Eigenbedarf der Bienen

  • Hallo, Norbert,
    so ganz grob kann das schon stimmen, weil wir ja nicht genau mitkriegen, was sie an Nektar direkt verputzen.
    Die Rechnung ist etwa beim Futter folgende:
    je 1-1,5kg Okt/Nov/Dez/Jan, ab Februar und mit sich entwicklendem Brutnest stetig mehr, bis im April etwa 8kg, wobei da ja auch schon was reinkommt.
    Für die Sommermonate hab ich nix an Daten, aber insgesamt produzieren die Imker, bzw. Bienis, lt. Wolfgang Voigt allein im Sommer etwa 10-15.000 Tonnen(!) Bienenmasse, was eine bedeutende Nahrungsquelle für die Waldinsekten darstellt.
    Ich kann mir einen Verbrauch von 100 kg pro Volk und Jahr gut vorstellen, allerdings eher halb in Honig und halb in Nektar.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin Sabi(e)ne,


    danke für die Information. Wunder der Natur, ich hoffe es hält noch eine Weile an das die summenden Kameraden in den Holzkisten mich mit solchen Erkenntnissen verblüffen....... und Du und all die anderen hier im Forum so geduldig all die Fragen beantworten.....


    Ahoi
    Norbert

  • Hallo, Norbert,
    besorg dir mal das Büchlein "Die Honigbiene im Kreislauf des Waldes" von Voigt, da staunst du noch viel mehr.:wink:
    Die Biene ist in unseren Breiten ein Kind des Waldes, ohne Mensch wäre ganz Mitteleuropa wie zu Vor-Römer-Zeiten Buchen- & Eichenwald am Stück.
    Das macht dann auch klar, warum Baumblüten so wichtig sind für das Schwarmtiming, Raps gibt es ja noch keine 50 Jahre im Intensivanbau...
    (bislang hat fast jedes Buch mindestens eine Winzigkeit zu meinem Bienenverständnis beigetragen, ich kann nur jedem empfehlen, ALLE irgendwie erreichbaren Bienenbücher zu lesen und für sich zu verdauen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen.
    Allein freibad's Beobachtung in seinem Schaukasten von heute hat noch NIEMAND dokumentiert, nicht mal Seeley oder Tautz, wieder ein Stückchen mehr....:p_flower01::daumen:)

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