Mon ist dran am smart

  • Hallo Simon,
    einer muss es machen. Von alleine gehts nicht. Es ist ein langer Weg vom Saulus zum Paulus. Vielleicht ein erster Schritt für mon.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Manne,
    ich bin sehr nüchtern und Realist und neige nicht dazu euphorisch zu reagieren bzw. zu urteilen. Kapital ist für mich kein Unwort. Auch ich kann ohne Kapital nichts bewirken.
    Es ist auch nicht der Versuch einer Seligsprechung von mont meinerseits. Aber ich kann nicht alles negativ beurteilen nur weil es negative Ergebnisse gibt. Warten wir einfach ab.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Letztlich verhält es sich da doch ähnlich, wie bei der Frage der Energieerzeugung. Kein Konzern wird seine umsatzträchtigen Geschäftszweige ohne eine entsprechende Alternative einstellen - entsprechenden politischen Druck mal außen vor gelassen. Insofern stimmt ja diese Meldung erstmal positiv. Und es hat auch sicher kein Mensch ein Problem damit, daß auch "Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-soll" Geld verdienen möchte. Solange es halt auf vertretbare Art und Weise passiert.


    Bleibt nur zu hoffen, dass ein entsprechendes alternatives Engagement nicht nur Feigenblattfunktion (wie etwa die Fernsehwerbung eines Konzerns einer anderen Branche mit real gar nicht existierenden Unterwasserkraftwerken) hat, sondern ernsthaft und ebenso professionell wie im Bereich GVO selbst verfolgt wird.


    Grüße


    Marcus

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Mon macht Money für seine Anteilseigner und das nicht nur mit Gen-transfers. Das ist auch die Aufgabe einer AG!
    Vorstellbar wäre das Mon am schnellen Auffinden von Genen interessiert ist, um diese in eigene Züchtungen einzukreuzen und dann zu patentieren. Wenn jemand dann Sorten mit dieser Gen-Kombi anbaut muss er an Mon zahlen, selbst wenn diese Sorte per Auslese über Generationen entstanden ist.
    Kann auch sein das Mon sich aus dem Gen-Transfersektor zurückzieht, dann übernimmt die Konkurrenz und die Monopolisierung nimmt ihren Lauf.
     
    Das SMART-Breeding hört sich an wie das was der Raoul A. Robinson macht (Bernhard hat ihn mal empfohlen) -> Genetisch vielfältige Ausgangspopulation in grosser Menge allen lokal vorhandenen Parasiten/Krankheitserrgern aussetzen und gleichzeitig bei den Überlebenden oder am Besten aussehenden nur nach Ertrag auslesen.
    Ergebnis sind an örtliche Bedingungen angepassste (tolerante/resistente) Populationen mit besten Erträgen auf der Grundlage der gekreuzten Herkunft. (Ein Schelm wer an A.m. denkt...:wink:)
    Nur macht der´s ohne kostenaufwendiges Genscreening wesentlich günstiger und somit auch für Nichtwissenschaftler und Dritte-Welt-Länder umsetzbar. Und das kann auch nach 5 bis 10 Zyklen der Massenauslese erreicht werden -> 2 bis 5 Jahre je nach Art und technischen Möglichkeiten (meint Gewächshäuser z.B.)
    http://www.sharebooks.ca/eBooks/ReturnToResistance.pdf
     
    N´Abend
    Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“