Bienenstände in der Nähe

  • Wie bekommt man das raus? Geben die BV´s da Auskunft?
     
    Ich könnt ja meine Bienen mit ausländischem Faulbruthonig füttern, dann wär die Frage schnell geklärt. :wink:
     
    Aber es gibt doch bestimmt bessere Möglichkeiten.

  • Hallo Sam,
    spazierengehen,
    nachgucken,
    nachfragen...
    Ich komme berufsmäßig viel rum- und ich kenn fast so viele "schwarze" Imker wir früher im Verein!
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Moin


    Bienen müssen beim Kreisveterinär und bei der Tierseuchenkasse gemeldet werden.


    Für "Schwarze Imker" kenne ich 2 Ausführungen:


    1. nicht im Verein, aber beim Kreisvet. und Tierseuchenkasse gemeldet. (OK so richtig schwarz ist das nicht. Aber vom Verein eben nicht gerne gesehen...Da gehen ja Beiträge durch die Lappen ;-) )
    2. nirgends gemeldet. => da wird´s teilweise böse...


    Wenn Du sie alle in der Umgebung finden möchtest, hilft nur spazieren gehen, fragen, Augen und Ohren offen halten.


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Patrick Weiskorn () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Bei der Tierseuchenkasse scheint es Unterschiede zu geben. Auf den Seiten der Bayerischen Tierseuchenkasse steht:


    Melde- und Beitragspflicht besteht für folgende Tierarten:


    * Rinder (gesamtes Rindvieh, auch Kälber, Kühe, Wisente, Bisons und Wasserbüffel)
    * Schweine (auch Ferkel)
    * Hühner und Hähne (auch Küken)
    * Truthühner (auch Küken)
    * Schafe (über ein Jahr alt)
    * Pferde (auch Fohlen und Ponys)

  • Ein Blick in die Bienenseuchenverordnung hilft weiter:
     
    "§ 1a
    [SIZE=-1]Wer Bienen halten will, hat dies spätestens bei Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes anzuzeigen. Die zuständige Behörde erfasst die angezeigten Bienenhaltungen
    unter Erteilung einer Registernummer und legt hierüber ein Register an. Die Registernummer ist zwölfstellig und wird aus der für die Gemeinde der Bienenhaltung vorgesehenen amtlichen Schlüsselnummer des vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Gemeindeschlüsselverzeichnisses sowie einer vierstelligen Betriebsnummer gebildet."[/SIZE]

     
    Bei Imkern, die einem Verein angeschlossen sind, übernimmt die Meldung in der Regel der Verein. "Freie" sind verpflichtet, Ihre Bienen selbst anzumelden, sonst droht ein Bußgeld:
     
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]§ 26[/FONT]


    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1](1) ..........[/SIZE][/FONT]
    [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1](2) Ordnungswidrig im Sinne des § 76 Abs. 2 Nr. 2 des Tierseuchengesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig[/SIZE][/FONT]

    • [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=-1]entgegen § 1a eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet, ......[/SIZE][/FONT]

    Die zuständige Behörde, meistens das Veterinäramt müsste also immer genau wissen, wer wo einen Bienenstand hat.