Behälter zum Zufüttern - Art und Standort

  • Schönen guten Abend die werte Gesellschaft!


    Ich habe 2 Fragen die ich so nicht als beantwortet im Forum gefunden habe:


    - Gibt es aus Eurer Sicht einen Unterschied im Bauverhalten wenn man mit verschiedenen Behältern zufüttert? Es müsste m.E. schon einen Unterschied machen ob die Trachtquelle eher tröpfelt, oder aber ein ganzer See ist.


    - Was passiert wenn man einen grossen Topf Futter - in sagen wir 50 Meter Entfernung - aufstellt. Der Kampf am Buffet schlägt sicher alle Urlaubsszenarien (zudem wird man Wespen etc. mitversorgen), aber an den Beuten sollte es doch dann eigendlich wieder normal zugehen.


    Der Antworten harrend.


    Catwaz :wink:

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  • Moin.


    Zum ersten Punkt: Sicherlich gibt es dabei Unterschiede, die etwa in der Schnelligkeit des Zuganges etc. des Futters liegen. Da sind dem Ausprobieren keine Grenzen gesetzt. Anders als nämlich im Falle Deiner zweiten Frage:


    Never ever, unter keinen Umständen außerhalb der Beute einen Futtertrog o.ä. aufstellen, und wenn doch, sollte nur Heu drinnen sein. Oder Karotten für die Meerschweine.


    Ansonsten hängen sicherlich - zu Recht - sehr schnell "Wanted"-Steckbriefe in Deiner Umgebung. Mir hat es heute schon gereicht, dass eine Nachbarimkerin ihre nektarfeuchten Drohnenrahmen zum Auspicken in die Bäume gehängt hat.


    Grüße, einigermaßen geschockt,


    Marcus

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Würde ich nie machen, ich meine das offen aufstellen.


    Habe nur aus Interesse gefragt. Was wird da passieren?


    Ich bin hier alleine, der nächste Imker ist ca 5 km weg (Luftlinie). Daher schade ich mir nur selber ;-)

  • Hallo, catwaz,
    "open feeding" im 500 Liter Faß kannst du machen, wenn a) du mindestens 10km weit weg von allen anderen Menschen und Bienenständen wohnst, b) ausschließlich gleichstarke Völker auf dem Stand hast und c) in den USA wohnst.
    Würde dich hier jemand dabei erwischen, würde ich bei jedem Treffer Beifall klatschen.
    Vergiß es bitte ganz schnell.:evil:


    Nachtrag: 5km ist zuwenig. DIE Räuberei, die dabei entsteht, kannst du dir nicht vorstellen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • OK, nochmal. Mach ich nicht ist Interesse.



    Nachtrag: 5km ist zuwenig. DIE Räuberei, die dabei entsteht, kannst du dir nicht vorstellen.


    Was würden die machen - geht es dann ab, am Futterplatz oder am Bienenstand?


    Stimmt, ich habe das auch mal in einem Film gesehen, wie das in USA gemacht wird. Aber immernoch ist das dann am Futterplatz das Problem?

  • Sowohl am Futterstand als auch an den Kisten.
    Die Bienen werden schier wahnsinnig, wenn es überall nach Futter riecht, zumal die Amis ja gern auch Honig einfüttern (es gibt ein paar schlecht verkäufliche Sorten).
    Und du weißt doch:
    1 Geruchsmolekül - die Biene weiß, was es ist.
    2 Moleküle - die Biene weiß, WO es ist.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Nachtrag: sicherstes Einfüttern ist oben in der Beute.
    Nachfüllen immer nur abends, nach Einstellung des Bienenflugs.
    Die Bienen können nicht kommunizieren, daß die Tracht IN der Beute ist, und tanzen "kürzeste Entfernung", worauf alles rausstürzt und rumsucht - und wo landen sie dann?
    Bei den Nachbarvölkern....
    Also bitte nur spätabends füttern.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • So, melde Vollzug :-D


    Die Mädels waren sehr lieb, nur die weissellosen haben einwenig herrisch reagiert...


    Ach ja, habe mich für offenen Behälter mit Schwimmhilfen drin entschieden.

  • Hallo, catwaz,
    "open feeding" im 500 Liter Faß kannst du machen, wenn a) du mindestens 10km weit weg von allen anderen Menschen und Bienenständen wohnst, b) ausschließlich gleichstarke Völker auf dem Stand hast und c) in den USA wohnst.
    Würde dich hier jemand dabei erwischen, würde ich bei jedem Treffer Beifall klatschen.
    Vergiß es bitte ganz schnell.:evil:


    Nachtrag: 5km ist zuwenig. DIE Räuberei, die dabei entsteht, kannst du dir nicht vorstellen.


    Auch in Frankreich ist eine offene Fütterung im Herbst (Oktober) nicht abwägig zu sein. Hier wurden offen die geschleuderten Honigräume in der Nähe der Beuten zum ausschlecken serviert.


    gruesse
    seb