Zufüttern - unter welchen Umständen und wieviel

  • Das ist dann das, was man Maische nennt.
    Hat leider nicht denselben Effekt wie dünnes Flüssigfutter und wird bei Tracht oder Wassermangel auch gern einfach vor die Tür gekarrt - das meinte ich weiter unten mit "Zucker ist mir zu teuer, um ihn draußen liegen zu sehen".
    Wenn du einen oder mehrere KS parallel flüssig gefüttert hättest, wäre der Unterschied ziemlich offensichtlich gewesen.
    Und was heißt "habe vor kurzem" - hast du aufgehört, sie zu füttern?
    Ich füttere immer durch bis September, ist besser für die gesamte Entwicklung, und hält sie beschäftigt.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • "Zucker ist mir zu teuer, um ihn draußen liegen zu sehen".


    Das gab's bei mir noch nicht.


    Und was heißt "habe vor kurzem" - hast du aufgehört, sie zu füttern? Ich füttere immer durch bis September, ist besser für die gesamte Entwicklung, und hält sie beschäftigt.:wink:


    Jein. Ich imkere mit zwei Freunden zusammen. Und der, der die Aufgabe der Fütterung hatte, während ich unter der Woche in Ansbach war, hat vergangene Woche aufgehört zu füttern. Eintragen tun sie aber fast nichts, obwohl auch bei uns Klee vorhanden ist. Wir werden weiterfüttern müssen. Da hast Du schon Recht.


    Diese Maischefütterung is halt recht einfach. Wir füllen mit ner Kehrschaufel den Zucker in die Rähmchen und machen ihn nass.

  • Hallo Oliver,


    den Zucker nass machen mit Wasser habe ich noch nicht gehört. Besteht da nicht die Gefahr das der hart wie Stein wird ? Ich mische den Zucker immer mit einem Teil Honig, dann bleibt das immer eine bewegliche Masse, auch wenn die Bienen mal eine Weile wegbleiben. (z.B. bei einer Kaltfront).


    Gruß Reinhard

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Warum soll das Futter immer eine so dünne Lösung (Konzentration weniger als 1:1) sein?


    Gute Frage. Diese Nektar-Simulations-Theorie klingt zwar plausibel, aber meinen Bienen scheint man das erst erklären zu müssen. Früher habe ich auch 1:1-Zuckerlösung genommen oder Apiinvert/Ambrosia auf 1:1 herunterverdünnt. Der einzige Gewinn, den ich davon hatte, waren eklige Schleimpilzkulturen im Fütterer. Seit ich Stärkesirup (HF 1575) nehme, verdünne ich nichts mehr, und die Bienen bauen und brüten in einem Tempo und Ausmaß, daß es eine wahre Freude ist. (Bumblebee hatte dazu mal beeindruckende Photos hier eingestellt, ich weiß nur nicht mehr, wo.)


    Zitat

    Derzeit füttere ich damit meine Kunstschwärme mit legender Königin. Die Mittelwände werden super ausgebaut.

    Siehste! :-D


    Fazit: Mach weiter so, gib ihnen Sirup! Stell Dir mal vor, Popeye kriegt seinen Spinat 1:1 verdünnt... (Und probier mal den Stärkesirup aus, der ist dazu sogar noch billiger...)

  • den Zucker nass machen mit Wasser habe ich noch nicht gehört. Besteht da nicht die Gefahr das der hart wie Stein wird ?


    Könnte sein. Ich weiß es nicht. Ich probiere es zum ersten Mal so aus. Wir gießen wenn wir grad bei den Bienen sind, immer mal Wasser nach. Und falls der Zucker weg ist, wird er eben wieder nachgefüllt.


    Ich hab das bei einem Imker gesehen und hab mir gedacht, dass es wenig Arbeit macht und langsam von den Bienen aufgenommen wird. Und das wollte ich.


    Ich werde weiter so füttern. Mal sehen, welche Erfahrungen ich damit mache. Ich kann ja dann meine Erfahrungen hier schildern.


    Dieses Rähmchen sie so ähnlich aus, wie das auf folgender Seite. Nur dass ich keinen Platz zum Bauen gelassen habe. Meine Bordwände sind höher.


    http://www.imkerhomepage.de/imkerpraxis/maerz/maerz.html


    Hier hat Henry schon mal was zu dem Thema geschrieben:
    http://www.imkerforum.de/showpost.php?p=122778&postcount=2


    Mal schaun, ob's bei mir auch zu Beton wird. Bislang jedenfalls nicht.

  • Hallo liebe Leute. Ich bin auch eine Neueinsteigerin, habe seit letztem Jahr September zwei Völker (damals waren es Ableger). Ich hab mit dem Ernten des Honigs (ist ja meine erste Ernte) gewartet, bis die Linde fertig war mit blühen. Jetzt ist an Blüte nicht viel zu sehen, aber ich hab grade vorhin ne Kontrolle gemacht und festgestellt, dass die Bienen im aufgesetzten und mit Gitter getrennten HOnigraum noch zwei Waben voll gemacht haben, aber noch nicht verdeckelt, in den zwei Zargen (worauf ich auch überwintert habe) sind gesamt neun Waben, in denen Honig ist, teils verdeckelt, teils offen. Brut ist drin, sieht alles gut aus. Also brauch ich doch nicht füttern, oder?
    Und wann sollte ich den Honigraum denn abnehmen? Weil, ernten wollte ich eigentlich nicht noch einmal... ich will die Viecher ja nicht ausbeuten...:wink:


    Mit lieben Grüssen, Dorothe