• Hallo zusammen,
    ich habe zwei Fragen, die ich gerne von Euch beantwortet hätte.


    1) Ist es sinnvoll die Fluglöcher jetzt (!) vorsorglich einzuengen, damit es für Räuberei und Wespenanflug schwerer wird, bzw. gar nicht erst soweit kommen kann?
    In der Natur hat ein Volk ja auch selten so ein großes Flugloch.



    2) Was spricht dagegen seine Völker jetzt schon auf ca.(!) 44kg aufzufüttern und dann mit der Varoabehandlung anzufangen. Ich kann dann ja immer noch die zu leichten Völker nachträglich auffüttern.


    Grüße aus dem endlich wieder sonnigen Schleswig-Holsten

  • Hallo Bienenfreund!


    Während der Auffütterung sollten schon die Fluglöcher eingeengt werden, insbesondere bei Jungvölkern. Nach der Auffütterung schon wieder die volle Breite geben, aber mit Mäuseschutz.


    Mit den angeführten 44 kg kann ich nichts anfangen. Sollte das die Futtermenge sein, so würde dies eher für zwei Völker reichen.



    MfG


    Honigmaul

  • Hallo Honigmaul,
    vielen Dank für die schnelle Antwort.
    ich wußte, dass die ca. 44 kg nicht so verstanden werden wie ich meinte. Das ist das Gesammtgewicht eines Volkes mit Beute, ohne dass noch mehr aufgefüttert werden muß.
    Meine Ableger haben eingeengte Fluglöcher. Bei der Frage ging es um die Alt-Völker.
    Gruß,
    Jörg

  • Hallo
    Das Gesamtgewicht mit 44kg als Maß anzunehmen finde ich kritisch.
    Wenn du viele Bienen hast fütterst du ja demnach weniger ein, wobei doch gerade dieses Volk mehr braucht, als ein kleines Völkchen, dem du ja dann mehr einfüttern würdest.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Hallo Mr. Bien,


    jetzt noch nicht auffüttern, nur regelmäßige - mäßige - Zuckerwassergabe:
    1Z/2W, davon 1/2 L pro Ableger und Tag.
    Vollvolk doppelte Menge.
    Ruhig noch 1 Monat lang.


    Müssen ja noch Platz haben für Winterbienenproduktion.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Radix,
    dann ist es Deiner Meinung nach besser noch nicht sehr viel aufzufüttern?
    Ich dachte, wenn ich jetzt alles auffüttern würde (2kg mehr oder weniger), dann würde ich mir die zweite Aktion mit dem Futtereimer und der Zarge nach der Varoabehandlung sparen. Habe jetzt alle Alt-Völker mit 14kg aufgefüttert.
    Wie steht es mit der Fluglocheinengung?
    Gruß,
    Jörg

  • Hallo Jörg,


    wenn Du jetzt voll fütterst, ist kein Platz mehr für die Brut.
    Die Brut, die jetzt kommt, pflegt im nächsten Durchgang die Winterbienen.


    Also Tracht mit ständiger leichter Fütterung vortäuschen, damit die Queen was zu tun hat.
    Zwischendurch Varroabehandlung.
    E8/A9 Auffüttern.


    Aber ab sofort Flugloch verengen.
    Jetzt ist Räubereigefahr!


    Ich habe bei den DN-Zargen eine halbe Leerzarge aufgesetzt, mit Folie drunter.
    Eine Folienecke umgeschlagen und 1/2 Tetrapackdose (=1/2 Liter) mit Schwimmhilfen (Korken) draufgestellt.
    Ich hebe den Zargendeckel an und fülle morgens mit der Gießkanne Zuckerwasser ein und sofort wieder Deckel zu.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Radix,
    vielen Dank für die Antorten.
    Werde dann wie in den letzten Jahren jetzt gegen Varoa behandeln und dann weiter auffüttern.
    Dann werde ich mal meine Fluglöcher bis auf 5 cm einengen. Habe mir schon Hölzer zurechtgesägt.
    Gruß,
    Jörg

  • Moin, moin,
    5cm Fluglöcher können noch viel zu groß sein, das sind immerhin 10 Bienenbreiten.
    Bei den allerkleinsten, wie den winzigen Schwärmen, hab ich mit Schaumstoff auf 1-2 Bienenbreiten verengt, da passen dann grad noch Bienen mit dicken Pollenhöschen durch.
    Dadurch reichen aber 2-3 Bienen als wirkungsvolle Fluglochwache.
    Es reicht meist 1 Räuberbiene, die rein- und wieder rauskommt, um danach die gesamte Mannschaft mitzubringen, und dann ist die K*** am Dampfen....
    Wenn 2-3 Wachen reichen, jedes Eindringen von vornherein zu verhindern, ist das bessere Prävention als alles andere.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin Sabiene,
    ich denke bei der Flulocheinengung an große starke Alt-Völker, die auch ohne Flulocheinengung gut zurecht kommen würden.
    Hat bis jetzt immer gut geklappt.
    Ich wollte einfach nur mal höhren, ob es irgendwie Schaden kann, wenn man die Fluglöcher vorsorglich einengt.
    Wir haben in diesem Jahr keine Pflaumen an den Bäumen für die Wespen (Trockenheit), so dass sie sich warscheinlich mehr auf meine Bienenstöcke konzentrieren werden.
    Gruß,
    Jörg

  • Hatte bei meinen Ablegern auch kurzzeitig bissel probleme mit den Wespen. Waren sogar schon in die Völker rein. Aber nach dem ich die Fluglöcher auf 3 cm eingeengt habe traut sich da keine Wespe mehr rein:Biene:
     
    Die Fluglöcher pass ich den Volksstärken an. Wenn gesammte Flugloch bewacht wird alles ok. Wenns an den Rändern schlecht bewachte Ecken gibt, kleiner machen.
    Wenn gefüttert wird mach ich vorsorglich kleiner.
     
    Einengen immer morgens um 4.30 uhr, weil keine Flugbetrieb und träge Wächter
     
     
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Moin,
    ich war jetzt bei meinem Außenstand. Die ersten Wespen haben sich bei einem Ableger schon schön eingeflogen. Das Flugloch war bis auf 5cm eingeengt. Jetzt ist es bis auf 1cm eingeengt. Es war dann deutlich zu sehen, dass die Wespen abgewehrt werden konnten und die Bienen kamen gut rein und raus.


    Das zu Deiner Antwort Sabi(e)ne!:daumen:


    Gleichzeitig habe ich jetzt auch die Fluglöcher der Alt-Völker eingeengt.


    Ein schönen Tag noch,
    Jörg

  • Hi,
    ich habe meine Böden immer mit preiswerter Armierung bespannt. Doch dieses Jahr haben drei Völker nach dem Einengen das Gitter hinten aufgebissen und ein zweites Flugloch geschaffen. Ich habe jetz hinten die Öffnung für den Milbeneinschub einfach zu gemacht in der Hoffnung, dass es am Licht lag?
    Gruß Daniell