Massives Bienensterben nach Maisaussaat

  • http://www.bmelv.de/cln_044/nn…ePraxisPflanzenschutz.pdf



    Liebe Landwirte und Gärtner,liebe Praktiker und Anwender von Pflanzenschutzmitteln,


    die Pflanzenschutzpolitik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ist an der „gesunden Pfl anze“ ausgerichtet. Hierzu gehört, dass das BMELV die drei Politikfelder Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gleichgewichtig betrachtet. Eine gesunde Ernährung, eine Landwirtschaft, die Verantwortung für unser tägliches gutes Essen sowie für unsere Landschaft und Natur übernimmt, sowie ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen sind Voraussetzung für ein hohes Maß an Lebens qualität und wirtschaftlichem Wachstum.Ein bestimmungsgemäßer und sachgerechter Pflanzenschutz ist dabei ein wichtiger Faktor. Er bedeutet nicht allein die An-wendung chemischer Pfl anzenschutzmittel, sondern bezieht alle vorbeugenden Maßnahmen, Maßnahmen zur Befallsfeststellung sowie Bekämpfungsmaß nahmen nichtchemischer oder chemischer Natur ein.Mit dieser Broschüre wird einem vielfältig geäußerten Wunsch Rechnung getragen, die Grundsätze jedem Praktiker, Schüler, Studenten oder Berater, der Informationen zur guten fachlichen Praxis im Pfl anzenschutz benötigt, auch in schriftlicher Form zur Verfügung zu stellen. Diese im Bundes-anzeiger vom 24. März 2005 veröffentlichten Grundsätze sind jedem Praktiker zu empfehlen, der professionell Pflanzenschutzmaßnahmen durchführt.Besonders die Aussagen zur weiteren Verbesserung der Sachkunde von Pflanzenschutzmittel-anwendern sowie zu Form und Inhalt der Aufzeichnungen über Pflanzenschutzmittel-anwendungen sind wichtig. Hier ergeben sich Verpflichtungen aus dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Hygienepaket der Europäischen Union im Hinblick auf die Dokumentation der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Diese Grundsätze sind das Basiswissen für die Durchführung des Pflanzenschutzes in Deutschland. Über eine breite Anwendung würde ich mich freuen.


    Horst SeehoferBundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

  • Und noch eine kleine Info!


    Der Honig wurde auf Clothianidin-Rückstände untersucht, es wurde aber keine Rückstände festgestellt.
    Man (offizielle Stelle) hat mir gesagt dass die Nachweisgrenze für die Honiganalyse 1ppb war.


    Ups! Das war woll ein Versprecher!
    Laut Regierungspräsidium Freiburg, ist die Nachweisgrenze für Clothianidin im Honig: 3 ppb!


    Die Nachweisgrenze für Bienen und Planzen: 0,3 ppb

  • Hallo Herr Zeißloff,

    warum nur so kleinlich ? 3 ppm Clothianidin im Honig ist doch nun wirklich kein Drama. Irgendwie muß man bei dem ganzen Zirkus um Clothianidin auch mal fünfe gerade sein lassen können ! :p_flower01:


    Was soll das im Klartext heissen?


    P.S.:


    ppb (parts per billion) auf deutsch "Teile pro Milliarde" = 1 mycrogramm/kg
    ppm (parts per million) auf deutsch "Teile pro Million" = 1 milligramm/kg


    und im Fall das man es mal braucht


    ppt (parts per trillion) auf deutsch "Teile pro Billion" = 1 nanogramm/kg



    1 ppm =1000 ppb = 1000000 ppt

  • Hi Drohn
    Helmut versteht überhaupt nichts mehr !!!!!
    Parts per Million.
    oder Parts per Billion
    Ich weiß nur noch aus meiner Tätigkeit in einer Ölraffinerie das 1 ppb schon ganz schön Unruhe verbreitet hat.
    Ich kann nur auf mein geistigen Spiegel verweisen(8 Jahre Volksschule)
    Ich muss mich auf Leute verlassen,(Drohn ,Eric)die mehr in der Rübe haben als ich
    Deshalb glaube ich trotzdem nicht alles ,auch wenn es von meinen Spezie`s kommt.
    Gruß
    Helmut

  • Hallo, Helmut,
    parts per million = x pro 1 Million Teile.
    parts per billion = x pro 1000 Millionen Teile, also 1 Milliarde, die im Englischen billion heißt. Siehe Erics Antwort.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabiene
    das weiß ich wohl.
    Aber ob mir bei 1ppm oder einem ppb die Fußnägel wegfliegen ist die Frage ?
    Einen Teelöffel Salz oder einen Eßlöffel Salz im Pudding macht schon einen Unterschied
    Gruß
    Helmut

  • Grenzwerte sind überaus nützlich. Bei Bedarf kann man sie anheben (seit mindestens 30 Jahren kann ich das beobachten, verfolgen), so dass die Menschen immer in Sicherheit sind, weil Grenzwerte aktuell normal nicht überschritten werden. Und für die Tiere interessieren sich eh "nur" die jeweils Betroffenen (Halter, Züchter, Liebhaber, wie auch immer), ob Kühe, Schweine, Schmetterlinge, Bienen ... :evil:


    Grüße von Lisa

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere

  • Aber ob mir bei 1ppm oder einem ppb die Fußnägel wegfliegen ist die Frage ?


    Na, das finde ich ist erst recht nicht die Frage! Die Frage ist, was soll das Zeug überhaupt in unserer Nahrung? In unserer Welt? Ob ppb oder ppm oder sonstwas, das Zeug ist Nervengift, so oder so. Und wenn es für mich nicht giftig ist, dann ist es vielleicht für Mikroorganismen giftig oder für Kleinstinsekten, die wir garnicht wahrnehmen. Es gibt so viele Lebensformen und alle sind voneinander abhängig. Und diese Abhängigkeit ist es auch, warum uns es nicht egal sein kann, wenn Mikroorganismen oder andere nicht beachtete Teile des Lebensnetzwerkes draufgehen. Synthetische Gifte haben Wirkungen auf diese Abhängigkeiten, von denen wir Null Ahnung haben.


    Die chemische Keule, ob direkt durch Ausbringen oder indirekt durch genetisch verseuchte Pflanzen, hat als Methode doch bereits Staub angesetzt. Die Keule erweist sich als kontraproduktiv und langfristig nicht haltbar. Sicher lassen sich immer noch Geschäfte damit machen, aber die Schäden werden leider nicht von den Geschäftemachern bezahlt. Die werden großzügigerweise uns überlassen. Gesundheitliche Schäden können nicht gut gemacht werden. Wenn uns die Bienen wegsterben, dann nutzt uns die Auszahlung von Betrag X auch nix mehr. Wenn ich Krebs bekomme oder unfruchtbar werde, dann bringt mir eine Ausgleichszahlung auch nichts mehr.


    Und wie Lisa richtigerweise bemerkt hat, wird mit Nachweisgrenzen und Höchstgrenzen seit Jahrzehnten rumgesaut. Die Grenzwerte werden angehoben und immer weiter angehoben.



    Zwischen 2005 und 2006 wurden hunderte Grenzwerte für Pestizide angehoben - durchschnittlich um 33% ! Nun erkläre mir doch einer, wieso wir Menschen auf einmal resistenter gegen Pestizide sind?! Oder worin liegt die ständige Steigerung der Grenzwerte begründet?!


    Bei Tafeltrauben, Salaten, Kräuter und Beeren wurden die Grenzwerte für Pestizide um das 500-fache angehoben!



    Grenzwerte sind was für den Ar*** und dienen nur dazu, die Giftmischerei zu legalisieren. Ich sage euch, warum die Grenzwerte angehoben werden. Weil sie MÜSSEN! Ansonsten dürfte man das ganze Zeug, das heutzutage produziert wird garnicht mehr verkaufen! So voll ist das mittlerweile.


    Genauso wie das Fass mittlerweile voll ist. So geht es nicht mehr weiter.


    Viele Grüße,


    Bernhard




    PS: Mehr Informationen bei Greenpeace