Massives Bienensterben nach Maisaussaat

  • Die Abgeortnetenmailingliste finde ich genial und die ist sicher nutzbar. Was ich auf der verlinkten Weite allerdings sonst so gefunden und gelesen habe finde ich reichlich bedenklich.
    Weltverschwörungstheoretiker vereinigt euch.


    Ich dachte am Anfang eigentlich sollten wir dort vielleicht auch eine Aktion mit anstreben aber wenn ich die anderen Geschichten so lese denke ich, daß es nicht das geeignete Umfeld für uns ist.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • War grad auf dem Experten-Hearing in Grötzingen, das war wie schon angekündigt, allen Interessierten zugänglich.


    Recht gute Atmosphäre, teilweise heftige Fragen von Seiten der Imker, insgesamt aber ganz ok.


    Gruß, Klaus



    Und was kam dabei heraus? Wie wars denn genauer? Kannst du uns da etwas mehr erzählen?

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Das war eine recht lange Veranstaltung, Beginn 9.30 und Ende gegen 19 Uhr mit vielen Einzelgesprächen und Fragen.


    Ich werde das am Wochenende am Abend auf meiner Website aufbereiten und dann über meinen Newsletter verschicken.


    Aber mal so eben in ein paar Zeilen , das geht nicht. Dieses Wochenende sind die Bienen dran, die habe ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Wobei - das werden die wohl eher positiv finden :-)

  • Hallo,
    das Problem zieht doch größere Kreise. Jetzt ist auch bei uns die erste Probe wohl positiv. Wir nehmen gerade mit dem Betroffenen Kontakt auf. Obwohl der Samen bei uns gar nicht offiziell erhältlich ist.

    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:



  • Als Frau Künast Landwirtschaftsministerin war wurden die Meisten dieser Mittel zugelassen !!!!!!

  • Hallo Drohn,
    darin geht es um die als eine Art Zeitbombe beschriebenen Fakten, vor denen insbesondere Eric seit Jahren warnt... und die für graduierte Schönredner aus Instituten, Wirtschaft und Politik wissenschaftlich nicht feststellbar sind.
    Einer meiner Imkerfreunde pflegt in so einer Situation zu sagen: Die Bienen stürben gesund.


    Manne

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • http://www.vanishingbees.com/

    Upps....
    die blöden Amis haben wohl nix verstanden:wink::cool::roll:


    Bitte bitte den Trailor anschauen,
    vorallem die Bienen vor den Fluglöchern beobachten und vergleichen mit dem was Ihr hier in old Germany beobachtet!!

    Super site zu unseren Problemen, nutzen und lesen:u_idea_bulb02:

    Der
    Drohn

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von gast013 ()

  • Experten-Hearing in Grötzingen:



    Die Bienen sterben nur an der Varroa und den Viren, eine Verbindung mit Pfalnzenschutzmittel kann nicht hergestellt werden!
    Das Bienensterben in Baden war nur ein Unfall, nächstes Jahre wird alles besser.
    Bayer verhandelt schon mit Imkerverbände um ein unbürakratisches Schweige.. Entschädigung.


    Wenn man sich die Liste der Experten anschaut, war da was anderes zu erwarten?

  • So, wo ist die Liste der Experten ? Was ist in den fast 10 Stunden ( wie Herr Maresch behauptet) überhaupt verhandelt worden ? Da hätte ich gerne Mäuschen gespielt. Nur der Weg nach Karlsruhe war mir bei den Treibstoffpreisen extrem zu weit.

    Schweigegeld habe ich auch nicht zu erwarten. Das Bundesland in dem ich wohne ist nicht betroffen . Weitab von Karlsruhe oder Baden ! Hier sterben die Völker in der Tat nur an der Varroamilbe, sagt Prof. Dr. v.d. Ohe. Ein Professor muß es doch wohl wissen :confused: .
    Ein bißchen Umwelt und die Viren könnten auch eine Rolle spielen. Das sind die viel erwähnten " multifaktoriellen " Ursachen, welche unsere Bienenprofessoren dankbarerweise gefunden haben !

  • Ahoi, Markus,
    auch wenn die Konzerne und Ministerien immer noch versuchen, uns zu verar****: wer immer noch glaubt, es läge an was anderem als an den Neonicotinoiden, möge weiterträumen.:evil:
    Das war aber doch schon seit mehreren Jahren Jahren (danke, Frankreich! :liebe002:) absolut und glasklar.
    Wer es leugnet, glaubt auch noch, daß die Sonne um die Erde kreist.
    Hier geht es um SEHR viel Geld für die Konzerne, wen juckt da die Bedeutung der Bienen für die menschliche Ernährung?:evil:
    Die bockigen Imker wollen ja zunehmend nicht mal ihren Beitrag zum Umsatz mit Perizin leisten, und an OS oder AS ad. us. vet. wird ja nicht wirklich verdient...:roll:
    Und immer mehr wollen sogar bio werden und überhaupt keine der doch so wunderbaren gewinnbringenden Produkte mehr verwenden.....gut, daß Imker nur Mini-Bonsai-Randgruppe sind.....:roll:


    Uns allen würde wirklich nur helfen, wenn sich die Bauern kollektiv für bio entscheiden würden, und nicht aus Gewinngründen, sondern für ihre und unsere Kinder und die Nachhaltigkeit.
    Wir LEBEN auf dieser Erde - was interessiert mich der Aktienindex der Konzerne?
    Die denken von Zwölf bis Mittag, was die Gewinnmaximierung angeht, Folgeschäden werden ganz locker auf die Allgemeinheit abgewälzt, und langfristig werden eben Lösungen ohne Bestäuber gesucht...die dann noch Vorteil haben, daß Anbauer nie mehr selbst Saatgut ziehen können - sie werden immer kaufen müssen (der Traum aller Konzerne).


    Wer das für Spinnerei hält: bereits 1958 wurde ein Reifen für Autos erfunden, der ein Autoleben lang hält. In den 60ern gab es bereits Prototypen von 3l-Autos, ebenso Reifen, die massiv Sprit sparen, weil ihr Rollwiderstand minimiert wurde, und so weiter....
    Das alles wurde patentiert und aufgekauft, um niemals auf den Markt zu kommen, und ich bin beileibe kein Verschwörungstheoretiker. Mein Vater arbeitete mit allen großen Autobauern zusammen, und wußte immer, was für Prototypen irgendwo gebaut & getestet wurden - und 95% verschwanden bei Erfolg blitzschnell in den Schubladen.
    Wer würde wieviel verdienen an Batterien, die ein Autoleben lang halten?
    Wer an solchen Reifen?
    Früher wurden Waschmaschinen gebaut, die locker 30 Jahre und mehr hielten, und viele andere Dinge auch, das verstand man damals unter Qualität.
    Als man merkte, daß das doch dem Umsatz eher schadet, änderte man die Taktik: man konnte billiger produzieren und die Kundschaft muß öfter nachkaufen. Heureka.
    Heute überstehen die meisten Geräte knapp ihre Garantiezeit.
    Warum wohl bloß......


    Wie Mr Hackenberg sagt: wir haben das 30 Jahre so gemacht.
    Tja, dann wird es doch wohl Zeit, daß die Konzerne die neonicotinoid-resistente Biene patentieren lassen - wetten, daß es dazu schon Forschungen und Versuchsvölker gibt?
    Und wetten, daß solche Völker grundsätzlich sterile Drohnen haben würden?
    Und wetten, daß solche Völker nur an "vertrauenswürdige Imker" mit genügend Kapital im Hintergrund verkauft würden, um die Bestäubung konzerneigener Kulturen sicherzustellen?


    (wer meint, ich spinne, lese mal die SciFi-Buchserie "shadowrunner", wir sind nicht mehr sehr weit davon weg...:evil:)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Wer soll das noch Verstehen,
    wollen die großen Unternehmen denn nicht den Hunger in der Welt in den Griff bekommen?


    Manne

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)