Warré Futterzarge

  • Gestern habe ich zwei Futterzargen nach Warré gebaut.
    Hier sind ein paar Bilder.


    Ergänzend zu Bernhards Anleitung habe ich einen durchgehenden Sperrholzboden eingefügt:


    mit Schräge:


    fertig mit Glas, Holz und Trichter:


    Anschliessend habe ich etwas Wachs in den Behälter gegeben und mit einer Gasflamme geschmolzen um die Fugen zu dichten.


    Aufgesetzt auf eine Beute:


    Beim Einfüllen des Futters:


    Die Futterzarge wird angenommen:


    Richtig viel los ist in der Futterzarge bei dem ganz frisch eingelaufenen Kunstschwarm:

  • Übersichtsbild: 3 Beuten, zwei mit Futterzarge:



    Baustoffliste pro Futterzarge:


    Leimholzplatten 18mm mit Nut gefräst vom Schreiner (8mmx5mm)
    2 Stk 21 x 30 cm
    2 Stk 21 x 33,6 cm


    Leimholzplatten 18mm
    1 Stk 18 x 30 cm
    1 Stk 17 x 28,8 cm
    1 Stk 25,5 x 30 cm


    Sperrholz 6 mm
    1 Stk 27 x 30 cm


    Sperrholz 4 mm
    1 Stk 5 x 31,5 cm


    Holzleiste 14 x 14 mm
    1 Stk 1 m lang


    Glasscheibe 4mm
    1 Stk 31,5 x 26,5 cm



    Erste Erfahrung: Die laut Warrés Anleitung empfohlene Metallgitterfläche an dem senkrechten Brett direkt am Futterzugang habe ich weggelassen und das Brett nur aufgeraut. Beobachten konnte ich mehrere Bienen, die ins Zuckerwasser fielen und Schwierigkeiten hatten an der Holzwand Halt zu finden. Bisher haben es aber alle geschafft. Mit dem Metallgitter dürfte es für Bienen leichter sein wieder hoch zu krabbeln, sollten sie ins Futter gefallen sein. Deshalb werde ich dies wohl nachrüsten.

  • Hallo,
    wie Dicht ist denn deine Futterzarge und wie hast du sie dicht bekommen?
    Ich habe erst versucht alles mit Wachs zu dichten. Das hat nicht 100% funktioniert weshalb ich dann mit Silikon nachhalf.
    Jetzt ist das alles dicht.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hi Olli,


    ich erhitze Wachs bis es klar und flüssig ist. Mit einem breiten Pinsel ziehe ich das heisse Wachs in die Ecken und die Wände hoch. Dann schütte ich das Wachs in die Futterzarge und schwenke es durch alle Ecken. Mit dem Pinsel arbeite ich auch anschließend die Ecken nach. Funktioniert :daumen:


    Ich habe das für den kleinen Fütterer auf Video festgehalten, da sieht man das ganz deutlich.


    Video bei Youtube


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Also ich finde das umgedrehte Honigglas einfacher, vor allem wenn man mehrere über längere Zeit hinweg füttert :wink:


    Das Honigglas kann man auch zur längeren Fütterung verwenden, weil der Kleine Fütterer nur für ein paar Tage frei bleibt. Meistens beginnen sie dann Waben innerhalb des Fütterers zu bauen.


    Viele Grüße,


    Bernhard

  • Bernhard das Video kenn ich schon - so hatte ich es dann auch gemacht und hat aber leider nicht funktioniert. Naja zum Glück gibts Silikon obwohl ich es nicht so mag. ;)
    Olli

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    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

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  • Ich habe vor, nächstes Jahr auch ein oder 2 Warre zu besiedeln. Ich frage mich allerdings, warum nicht einfach mit Futtereimer von oben, ist doch viel einfacher als mit Futterzargen.
     
    Vom aufwand beim Bauen mal abgesehen, steht dann das ganze Jahr über wieder ein Ding mehr in der Gegend rum.:wink:


    Oder klappt das mit dem Eimer mit Honigfüttern nicht?

  • Also ich füttere momentan ( einen Ableger, einen Kunstschwarm beide in Warrebeuten) ganz einfach von unten. Kleiner 1 liter Eimer in untergesetzte dritte Zarge, alle zwei Tage mit verdünntem Honig.
    Geht Problemlos.
    Vorteil: kein Wärmeverlust. Das abheben der zwei oberen Zargen beim füttern geschieht insgesamt ( vom Gewicht kein Problem) und stört die Völker wirklich kaum.

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • wie Dicht ist denn deine Futterzarge und wie hast du sie dicht bekommen?


    Hallo Olli,


    ich habe beim Zusammenbau alle Holzteile mit Naturleim geleimt. Nach dem Zusammenbau habe ich Wachsbrösel in die Ritzen gestreut und mit einem Gasbrenner geschmolzen. Das ging sehr gut. Eine Zarge leckt etwas durch einen Ast an der Seite. Das werde ich korrigieren sobald ich sie wieder runter genommen habe.


    Gruss Konstantin

  • Ich habe das für den kleinen Fütterer auf Video festgehalten, da sieht man das ganz deutlich.


    Danke für den Film. Die ersten Bilder waren für mich die wichtigsten. Die Übersetzung des original Textes war für mich absolut unverständlich. Jetzt kapiere ich wie dieser kleine Fütterer gebaut ist und wie er angewendet wird.
    Magst Du die Übersetzung des Buches an der Stelle korrigieren, bzw. dieses Detail in deiner Datei erklären, also auch Zeichnungen anfügen?


    Viele Grüße
    Konstantin

  • Ich liebe es gut ausgerüstet zu sein...


    Deshalb habe ich gestern den kleinen Fütterer nach der Anleitung von Warré auch noch gebaut. Hier ein paar Fotos:





    Bernhard sagte mir am Telefon, dass er den kleinen Fütterer (aus dem Film) nicht mehr benutzt, weil er von den Bienen zugebaut werden würde.
    Allerdings hat Bernhard die Futterschale auch tiefer gebaut als Herr Warré empfohlen hat (zumindest sieht es für mich in dem Film so aus).
    Noch lasse ich den grossen Fütterer drauf, aber der Kleine steht jetzt bereit.


    Anwendung: Auf den Boden legen (Schublade gegenüber em Einflugloch) und Zargen oben drauf.


    Viele Grüße
    Konstantin