Robinie per Steckling vermehren

  • Natürlich hängt das von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich sollte man jedoch bescheid wissen, und nicht einfach Robinien wegen einer erwarteten Tracht irgendwo hinpflanzen. Das kann auch ins Auge gehen.


    In NÖ handelt es sich glaube ich um feuchte Gebiete neben Flüssen, wo die Robinien vieles verdrängt haben und aus ökologischer Sicht nun zum Problem geworden ist, weil ihr nur mehr schwer beizukommen ist.


    Werner

  • :-D Öhm, Werner,
    hier kann keiner einen Keller haben, weil das Grundwasser bei 1,50m unter Bodenkante anfängt....
    Daran kann es bei Robinien eher nicht liegen, ich denke mehr an ph-Wert, Lehm oder Sand, usw.:wink:
    Ich weiß, daß sie in vielen Gegenden, speziell den Alpen zum Problem geworden ist, aber das Holz ist trotzdem klasse. Besser als Eiche, was die Wasserfestigkeit angeht (Zaunpfähle, Wasserbauten) und ein sehr gutes Bogenholz.
    Meine Späte Traubenkirsche ist ja auch das Möbelholz "Kirsche", aber die entastet hochzuziehen ist eine Lebensaufgabe, und die Dinger blühen ab dem 3. Jahr = Sämlinge in Legionenanzahl...:roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • In NÖ handelt es sich glaube ich um feuchte Gebiete neben Flüssen, wo die Robinien vieles verdrängt haben und aus ökologischer Sicht nun zum Problem geworden ist, weil ihr nur mehr schwer beizukommen ist.


    Werner


    Glauben heißt nix wissen Werner!:roll:


    Robinien wachsen bei uns überall und dieser großartige Baum ist bei allen Bewohnern herzlichst willkommen. Wie Sabine bereits hinwies, kann dieses besondere Holz mannigfaltig verwendet werden. Es wäre entbehrlich, dies einzeln aufzuzählen.


    Meinen Bienengarten umrandet alle zwei Meter ein Akazienbaum -Zuckerakazie und dies sind hunderte-, ist gewissermaßen eine wunderschöne Alle. Bei Gelegenheit werde ich ein Foto dieser soeben zu blühen beginnenden Bäume vorzeigen. Diese wurden von mir selbst gezüchtet und ab einer Größe von etwa zwei Metern an ihren entgültigen Platz gepflanzt.


    @ Werner Egger


    Robinien sind Frostkeimer, also die Samen stets erst ab dem Frühjahr einsammeln.


    Josef

  • Richtig erkannt!


    Du glaubst zu wissen, dass die Robinie bei allen Bewohnern(?) herzlich willkommen ist...


    Leute, es stellt kein Mensch in Abrede das die Robinie ihre Qualitäten hat, zB ihre Haltbarkeit im Freien (Spielplatzmöbel...) oder hübsch anzusehen ist oder eine feine Bienentracht abgibt. Aber ganz offensichtlich hat nicht jeder eine Freude damit, sonst würde nicht von einem Problem gesprochen werden. Vor allem wenn sie sich in Gebieten verbreitet und die darin heimische Flora und somit auch die darin lebenden Lebewesen verdrängen.
    Wie bereits zweimal erwähnt, ist es problematisch , die Robinie aufgrund ihrer starken Ausschlagskraft wieder los zu werden. Und wie gesagt, spreche ich nicht von einer Allee oder dem Gartenbaum in der Kulturlandschaft.


    Bis dann
    Werner

  • Aber ganz offensichtlich hat nicht jeder eine Freude damit, sonst würde nicht von einem Problem gesprochen werden. Vor allem wenn sie sich in Gebieten verbreitet und die darin heimische Flora und somit auch die darin lebenden Lebewesen verdrängen.


    Werde doch endlich konkret Werner und berichte uns doch wer mit den Robinien so seine Probleme hat. Persönlich kenne ich niemand und auch keine einzige diesbezügliche Publikation ist mir bekannt.


    Selbst unsere ungarischen Freunde mit ihren riesigen Beständen haben diesem großartigen Baum ihre wahre Freude.

  • Hallo Josef,


    a bisserl Donau aufwärts bei Passau haben Sie in einem Hangwald an der Donau ihre liebe Not mit dem guten Baum. Er wuchert dort als Neophyt eine unter Naturschutz stehende Hangpflanzengesellschaft zusehends zu. Massiv!!

  • Hallo Josef,


    a bisserl Donau aufwärts bei Passau haben Sie in einem Hangwald an der Donau ihre liebe Not mit dem guten Baum. Er wuchert dort als Neophyt eine unter Naturschutz stehende Hangpflanzengesellschaft zusehends zu. Massiv!!


    Was bitte ist an der Donau mit seinen Riesenbärenklau, Goldruten und Springkraut schon Naturschutzwürdig? Wenn ich an Hainburg und die dortige Au denke, wurde eine riesen Chance vertan. Wir Imker und Fischer dürfen dort nicht hinein, aber der dortige Boss Dr.Löt... fährt stundenlang mit dem Auto herum und sein erbarmungswürdiger Hund darf bei offenen Fenster an der Leine mitlaufen. Auch setzen eingebürgerte Biber mit den Weiden und Pappeln ganze Ortschaften unter Wasser. Dort wären mir Akazienbestände tausendmal lieber als dieses unnütze Holz.