieren, aber nur kurz. Dann war sie wohl platt und hat sich bekleben lassen.
    Wenn alle Bienen sowas können, und das gleichzeitig machen, vielleicht knurrt's dann?

  • Man könnte es als Knurren oder Knarren bezeichnen. Oder wie ein Rülpsen. Laut und bassig. So bassig, so dass wir uns schwerlich vorstellen können, dass es von Bienen kam.
    Gruß Malte.



    Moin , moin aus Hamburg,
    die Namen der Mitglieder eines Bienenvolkes haben alle Ihre geschichtliche Bedeutung und sind sehr alt.
    der Name für den Drohn leitet sich von dem Wort Dröhnen (Donnern) ab.
    Passt alles auf die von Dir gemachten Beobachtungen. Vieleicht bis auf das Rülpsen( :roll: blüht der Hopfen nicht gerade ?)
     
    Grüße aus dem bedeckten und nicht gerade sommerlichen Hamburg
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)