Wann kristallisiert Rapshonig?


  • Also gibt's wohl auch Rapshonig, der nicht nach drei Tagen schon cremig-weiß ist, sondern manchmal auch erst nach drei Wochen.
    Froher Gruß Sambiene



    Moin , Moin aus Hamburg,
    na, dann man herzlichen Glückwunsch zu Eurer tollen Ernte :daumen:.
    Wo hattest Du denn Deinen Rapshonig stehen ? Ich tippe mal es war ein schöner kühler Kellerfußboden. Anderes sollte mich wundern.

    Viele Grüße aus dem kühlen Norden

    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Daniel,
    nee, leider haben wir keinen Keller - aber einen Raum im Haus nach Norden - dort ist es immer recht kühl. Hat das die Kristallisation verzögert??

    Gruß Sambiene

    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungstoffe, die man kriegen kann. (George Burns )

  • - dort ist es immer recht kühl. Hat das die Kristallisation verzögert??

    Gruß Sambiene



    :daumen: Treffer.Nähere Info im Link.Dann muß um diese Uhrzeit nicht so viel schreiben :cool:

    http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C12271486_L20.pdf

    Grüße aus Hamburg , wo die Nacht zu Zeit dunkel ist und auch nicht sonderlich warm.

    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Guten Abend.
    Mein Honig ist so weiß, daß es weißer nicht geht. Freunde sagten mir, der Honig erinnere
    sie an Honig aus Dänemark, dort hat man keine Rapsfelder, aber viel Löwenzahn.
    Den hatte ich auch hier aus Brachflächen. Er wird nun auch hart.


    LG. El Cid

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Guten Abend.
    Mein Honig ist so weiß, daß es weißer nicht geht. Freunde sagten mir, der Honig erinnere
    sie an Honig aus Dänemark, dort hat man keine Rapsfelder, aber viel Löwenzahn.
    Den hatte ich auch hier aus Brachflächen. Er wird nun auch hart.

    LG. El Cid



    Moin , Moin aus Hamburg,
    ob man in Dänemark keinen Raps anbaut, kann ich Dir mit Sicherheit nicht sagen. Mit Sicherheit kann ich Dir aber sagen, Das Löwenzahnhonig nicht weiß ist. Er ist gelb / goldgelb.
    Reiner Rapshonig ist weiß und normalerweise steinhart mit einem leichten Geruch nach Kohl.Vereinzelt schaffen es einige Imker in wirklich perfekt cremig zu rühren (Forumstreffen:wink:). Das ist aber schon fast nicht mehr sortentypisch (...aber mega lecker.)

    Nächtliche Grüße aus Hamburg
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Daniel,
    danke noch für die Info aus Celle. Mein Rapshonig ist tatsächlich weiß und hart. Durch leichtes Erwärmen wurde er cremig und abfüllfähig. Ich hoffe, er bleibt nun im Glas auch so und wird nicht wieder hart.

    Gruß Sambiene

    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungstoffe, die man kriegen kann. (George Burns )

  • Ich hoffe, er bleibt nun im Glas auch so und wird nicht wieder hart. Gruß Sambiene



    ...... nicht ganz . Irgendwann wird er wieder hart. Nur dauert es länger und wird nie so hart wie beim Ersten mal.

    :cool: ich hab doch recht , oder ?:wink:

    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin Moin aus Angeln bei Flensburg.
    Nach langem Lesen habe ich jetzt auch eine Frage:
    Mein Rapshonig von 2007 ist super cremig, 2006 war er sehr fest.
    In diesem Jahr ist er wieder fest geworden. Ich habe ihn 4 Tage gerührt (wie in 2007), dann war er zähflüssig und ließ sich noch gut Abfüllen.
    Ist es evtl. besser ihn im Hobbok zu lassen und ihn dann bei Gelegenheit zu erwärmen und abzufüllen. Wird er dann nicht mehr so fest?
    Meine Kunden wollen ihn natürlich lieber cremig haben....wie ich auch.
    Über Infos würde ich mich freuen.
    Grüße,
    Jörg


    PS. Bin morgen leider nicht zu hause.


  • PS. Bin morgen leider nicht zu hause.



    Moin , Moin aus Hamburg,
    Jung , bis du Bregenklöterig ? Du warst doch nicht zu Hause :lol:.

    Je höher der Rapsanteil um so härter der Honig. Oft ist da auch noch Weißdorn mit drin. Dann wird er immer etwas cremiger.
    Kommt natürlich immer auch auf das Rühren an. Ich würde den Honig so wenig wie möglich, möglichst gar nicht erwärmen. Immer ein Qualitätsverlust. Jegliches erwärmen mit anschließendem Rühren verlängert aber die Cremigkeit.

    Grüße von der windigen Küste

    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Aus eigener frischer Erfahrung möchte ich behaupten, dass bei der Konsistenz und der Geschwindigkeit der Kristallisation der Wassergehalt eine große Rolle spielt.
    Mein diesjähriger Rapshonig aus erster Schleuderung lag bei schönen 16 % Wasseranteil. Der war nach 3 Tagen Rühren gerade noch abfüllfähig und ist mittlerweile schön fein auskristallisiert aber leider auch steinhart.
    Die zweite Schleuderung aus dem Raps ist leider etwas zu feucht fürs DIB-Glas, ich konnte aber mit der Schleuderung nicht länger warten, weil das Zeug begann in den Waben hart zu werden.
    Der Honig hat jetzt nach einer Woche (dem 4. Rühr-Tag) eine schöne hellgelbe Farbe, ist aber immer noch deutlich zu flüssig, um als cremig gelten zu können.
    Bin mal gespannt, ob der auch noch hart wird oder ob sich eine schönere Konsistenz einstellt.

  • Hallo Wulle,
    mein Honig lag bei 17 % und konnte ( bzw. musste ) nach 4 Tagen abgefüllt werden. Wir haben hier viel Knickholz (Weißdorn,...) Apfelbäume Löwenzahn und große Kastanien. Das Rapsfeld lag in 500 Meter Entfernung. Ich denke mal, das dieses die Hauptbestandteile in meinem Rapshonig sind. 2007 Lag das Rapsfeld genau neben meinem Bienenstand. Ich habe das Glück inmitten von Feldern zu wohnen, so dass ich nie in den Raps wandern muß.
    der Honig ist nicht steinhart aber doch sehr fest geworden.
    Mein Rapshonig von 2006 wurde nach ca. 1 Jahr etwas cremiger.
    Gruß,
    Jörg