teilen und behandeln, Liebig

  • hab mir das Konzept von Liebig angesehen.
    Was mir auffällt sind die empfohlenen 150-200 ml OS.
    Wird da wirklich so viel verwendet? Wer weiss mehr?


    Peter

    Theorie ist: alles wissen und nichts funktioniert.
    Praxis ist: alles funtioniert und keiner weiss warum.

  • hallo Sam,


    wer lesen kann ist klar im Vorteil!
    Es geht hier um OS nicht um AS,


    Peter

    Theorie ist: alles wissen und nichts funktioniert.
    Praxis ist: alles funtioniert und keiner weiss warum.

  • ...äh, jetzt gehts, war zu hastig beim kopieren.


    Peter

    Theorie ist: alles wissen und nichts funktioniert.
    Praxis ist: alles funtioniert und keiner weiss warum.


  •  
    Danke, ich kenne das Konzept, war gestern erst mit Liebig an einem Aussenstand und hab da zugeschaut.
    Für mich ists nicht, weil mir das Material fehlt und auch der Platz. Ausserdem hab ich im Spätsommer genug Zeit um ungeplant auf geeignetes Wetter zu warten und die AS-Behandlung spontan zu starten.


    Zudem ist der Erfolg von "Teilen und behandeln" nicht so hoch, sodass eine Restentmilbung zwingend erforderlich ist.
    Diese Völker starten im darauffolgenden Jahr mit einem höheren Milbenanfangsbestand und müssen dann eventuell deutlich früher behandelt werden.

  • die 150 -200 ml sind angebracht.
    Ganz einfache Rechnung:
    erstens mal sind es sehr viele Bienen, etwa doppelt so viele wie bei der Einwinterung bzw bei der Restentmilbung, wo in die Wintertraube etwa pro Volk 50 ml OS-Lösung geträufelt werden, und dann gleich zwei Volksteile, die doppelt so gross sind wie eine Wintertraube. Dh. zweimal doppelte Dosierung gibt 4fache Menge.
     
    4 x 50ml = 200 ml
     
    :wink:

  • :roll: Wieder ein schönes Beispiel für das Nicht-zur-Kenntnis-nehmen der Tatsache, daß ein Bienenvolk eine in sich geschlossene Einheit darstellt....
    Der wird es nie begreifen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • sam, es wird allgemein gepredigt, die Bienen möglichst nicht zu stressen.
    Wenn man dann die konventionellen Methoden daraufhin mal überprüft, bleibt nicht mehr viel übrig....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sam,
     
    egal mit was du jetzt behandelst ist einen Restentmilbung notwendig. Es mag angehen in imkerlich dünn besiedelten Gebieten. Wenn auf einer Markung von 15 km² über 10 imkern, dann hast du und deine Bienen keine Chance.
    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Da muss ich doch etwas nachhaken.
     
    Sabi(e)ne

    Zitat

    sam, es wird allgemein gepredigt, die Bienen möglichst nicht zu stressen.

    . Jede Art von Varroabehandlung und Varroanichtbehandlung ist für Bienen stressig. Wenn ich nur daran denke, wie im letzten Jahr die Bienen Ende Juli kurz vor dem Zusammenbruch in der Beute herumrasten.
    Teilen und behandeln geht auch in der Dadantbeute mit einer Bauerneuerung von über 80%, wenn keine Vermahrung angstrebt wird.
     
    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol: