Neues Volk auf anderem Wabenmaß

  • Hallo in die Runde,
     
    ich bin blutiger Imkeranfänger und habe eine spezielle Frage:
     
    Ist Zustand:
    Ich habe seit ein paar Tagen ein Jungvolk auf 6-7 Waben (DN) in einer Liebig-Zanderbeute. Damit das funktioniert, habe ich mir eine improvisierte Übergangslösung (selbstgebaute "Zargenerhöhung") um die Rähmchen (welche ja jetzt auf der Zarge sitzen) gebaut. Die DN - Rähmchen mit Bienen + Brutnest hängen jetzt in Warmbau, über der zu beziehenden Beute mit Zanderrähmchen (Kaltbau). Diese Zanderrähmchen bestehen zum Teil aus eingelöteten ausgebauten Waben die aber noch nicht angenommen sind (nicht bestiftet bzw. Futter eingelagert) und aus Mittelwänden. Im Prinzip ist die untere Zarge noch leer.
     
    Soll Zustand:
    Das Volk soll vom jetzigen improvisierten Zustand der oberen Zarge in das eigentliche, daruntersitzende Zandermaß in Kaltbau. Zum einen weil die improvisierte Lösung sicher ungünstig für die Wintermonate ist - zum anderen weil ich möglichst schnell einen Umgang mit "meinem" System finden möchte...
     
    Fragen:
    Ich habe jetzt zweimal im zweitägigen Abstand Zuckerlösung 1:1 gefüttert, ca. 1 Liter pro Fütterung - mir erscheint das auf Dauer aber etwas viel ?! :roll: Wieviel verträgt ein Volk und welchen Schaden könnte ich durch eine zu gut gemeinte Fütterung anrichten? die obere Zarge ist schon ziemlich schwer geworden. Eigentlich erhoffte ich mir einen stärkeren Bautrieb durch die Zuckerwasserfütterung. Ich denke mir wenn sie das jetzige Brutnest mit Futter zuknallen müssten die Waben der darunterliegenden Zarge doch schneller angenommen werden? - Je früher desto besser... vielleicht bin ich einfach (noch) zu ungeduldig?
     
    für Lösungsvorschläge, Kritik oder Schulterklopfen wäre ich dankbar
     
    :daumen:
     
    Stefan

  • Hallo,
    und 1:1 einen Liter pro Tag ist zuviel, 300g Zucker zu 600g Wasser, und davon täglich einen halben Liter reicht dicke. Wenn du zu dick fütterst oder insgesamt zuviel, ballern sie das Brutnest zu und du kriegst keine Winterbienen.
    Ich würde sie hemmungslos per Futter runterdrückern und auch noch eine zweite untergesetzte Zarge ausbauen lassen (bei konstanter Fütterung schaffen sie das - ich gehe von legender Königin aus).
    Eine Zarge Brutnest und eine mit Futter ist voll okay über Winter (wenn es keine Flachzargen sind).:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Uwe
    Ja schon - aber wie? mir fehlen da die Ideen um die Verlängerung auch händelbar umzusetzen... ein Kollege meinte auch schon das es solche "Adapter" zu kaufen gäbe - aber bisher hab ich die nicht finden können...:Biene:
     
    Sabine
    dann lieg ich mit meinen Gedanken ja gar nicht mal so verkehrt :wink:. Aber muss ich tatsächlich täglich 1/2 L füttern? oder reicht es auch so wie ich es im Moment mache - alle zwei Tage einen Liter - kommt doch eigentlich aufs selbe raus :) ok.. du würdest quasi 1:0,5 Verdünnen... zumindest das werd ich schon mal umsetzen!
     
    Die Königin legt - richtig, die ersten sind vor 5-7 Tagen geschlüpft. Ich bin jetzt beim Füttern alle zwei Tage aber nicht zu neugierig, gebe nur das notwendigste an Rauch und schaue mir das Brut-Honig-Nest der oberen Zarge erst mal nicht an - ich wollte warten bis die Truppe von alleine nach unten kommt....
     
    du schreibst du würdest sie hemmungslos mit Futter runterdrücken, dann würde das aber doch bedeuten das ich vorerst ruhig "dick" füttern kann - bis sie in der unteren Zarge angekommen sind - oder? und anschließend dann mit der dünneren Lösung und bisi langsamer füttern?!
    :roll:
     
    Grüße,
    Stefan