informativer taz-Artikel zum Bienensterben (von Katinka Schröder)

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen guten Morgen :-)
    Super Text, kann man Ihn nicht an eine Stelle im Bundestag oder ... schicken, die dafür zuständig sind und immer behaupten, das es keine Studien über das Bienensterben gibt?

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Hallo Heike,
    mal Arnd fragen,obs ins imkerdemo passt,
    Wenn ich das mir richtig merke,kann ich fast jede Frage beantworten.
    Auch ein Flyer mit dem Text,das waere schon was.
    Mindestens den Vereinsvorsitzenden zum Lesen geben.
    Ich wuerde mir da gerne einige ausdrucken.
    Gruss
    Helmut

  • Hallo Zusammen
    Danke für diesen Artikel. Er fasst alles zusammen. Hier noch ein persönliches Erlebniss von diesem Jahr. Ich hatte meine Bienen im Raps. Alles war gut. Dann wurde Mais ausgesäht etwa 50cm von den Fluglöchern entfernt. Ich kam vorbei um meine Bienen abzuwandern und sah verwundert, dass vor etlichen Stöcken der Boden mit toten Bienen übersäht war. Zum Schliessen der Fluglöcher musste ich Gras auf die Seite drücken. Etwa 30 Minuten später hatte ich eine Heuschnupfenreaktion wie noch nie. Die Nase tropfte, die Augen waren tränennass. Wärend rund einem Monat hatte ich dann immer wieder leichte Anfälle wenn ich an diesen Stöcken arbeiten musste.
    Ich bin nun Überzeugt, dass nicht nur die Bienen leiden müssen.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

  • Hallo Hugo,


    ist der Mais auf eine frisch umgebrochene Wiese gesäät worden?


    falls du mit deinen Beobachtungen Richtung Poncho tendierst, mußt du die Bienen noch wenn sie leben und zittern Einfrieren, sonst kann man das nicht (richtig) finden!


    Wenn das was du da beobachtet hast auch mit Fotos documentiert hast ist es noch besser!


    Wenn du dann auch noch dein Bienensterben angemeldet hast (bei uns sind das die Landratsämter) noch besser!


    Wenn du jetzt noch ein vergleich hast zu anderen Völkern was die Folgetracht betrifft (z.B. Waagstockdaten) dann ist das schon das Beste was es an Dokumentation gibt, außerhalb der Landkreise Lörrach bis Rastatt. Und wir hätten einen weiteren Beleg, daß die Poncho Vergiftungs Geschichte nicht auf schlecht gebeitztes Saatgut zurück zuführen ist, sondern auf den ganz normalen Abrieb, den es bei der normalen Aussaat mit den gebräuchlichen Säamaschinen schon gibt.


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Christoph,
    das mit dem Einfrieren sollte laut BVL nur dann erfolgen, wenn du diesen Zustand bis zum Labor garantieren kannst. Ansonsten im Kühlschrank gekühlt zur Post bringen.
    Gruß Peter

  • Hallo Peter,


    richtig, die Probe muß bis zum BVL tiefgefrohren ankommen. Persönlich hingefahren hatte unser Sache noch etwas mehr Bedeutung gegeben. Pinzette benutzen ist übrigens auch wichtig! Das mit dem Kühlschrank und Post bringt die wirklichen Rückstände nicht ans Tageslicht. Bruhigt vielleicht nur die Imker. Andere freut es.


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo
    Ich habe nichts dokumentiert, weil das bei uns in der Schweiz nichts bringt. Letzten Herbst hatte ich einen Fall wo mir gezielt Völker abgeschpritzt wurden und dort habe ich alles dokumentiert, Bienen genommen und mit Liebefeld alles abgesprochen. Von Deutschland her wurde die Vergiftung dann bestätigt. Liebefeld hat aber an solchen Dingen kein Interesse und die Imker werden in keiner Art und Weise unterstützt, sondern nur als Deppen hingestellt, da man ja nur ein gewöhnlicher Imker ist.
    Die Völker welche hier von der Maissaht betroffen waren, konnte ich für diese Saison abschreiben. Als Profi kann ich nur sagen, Kosten und kein Ertrag. Aber da die Imkerei in der CH nur Hobby ist, interessiert das kein Mensch.
    Mit freundlichem Gruss
    Hugo

  • Uffffff.... hab den Artikel heut, äh gestern, ein paarmal gelesen... meine Befürchtungen, die ich schon lange habe, sindn offenbar berechtigt. Auch wenn möglicherweise JETZT noch die Ergebnisse von pheromonbefruchteten Früchteträgern nicht so doll sein mögen (unser Sohn fragte heute, ob das nicht evtl. Mickerlinge sind, die da an Früchten rauskommen... über kurz oder lang nicht mehr)


    Jetzt aber - Gut Nacht

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere