Aussenfarben der Beute(n)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Sam,


    aus selbsthergestelltem Leimholz. Bisher Fichte, weil ich nichts anderes hatte. Jetzt habe ich eine Whymoutskiefer geschnitten im Lager liegen. Die nächsten Zargen werden daraus hergestellt. Bin selbst auf den Unterschied gespannt.


    Gruß
    Werner

  • Hallo zusammen,


    wir streichen nicht, weder Zargen noch Böden oder Stülpdeckel.


    Material ist Leimholz Fichte Naturwuchs für Zargen und Latten für Böden und Deckel.


    Grüsse von


    Petra

    - Ich benutze die Suchfunktion, bevor ich ein neues Thema eröffne! -

  • Ich habe im September funkelnagelneue Beuten von Bergwinkel (Weymouthholz) besiedelt, die waren lasiert, darum habe ich gedacht ich könne mir einen weiteren Schutz erst mal sparen... und obwohl meine Abdeckungen einen großen "Dachüberstand" haben, habe ich jetzt schon Stockflecken... nach grad mal 4 Monaten...schade, die sahen so schön aus :(
    Jedenfalls kann ich jetzt ziemlich sicher sein, dass die Farbe, die Bergwinkel verwendet ungiftig ist:wink:

    Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • nie blau!

    krümm vor lachen, dass einem die Farbe einer Bienenwohnung wichtig ist:u_idea_bulb02:
    trotzdem ...blau passt nicht:daumen:
    orange wäre schön.....

    die Farbe ist fast :wink: total egal für die Bienen...es gibt wichtigere Sachen.
    Zum Beispiel die Farbe von gebeizten Maiskörnern....







    hüstel:lol:

    Der
    Drohn

  • Mal ne Anfängerfrage: Freistehende Beuten anstreichen, um sie haltbarer zu machen, kann ich nachvollziehen. Aber was sollen Farben, auch noch unterschiedliche oder gar buntes Design bringen? Finden die Bienen schlechter in ihre Beute zurück, wenn zehn gleichfarbige Kästen nebeneinander stehen? Muß man die gleich farbig anmalen oder würden nicht auch andere Markierungen genügen, z.B. verschiedenfarbige Anflugbretter oder einfach ein Farbfleck über dem Flugloch?
    Da ich ein altes Bienenhaus wieder in Betrieb nehmen werde, wo vier Beuten unter Dach stehen können, werde ich auf jeglichen Anstrich und Farbe verzichten. Die beiden gebrauchten Beuten werden nur gesäubert, aber nicht mehr weiter behandelt, neue (eine hab ich schon) bleiben völlig natur, auch nach außen. Sollte ich in späteren Jahren mehr als vier Völker haben, würde ich denen am liebsten auch nur Natur Pur bieten. Aber das liegt noch in ferner Zukunft...

    LG, Martin

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Aber was sollen Farben, auch noch unterschiedliche oder gar buntes Design bringen?


    Na der Imker will doch auch was fürs Auge. Ich werde bei Gelegenheit mal ein Camouflage Muster probieren.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Die allerbeste Lösung ist: Keine Lackierung oder Lasur oder so etwas! Einfach Holz Natur! Gerne vergrauen lassen...
    Wer es dennoch nicht lassen will, dem kann ich "grün" empfehlen, wenn er dem kollektiven Bewußtsein des Biens so etwas wie Hoffnung suggerieren will! "Gelb" macht ja bekanntlich glücklich, das gilt ja auch bei Bienen, wer also glückliche Bienen will..."Blau" kommt mitunter vor (am und hinterm Kasten...) , wer die Kästen gegen Diebstahl schützen will, der streiche sie in einem kräftigen "Pink" , riskiert dabei aber bald einsetzende Drohnenbrütigkeit...
    Borussenfans natürlich in
    Schwarzgelb

    Das Leben ist ein schleichender Prozeß...

    • Offizieller Beitrag

    Borussenfans natürlich in
    Schwarzgelb



    ................zieht das nicht die Wespen an :roll::wink:

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Bitte schön bunt, dann müssen Vandalen in der Landschaft nicht so suchen! - Oder vielleicht doch mit Tarnfarbe streichen?
    Eure Sorgen möcht' ich haben.
    Wolfgang

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Ich hab nix gegen vergrauen, auch bei Häusern oder Gartenmöbeln finde ich die Patina schön, aber ich wundere mich, dass ich nach so kurzer Zeit schon diesen Blaupilz habe (´tschuldigung ich weiß die korrekte Bezeichnung nicht)...
    Ist sowas eigentlich ein Reklamationsgrund? Ich hätte sie unlasiert genommen, wenn ich gewusst hätte, dass es nix hilft.

    Was über den reinen Schutzanstrich hinausgeht ist mE Geschmackssache...und über den kann man bekanntlich streiten. Sowohl Tarnfarbe als auch Warnfarbe hat was für sich... :D

    Schönen Tag aus dem verregneten! Südhessen

    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Hallo Jule,


    Bläue (also der Bläuepilz) zerstört nicht das Holz, sondern ist ein rein optischer Fehler und kommt in der Regel bei allen Nadelhölzern bei unsachgemäßer Lagerung vor. Also kein Grund zur Panik. Nach der Vergrauung siehst Du die Bläue sowieso nicht mehr (übrigens ist das Graue bei der Vergrauung auch ein Pilz, der von der durch UV abgebauten Zellulose lebt, gleichzeitig aber auch einen Schutz gegen UV als großen Holzfeind bietet.).
    Ich hab blaue Kiefer schon mal als gestaltendes Element im Möbelbau gesehen.


    Grüße Jan

  • Wer nicht streichen will und trotzdem einen gewissen Schutz, der kann die Beuten abflammen. Das sieht rustikal aus und schützt, indem die feinen Holzfasern abgebrannt werden und eine dünne Holzkohleschicht entsteht. (muss nicht total schwarz werden)
    Was mit dem Boden in Berührung kommt kann man so richtig ankokeln. (Pfähle z.B. einfach mit der Spitze in ein Lagerfeuer legen)


    Ist ´ne alte und biolochische Medode.


    MiG André